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Cubanische Wirtschaft wächst um 7,5 Prozent


2007 wuchs die cubanische Wirtschaft um 7.5 Prozent und blieb damit zwar unter den erwarteten 10%, lag aber immer noch über der 5,4-prozentigen Durchschnittsrate Lateinamerikas.

Minister Rodríguez erläuterte bei der Vorstellung der Zahlen, dass für die Reduzierung des Plans vor allem die ungünstigen Wettereinflüsse in der Bau- und Landwirtschaft verantwortlich waren. Trotzdem befindet sich Cuba damit laut einer ECLAC-Studie (UN Econommic Comission for Latin America and the Caribbean) auf dem Platz 5 unter 33 Ländern Lateinamerikas und der Karibik. Dies bezeugt einmal mehr den wirtschaftlichen Stabilisierungs- und Konsolidierungskurs des Landes.

Rodríguez wies auch darauf hin, dass dies alles unter schwierigen Bedingungen, wie den extremen Preisschwankungen bei Lebensmittelimporten sowie dem Ölpreis geschah. Außerdem sei eine Verstärkung der US-Blockade gegen Cuba zu verzeichnen gewesen. Dieses Wachstum zeige auch eine direkte Auswirkung auf die Bevölkerung, wie der Steigerung der Milch- und Schweinefleischversorgung, der Reduktion der Stromausfälle und der Verbesserung des Personentransports.

Zwingend notwendig ist nach den Worten Rodríguez eine Erhöhung der Arbeitsproduktivität, mehr Effizienz in Planung und Management, eine angemessene Investitionsstrategie für die landwirtschaftliche Produktion und Dienstleistung ebenso wie sorgfältiges Wirtschaften.

Rodríguez betonte, dass Einsparungen insbesondere von Energieerzeugnissen eine unmittelbare Quelle von Ressourcen bedeuten und wies auf die Notwendigkeit von Kostensenkungen hin, sowie die vorrangige Bedeutung von Nahrungsmittelproduktion, um über Impulse für den Export und Ersatz von Importen zu verfügen.

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CUBA LIBRE 2-2008