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Solidarität kostet Geld

Ein Schwerpunkt der Arbeit der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba ist die politische Solidarität mit Kuba.
Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba will mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu aktuellen Ereignissen in Kuba sowie zu historischen, ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Fragen realitätsnah und wahrheitsgemäß informieren.

Solidarität kostet Geld



Solidaritätsprojekte der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.

Es gibt zahlreiche Solidaritätsprojekte, die seitens der Freundschaftsgesellschaft in Partnerschaft mit cubanischen Einrichtungen laufen. Alle Beteiligten sind sich darüber im Klaren, daß mit diesen Projekten allein die wirtschaftliche Gesundung Cubas nicht gewährleistet ist. Aber einerseits ist die Solidaritätsbewegung in der Tat weltweit und andererseits können mit diesen Spenden durchaus Engpässe überwunden werden. Ein grundsätzlicher, sehr wichtiger Aspekt ist, daß die Menschen auf Cuba durch die materiellen Solidaritätsbeweise spüren.
Darüber hinaus organisieren wir Solidaritätsbrigaden: Die aus der Bundesrepublik jährlich zusammengestellte Brigade trägt den Namen des cubanischen Dichters, Revolutionärs und Nationalhelden José Martí, der am 19. Mai 1895 im Kampf um die Unabhängigkeit Cubas fiel. Zusammen mit Menschen jeden Alters aus allen Ländern Europas lernen die TeilnehmerInnen sehr intensiv Menschen, Land und Leben in Cuba kennen.

laufende Projekte

Cubanische Ärztebrigade "Henry Reeve" in Haiti

Behindertenzentrum "Gloria Cuadro de la Cruz"

Hurrikanhilfe für Kuba

Gesellschaft für motorisch Behinderte ACLIFIM

Cátedra Alexander von Humboldt

Krankenhaus Miguel Enriquez

Chirurgisches Nahtmaterial für Krankenhäuser

Brigade José Martí

abgeschlossene Projekte


Kinder mit chronischer Niereninsuffizienz

Solidaritätsprojekt Benita Presente

Rohstoffe zur Medikamentenherstellung, Aciclovir

Aufruf für Brillensammlung von Käthe Reichel







Solidarität kostet Geld

Ein Schwerpunkt der Arbeit der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba ist die politische Solidarität mit Kuba.
Das Ziel des gemeinnützigen Vereins ist laut Satzung die "Freundschaft zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Kuba, zwischen den Völkern beider Staaten zu fördern und zu vertiefen. Deshalb bemüht sich der Verein, die Beziehungen zwischen beiden auf der Grundlage der friedlichen Koexistenz verbessern zu helfen. Zu diesem Zweck wird der Verein Informationen über und zwischen den beiden Staaten ermöglichen, die Beziehungen vor allem auf dem Gebiet von Kultur und Wirtschaft fördern."
Häufig ist die Berichterstattung in hiesigen Medien bezüglich Kuba verzerrend, werden die Erfolge der Revolution verschwiegen, wird selektiv berichtet oder schlichtweg gelogen, mit dem Zweck Kuba zu diskreditieren.
Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba will mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu aktuellen Ereignissen in Kuba sowie zu historischen, ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Fragen realitätsnah und wahrheitsgemäß informieren.
An Publikationen gibt die Freundschaftsgesellschaft alle drei Monate die Zeitschrift CUBA LIBRE heraus. Einmal im Monat erscheint die Publikation Cuba kompakt. Desweiteren werden Flyer, Flugblätter und Broschüren zu gegebenen Anlässen, Projekten und Schwerpunktthemen veröffentlicht. Begleitend dazu berichten wir über unsere Internetseiten aus und über Kuba.
Zudem bieten wir Veranstaltungen mit Referenten, veranstalten Filmvorführungen, sind auf Straßenfesten mit Informationsständen präsent und organisieren Ausstellungen, Vorträge, Diskussions-, Kultur- und Konzertveranstaltungen.
All diese Aktivitäten kosten Geld: Druckkosten, Vertrieb, Porto, Telefonkosten, Saal- und Standmieten, der Betrieb unserer Geschäftsstelle, Kontogebühren, Verwaltung usw. werden ausschließlich von Spenden und Mitgliedsbeiträgen bestritten.

