Am vergangenen 17. November bei seinem Eintreffen in der Republik Panama zur Teilnahme am 10. Iberoamerikanischen Gipfeltreffen der Staatschefs und Regierungen beschuldigte Comandante en Jefe Fidel Castro die Fundación Nacional Cubano-Americana (Cubanisch-Amerikanische Stiftung) öffentlich einen neuen Plan zu seiner Ermordung ausgeheckt zu haben.
Als Hauptverantwortlichen der Gruppe, die das Attentat ausführen sollte, nannte er den international bekannten Terroristen cubanischer Herkunft Luis Posada Carrilles und lieferte die nötigen Informationen, damit die Sicherheitsorgane Panamas wenige Stunden später diesen Kriminellen und seine Komplizen würden festnehmen können.
Wieder einmal haben die Feinde der Revolution keine Skrupel, das politische Attentat als Mittel zur Erreichung ihrer niederträchtigen Ziele einzusetzen.
Ein weiteres Mal war nicht nur das Leben des Führers der Cubanischen Revolution in Gefahr, sondern auch das der Teilnehmer des Treffens, ihrer Delegationen und laut den letzten Meldungen - das der tausend Studenten der Universität Panama, die sich mit ihm getroffen hatten. Im Zusammenhang damit wurde bei den Terroristen ein Lageplan der besagten Institution und Institution und 20 Kilogramm C 4 Plastiksprengstoff von hoher Sprengkraft sichergestellt.
Die kriminelle Geschichte von Luis Posada Carriles ist lang und schrecklich. Er wird mit zahlreichen Plänen in Verbindung gebracht, Compañero Fidel zu ermorden; er ist der Urheber vieler Attentate auf diplomatische Vertretungen und Funktionäre Cubas im Ausland. Unterstützt von der Central Intelligence Agency (CIA) leitete er verschiedene Terroristengruppen mit denen er diese Verbrechen organisierte und ausführte.
Er war Urheber des fürchterlichsten Verbrechens, die Entführung eines Flugzeuges der Cubana de Aviación mit 73 Passagieren an Bord, unter ihnen eine Jugendmannschaft von Fechtern, die gerade sämtliche Goldmedaillen bei den Zentralamerikanischen Sportwettkämpfen von Venezuela errungen hatte.
Nachdem er hierfür eingesessen hatte, floh er aus dem venezolanischen Gefängnis mit Hilfe der FNCA und der CIA. Seit dieser Zeit hielt er sich in Mittelamerika auf und spielte dort eine wichtige Rolle bei der Finanzierung und Versorgung der nikaraguanischen Contra. Als Befehlsempfänger von Oliver North und bezahlt vom nordamerikanischen Außenministerium spielte er eine wichtige Rolle in der Iran-Contra-Affäre. Wiederum mit der Hilfe der FNCA war er in alle Pläne zur Ermordung Fidels bei allen Iberoamerikanischen Gipfeltreffen verwickelt. Er ist für die Sabotageakte in verschiedenen cubanischen Hotels und touristischen Einrichtungen 1997 verantwortlich, bei denen er sich salvadorenischen und guatemaltekischen Söldnern bediente und bei denen es zahlreiche Verletzte und den Tod eines italienischen Touristen zu beklagen gab.
Eine solch umfangreiche Geschichte der Kriminalität und des Terrorismus kann nicht ungestraft bleiben. Es ist an der Zeit, daß er angeklagt und verurteilt wird. Es muß verhindert werden, daß er erneut aus den Händen der Justiz entflieht.
Aus diesem Grund ruft das Cubanische Institut für Völkerfreundschaft alle Solidaritätsorganisationen, die Millionen von Freunden der Cubanischen Revolution, alle anständigen Männer und Frauen der Welt dazu auf, zu verhindern, daß er straffrei ausgeht.
Luis Posada Carriles und seine Komplizen müssen an Cuba ausgeliefert werden, und es ist Sache der cubanischen Justiz sie wegen ihrer Verbrechen zu verurteilen, weil sie gegen das cubanische Volk begangen wurden und die Mehrzahl ihrer Opfer Cubanerinnen und Cubaner waren.
Wir sind bereit, die absolute Garantie für ein faires Gerichtsverfahren zu geben, auch unter Hinzuziehung eines internationalen Gerichtes, das ihn wegen der von ihm verübten abscheulichen Genozidverbrechen aburteilen soll.
Wir rufen zur Mobilisierung des öffentlichen Gewissens auf. Möge die Kraft unserer Völker es nicht zulassen, dass solche Verbrechen ungesühnt bleiben.
Cubanisches Institut für Völkerfreundschaft