Unterstützen Sie unsere Öffentlichkeitsarbeit mit einer Spende unter dem Stichwort "Solidarität mit Kuba" auf das
Spendenkonto bei der Postbank Köln, Konto 307 984 507, BLZ 370 100 50
Abzugsfähige Spendenquittungen sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich:
Maybachstr. 159, 50670 Köln, Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080.





Erdbeben in Haiti - Wir helfen Cuba helfen

Spenden für die cubanische Ärztebrigade "Henry Reeve" in Haiti

Erdbeben in Haiti

Cuba ist das Land, das in den ersten 72 Stunden nach dem schrecklichen Erdbebeben am wirksamsten geholfen hat.
Schon seit 1998 leisten Ärzte und medizinisches Personal aus Cuba dem ärmsten Land Amerikas medizinische Hilfe.
Deswegen waren seine 400 Ärzte und sein medizinisches Personal sofort an Ort und Stelle.
Da Cuba in Haiti bereits eine medizinische Infrastruktur aufgebaut hatte, war es ihm ermöglich Leben zu retten, als sich die Hilfe anderer noch im Stadium der Planung befand. Die Cubaner errichteten sofort ein Nothospital neben dem vom Erdbeben zerstörten Krankenhaus von Port-au-Prince und ein weiteres Zelthospital in einem anderen schwer getroffenen Teil der Stadt. Noch am Tag der Katastrophe flogen 60 Ärzte des Kontingents "Henry Reeves" mit Medikamenten, Operationsmaterial, Plasma und Lebensmitteln in das Erdbebengebiet.

weiter: Ärztebrigade "Henry Reeve" in Haiti


Spenden bitte unter dem Stichwort Ärztebrigade "Henry Reeve" auf das
Spendenkonto bei der Postbank Köln, Konto 307 984 507, BLZ 370 100 50
Abzugsfähige Spendenquittungen sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich:
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Behindertenzentrum "Gloria Cuadro de la Cruz"

Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit schweren geistigen Behinderungen im Medizinischen Zentrum für Psychopädagogik "Gloria Cuadro de la Cruz" in der Provinz Santiago de Cuba.
Auf Bitten des cubanischen Gesundheitsministeriums haben wir dieses Zentrum in unser Spendenprojekt aufgenommen. Es ist ein Projekt von großer Dringlichkeit und es ist unser einziges, das im Osten der Insel angesiedelt ist.
Dieses Psychopädagogische Zentrum befindet sich Boniato im Bezirk Santiago de Cuba.
Es ist für 37 stationäre Patienten ausgelegt, für deren Betreuung 50 Beschäftigte verschiedener Bereiche benötigt werden. Unter anderem verfügt das Zentrum über zwei Ärzte, eine Krankenschwester, zwei Behindertenpädagogen, eine Soziologin, einen pharmazeutisch-technischer Assistenten, einen Beschäftigungstherapeuten und eine Diätassistentin.
In diesem Zentrum wirkt sich das Fehlen von Ausstattung und elementarem und lebenswichtigem Material auf eine günstige Entwicklung der Rehabilitation der Betroffenen aus. Wenn es gelingt, diese Materialien zu erwerben, geht man davon aus, dass die Bewohner des Zentrums Fortschritte machen und in die Lage versetzt werden, sich gemäß ihrer individuellen Möglichkeiten Fertigkeiten anzueignen. Dies wird im Augenblick durch den Mangel an entsprechender Ausstattung verhindert.
Das Gebäude der Einrichtung ist 40 Jahre alt. Es hat zwar einige bauliche Veränderungen erfahren, die aber die bestehenden Probleme nicht gelöst haben. Küche, Essbereich, Schlafsäle und der psychopädagogische Behandlungsbereich bedürfen einer Restaurierung.
Das Zentrum verfügt über keinerlei Transportmöglichkeit, die es erlauben würde, die Behinderten in ihr familiäres Umfeld zu fahren, was für eine erfolgreiche Sozialisierung wichtig wäre. Eine erfolgreiche Therapie sieht vor, dass die stationär im Zentrum untergebrachten Behinderten das Wochenende zuhause verbringen, was aber wegen fehlender Transportmöglichkeiten, besonders bei Fällen aus weit entfernten Dörfern kaum machbar ist. Daher würde ein geeignetes Transportmittel dieses Problem lösen und die Verwirklichung der Projektziele fördern.
Weiterhin möchte man die Qualität der professionellen und technischen Hilfe, welche die Menschen mit schwerer geistiger Beeinträchtigung bekommen, verbessern. Zu diesem Zweck plant man Werkstätten und Fortbildungskurse, um das technische Niveau derer, die an der Rehabilitation der Behinderten beteiligt sind, zu vervollkommnen.

Ausführlichere Informationen: Behindertenzentrum "Gloria Cuadro de la Cruz"

Spenden bitte unter dem Stichwort "Behindertenzentrum Gloria Cuadro" auf das
Spendenkonto bei der Postbank Köln, Konto 307 984 507, BLZ 370 100 50
Abzugsfähige Spendenquittungen sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich:
Maybachstr. 159, 50670 Köln, Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080.





Hurrikanhilfe für Kuba

Cuba braucht unsere Hilfe! "Gustav" und "Ike" hinterlassen Spur der Verwüstung in Kuba.

Noch nie brachen zwei Hurrikane innerhalb so kurzer Zeit über Cuba herein. Nachdem Hurrikan Gustav die Insel der Jugend heimgesucht hatte, sah es dort so aus wie nach einem schweren Bombenangriff. als die Menschen aus ihren Schutzquartieren kamen, kannten sie ihre Insel nicht mehr wieder.
Pinar del Rio erlebte den schwersten Hurrikan seit 50 Jahren mit noch nie vorher gemessenen Windgeschwindigkeiten von 340 km/h.

Eine Woche später bricht Ike, ebenfalls ein Hurrikan Kategorie 4 auf der bis 5 gehenden Saffir-Simpson-Skala von Osten über Cuba herein. Dieses Mal werden mehr als 2,5 Millionen Menschen evakuiert.
14 der 15 Provinzen Cubas waren in Alarmbereitschaft, denn Ike durchquerte die Insel von Osten nach Westen, teils über Land, teils eng an der Südküste Cubas entlang, um dann erneut, genau wie Gustav, über Pinar del Rio zu stürmen, das gerade damit begonnen hatte, die Trümmer zu beseitigen, die Hurrikan Gustav hinterlassen hatte.
Die malerische Stadt Baracoa ist ein Trümmerfeld, von riesigen Wellen zerstört. In der zum Weltkulturerbe gehörenden Stadt camagüey traten alle Flüsse über die Ufer und überschwemmten den ganzen Stadtkern.

Schmerz und Trostlosigkeit, zerstörte Wohnungen und soziale Einrichtungen, Obstplantagen, Getreidefelder und Gemüsebeete verschwunden, über das Ufer getretene Flüsse, ins Land eingedrungenes Meer; Kleidung, Nahrungsmittel, elektrische Geräte und Möbel zerstört. Wichtige Anpflanzungen wie Kaffee- Reis und Zuckerrohr ruiniert, Industriebetriebe stehen still, Geflügelfarmen und Schweinezucht und Milchproduktion außer Betrieb, Verkehrswege unterbrochen, Hunderte von elektrischen Umleitungsmasten und Bäume niedergerissen oder umgeknickt. (...)
Gustav zerstörte 140.000 Gebäude, wovon 90.000 Wohnungen waren. Ike hatte den Stillstand der gesamten Nickelproduktion zur Folge, einer der wichtigsten Exportzweige Cubas und verwandelte Lagerhäuser und Hafeninstallationen in Katastrophenzonen.

- Die Regierungen Europas lassen die Menschen in Cuba im Stich.
- Helfen sie Cuba, diese Katastrophe zu überstehen.
- Helfen Sie mit beim Wiederaufbau des Landes.


Spendenaufruf: Hurrikanhilfe (pdf)

Spendet unter dem Stichwort "Hurrican", Spendenkonto bei der Postbank Köln, Konto 307 984 507, BLZ 370 100 50
Abzugsfähige Spendenquittungen sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich:
Maybachstr. 159, 50670 Köln, Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080.





Gesellschaft für motorisch Behinderte ACLIFIM

ACLIFIM Die Gesellschaft für motorisch Behinderte ACLIFIM (Asosiación Cubana de Limitados Físico-Motores) hat ca. 36.000 Mitglieder. Ein Hauptbestandteil der Arbeit ist die berufliche Ausbildung. Neben der Beschäftigung in staatlichen Betrieben gibt es 150 Werkstätten auf Kuba, wo sich vor allem Rollstuhlfahrer/-innen in verschiedenen Fachbereichen qualifizieren können. Das Zentrum wird von uns durch Geld- und Sachspenden (Rollstühle, Schienen, Gehhilfen, Ersatzteile) unterstützt. Insbesondere die Brigade José Martí ist hierbei seit Jahren stark engagiert.

ACLIFIM-Projekt mit neuem Schwung
Seit vielen Jahren unterstützt die Freundschaftsgesellschaft die 1980 gegründete Gesellschaft für motorisch Behinderte. Unsere Spenden wurden immer mit grosser Dankbarkeit aufgenommen und für die vielen Projekte der Organisation in ganz Cuba eingesetzt.

Computerlehrwerkstatt
Im nationalen Zentrum des ACLIFIM (CENCAP) wurde eine Computerlehrwerkstatt eingerichtet. Dort sollen Schüler aus allen Provinzen des Landes am Computer ausgebildet werden, um so Chancen auf eine qualifizierte Arbeitsstelle zu bekommen. Um eine erfolgreiche Ausbildung gewährleisten zu können, ist die Installation eines Netzes, das die einzelnen Computer miteinander und dem Computer des Lehrers verbindet, von grosser Notwendigkeit.

Schwerpunkte Transportpark
In Zukunft wird einer unserer Schwerpunkte in der Verbesserung und Erhaltung des Transportparks bestehen. Wie man sich leicht vorstellen kann, ist die Fortbewegungsmöglichkeit für motorisch Behinderte von enormer Wichtigkeit. Von einem Ort zum andern gelangen zu können, ist Voraussetzung einer erfolgreichen Integration. Im Augenblick würden ca. 53.000 Menschen eine behindertengerechte Transportmöglichkeit benötigen, aber dies kann die Organisation nicht leisten. Sie besitzt zwar einige Transportmöglichkeiten, aber die haben im Laufe der Jahre gelitten und sind teilweise nicht mehr einsetzbar. Sie bedürfen dringender Reparaturen und Ersatzteile.
So benötigt zum Beispiel der ACLIFIM der Provinz Havanna einen neuen Motor für seinen "Giron V" im Wert von 4150 $. Besonders schlimm sieht es offensichtlich in der Provinz Granma aus. Dort benötigen 6 Transporter verschiedener Marken entweder einen neuen Motor oder eine Reparatur, wobei der "Moskovich" mit 1.000 $ noch am günstigsten wiederherzustellen ist. Ausserdem bedarf der "Pegaso" einer Karosseriereparatur von 500 $. Aber auch die anderen Provinzen haben grössere und kleinere Ausfälle und Unterstützung nötig.
Dazu benötigen wir Eure Hilfe. Es wäre schön, wenn es uns gelänge, vielen motorisch Behinderten die Bewegung zu ermöglichen, damit sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Spenden erbitten wir unter Angabe des Stichwortes "ACLIFIM", Spendenkonto bei der Postbank Köln, Konto 307 984 507, BLZ 370 100 50
Abzugsfähige Spendenquittungen sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich:
Maybachstr. 159, 50670 Köln, Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080.




Cátedra Alexander von Humboldt

Cátedra Alexander von Humboldt Restauration, Renovierung, Wiedereröffnung

Tausende von Studentinnen und Studenten haben im Laufe der Jahre ihre ersten Deutschkenntnisse an der Cátedra Humboldt erworben. Dort besuchen sie die Seminare und bereiten sich in der gut ausgestatteten Bibliothek auf ihr Examen vor.

Die Cátedra macht regelmäßig Ausstellungen, die sich über regen Zulauf freuen können. Auch ihre Vorführabende deutscher Filme, ihre Literaturlesungen und Veranstaltung mit deutschen Kulturschaffenden werden über den Kreis der Germanistikstudenten hinaus geschätzt.
Im Augenblick gibt es 12 Kurse mit jeweils 25 Schülern pro Klasse, unter denen sich auch Studenten von technischen- oder Kunsthochschulen befinden. Den Schülern werden bald PCs mit interaktiven Sprachprogrammen zur Verfügung stehen, mit denen sie auch in ihrer Freizeit ihre Sprachkenntnisse perfektionieren können.
In absehbarer Zeit wird die Cátedra zusätzlich weitere Räumlichkeiten im dritten Stock des Convento San Geronimo im Herzen Alt-Havannas beziehen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit über den Universitätsbereich hinaus zu agieren.

Die Freundschaftsgesellschaft und eine Vertreterin der cubanischen Botschaft, stellvertretend für das Hochschulministerium der Republik Cuba und dem Rektorat der Universität Havanna haben den Vertrag über ein Kooperationsprojekt unterzeichnet.
Dieser erstreckt sich über den Ausbau der deutschsprachigen Präsenzbibliothek, die Teilnahme an Filmvorführungen und politisch-kulturellen Veranstaltungen, gemeinsames Auftreten bei der Buchmesse in Havanna, gemeinsame wissenschaftliche Projekte, wissenschaftlicher und kultureller Austausch zwischen beiden Ländern usw.
Im Jahre 2010 soll das 20 jährige Bestehen der Cátedra in einem großen Festakt begangen werden.

Aufgaben der Cátedra Humboldt:
- Unterstützung der Deutsch-InteressentInnen
- Deutschsprachige Präsenzbibliothek (Lexika, Literatur, Film, Zeitschriften
- Sprachkurse, Lehrwerke, Sprachprüfungen für Germanistik-StudentInnen an der FLEX (Fremdsprachliche Fakultät der Universität Havanna)
- Fortbildung und Betreuung der kubanischen Deutschlehrer an Schulen und Hochschulen
- Lesungen, Filmvorführungen, politisch-kulturelle Veranstaltungen zu Themen im deutschsprachigen Raum
- Vermittlung von EU/BRD-kritischer Literatur und Medien aller Art, etc.

FG-Kooperationspartner:
- Ministerio de Educación Superior der Republik Kuba
- Rektorat der Universidad de la Habana, Amt für Internationale Beziehungen

Spenden bitte unter dem Stichwort "Cátedra", Spendenkonto bei der Postbank Köln, Konto 307 984 507, BLZ 370 100 50
Abzugsfähige Spendenquittungen sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich:
Maybachstr. 159, 50670 Köln, Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080.




Krankenhaus Miguel Enriquez

Das Universitätskrankenhaus "Miguel Enriquez" umfasst ein Einzugsgebiet von ca. 500.000 Menschen. Es ist spezialisiert auf die Behandlung von mehrfach traumatisierten Patienten und das Provinzzentrum für die chirurgische Behandlung von HIV-Positiven und AIDS-Kranken. Außerdem besitzt es eine Abteilung zur Behandlung von schweren Verbrennungen, eine neurochirurgische Abteilung und eine Dialysestation.

Zwischen 1980 und 1989 wurde das Krankenhaus renoviert und um drei Blöcke erweitert. In den Spezialabteilungen für Neurochirurgie, Verbrennungen und plastischer Chirurgie werden Patienten aus dem ganzen Land behandelt. Mit unseren Spenden versuchen wir das trotz aller Schwierigkeiten hervorragend arbeitende Krankenhaus zu unterstützen. Mit unserer letzten Spende ermöglichten wir den Kauf von PCs und die Vernetzung der Intensiv- und Wachstationen innerhalb des Krankenhauses aber auch zu den Computern des nationalen Gesundheitssystems. Dadurch kann in schwierigen Fällen sofort Beratung eingeholt und adäquat reagiert werden.

Auch zur Beschaffung von Verbrauchsmaterialien wie dringend erforderliche Reagenzien, Batterien und Ersatzteile braucht das Krankenhaus dauerhaft unsere Unterstützung.

Helfen Sie Sie uns bei der Finanzierung dieses Projekts. Helfen Sie Cuba bei der Aufrechterhaltung seines vorbildlichen Gesundheitssystems.

Überweisen Sie bitte Ihre Spenden unter dem Stichwort "Krankenhaus Miguel Enriquez"
Spendenkonto bei der Postbank Köln, Konto 307 984 507, BLZ 370 100 50
Abzugsfähige Spendenquittungen sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich:
Maybachstr. 159, 50670 Köln, Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080.




Chirurgisches Nahtmaterial für Krankenhäuser

Eines der "ältesten" Spendenprojekte der Freundschaftsgesellschaft, der Ankauf von chirurgischem Nahtmaterial für Kuba, soll an dieser Stelle wieder in Erinnerung gebracht werden. Dieses Projekt ist eines, das ganz entsprechend ihrem Bedarf, allen Krankenhäusern in Kuba zugute kommt. Die dringend benötigten Materialien, chirurgische Fäden für die verschiedenen Einsatzgebiete, entsprechende Nadeln und sonstiges Zubehör können von uns zu einem sehr günstigen Preis von einer Spezialfirma bezogen und durch die Firma auch direkt nach Kuba transportiert werden. Das Problem dabei: der günstige Preis kann nur erzielt werden, wenn mindestens ein komplettes Sortiment - zusammengestellt entsprechend den Bedürfnissen der kubanischen Krankenhäuser - für jeweils ca. 10.000 DM abgenommen wird.

Trotz, oder gerade wegen dieser hohen Summe haben wir beschlossen, auf dieses Projekt noch einmal gesondert hinzuweisen. Der Bedarf in Kuba ist sehr dringend. Oft können medizinisch notwendige Operationen erst verspätet durchgeführt werden, weil Nahtmaterial fehlt.
Alljährlich zum Jahreswechsel können die oben genannten, verbilligten Bestellungen aufgegeben werden. Daher bitten wir Euch: wenn vielleicht vom Urlaubsgeld noch etwas übriggeblieben ist oder wenn das Weihnachtsgeld kommt, an dieses Projekt zu denken!
Es wäre wirklich toll, wenn wir es gemeinsam schaffen, daß bald wieder eine Lieferung OP-Material in die kubanischen Krankenhäuser kommt ...

Spenden bitte unter dem Stichwort "Gesundheitsprojekte / Flickzeug"
Spendenkonto bei der Postbank Köln, Konto 307 984 507, BLZ 370 100 50
Abzugsfähige Spendenquittungen sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich:
Maybachstr. 159, 50670 Köln, Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080.




Brigade José Martí

Seit dem legendären Sieg der cubanischen Revolution kommen Menschen aus allen Kontinenten zu Arbeitseinsätzen nach Kuba; u.a. durch Arbeitsbrigaden in der Landwirtschaft demonstrieren Weltbürger seit den 60er Jahren ihre Solidarität mit dem sozialistischen Kuba und erleben so zugleich den kubanischen Alltag hautnah.

In der Brigade José Martí arbeiten rund 200 Menschen aus zahlreichen (west-)europäischen Ländern drei Wochen zusammen mit Kubanerinnen und Kubanern, meist bei der Ernte in Zitrusplantagen.
Eine gute Möglichkeit auch nebenbei Fremdsprachenkenntnisse praktisch aufzubessern und gleichzeitig mit den eigenen Händen konkrete Solidarität zu erschaffen.
Die Unterbringung ist auf Jugendherbergsniveau in Mehrbettzimmern, die sanitären Einrichtungen sind Gemeinschaftsanlagen. Nach der täglichen Arbeit finden im ca. 35 Kilometer entfernt gelegenen Brigade-Campamento "Julio Antonio Mella" im Kreis Caimito Informations- und Diskussionsrunden mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener kubanischer Institutionen statt.

Das ICAP (Cubanisches Institut für Völkerfreundschaft) vermittelt nach der vormittäglichen Arbeit in der Landwirtschaft nachmittags ein bisschen Gesellschaftskunde, Besuche von Künstlern, Schriftstellern und AktivistInnen und organisiert auch Ausflüge zum Strand. Zeit aber auch zum relaxen, reden, diskutieren, Musik machen ... Abends gibt es selbstorganisierte "Kreativ-Fiestas" mit den internationalen TeilnehmerInnen z.B. in der "kulturellen Nacht Europas", Film- und Tanzabende oder auch mal eine "Live-Band".

Brigade José Martí

Darüber hinaus stehen Besuche in der näheren Umgebung von Havanna in Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern, Museen und historischen Stätten auf dem Programm. Treffen u.a. mit Mitgliedern eines CDR (Nachbarschaftskomitteee zur Verteidigung der Revolution), der UJC (Kommunistischer Jugendverband) sind geplant.




Aktiv, kommunikativ, intensiv und hautnah:
Die Brigade ist die unterhaltsamste und intensivste Art, Solidarität mit dem einzigartigen "socialismo tropical" zu zeigen, der unendlich viele Freunde hat, sich aber auch zahlreicher Feinde erwehrt.
Freundschaftsgesellschaft und ICAP warnen: Brigaden machen Kuba-süchtig und verursachen Freudenausbrüche und tränenreiche Abschiede !

Teilnahmevoraussetzungen:
Teilnahme an einem Vorbereitungstreffen, Bereitschaft, in einem Kollektiv selbstorganisiert solidarisch zu leben und zu arbeiten. Gute Gesundheit. Bereitschaft, sich fremdsprachliche Kenntnisse anzueignen bzw. mit Händen und Füssen zu kommunizieren.

Leistungen:
Flug, Brigadevisa, Transfers und Unterbringung im Campamento (kommunikative Unterbringung in Bungalows mit Zimmern mit 6-8 Betten mit Fächerventilator. Toiletten/Duschen auf dem Gang), Begleitprogramm, Informationsmaterialien, Vorbereitungstreffen mit erfahrenen Brigadista.

Wenn du neugierig geworden bist, melde Dich bei der Geschäftsstelle der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Maybachstr. 159, 50670 Köln, Tel.: 0221/2405120, Fax: 0221/6060080
Email: info@fgbrdkuba.de



abgeschlossene Solidaritätsprojekte
der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.



Kinder mit chronischer Niereninsuffizienz

Verbesserung des Gesundheitszustands bei Kindern mit chronischer Niereninsuffizienz, die auf ein Transplantat warten.
Neues Projekt in der Provinz Santiago de Cuba
Dieses Projekt steht auf der Prioritätenliste des Gesundheitsministeriums ganz oben. Die Nutznießer sind Kinder, die kurz vor einer Nierentransplantation stehen. Dafür müssen sie aber in einer einigermaßen guten körperlichen Verfassung sein, damit eine solche Transplantation Erfolg verspricht.
Die Kinder, die in dieser Einrichtung versorgt werden, kommen aus den östlichen Provinzen Guantánamo, Granma, Las Tunas, Holguín und Camagüey. Sie haben oft angeborenen Fehlbildungen, weisen Anzeichen von Mangelernährung auf oder sind anämisch. In ihrer Mehrheit stammen sie aus ländlichen Gebieten.
Zunächst wollen wir mit unseren Spenden dazu beitragen, dass die äußeren Bedingungen in dieser Einrichtung verbessert werden, damit den Kindern eine ganzheitlich bessere Versorgung zuteil wird.
Sie sollen außerdem auf die Eingliederung ins normale Schulsystem vorbereitet werden.
Wir wollen ferner die technischen Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Institution direkt an das nationale Transplantationsnetz angeschlossen werden kann.
Das in dieser Einrichtung arbeitende Hilfspersonal soll dahingehend ausgebildet werden, die kranken Kinder fachgerecht zu betreuen.
Das Projekt Niereninsuffizienz wurde von der cubanischen Regierung notgedrungenermaßen sofort übernommen, nachdem der Hurrikan alles zerstört hatte. Man konnte da nicht warten, bis wir das Geld zusammen hatten.
Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung. Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Bundesvorstand




Solidaritätsprojekt Benita Presente

Am 29. März 2005 starb, erst 53jährig, unsere Compañera, Freundin und FG-Gründungsmitglied Benita Lederer. Als entschiedene Internationalistin und leidenschaftliche Pädagogin war es ihr Wunsch, ein Schulprojekt in Cuba zu unterstützen.
Gemeinsam mit der Familie Lederer hat die Regionalgruppe der Freundschaftsgesellschaft BRD-KUBA dieses Vermächtnis aufgegriffen und das Solidaritätsprojekt BENITA PRESENTE für die Komplettrenovierung der Landschule »Conrado Benitez« in Pipián, Kreis Madruga, Provinz Havanna initiiert

Die Ortschaft Pipián liegt im Kreis Madruga in der Provinz Havanna. Haupterwerbszweig ist seit ihrer Gründung die Landwirtschaft mit Obstanbau, Zuckerrohrplantagen und Kleintierzucht. Pipián erstreckt sich über eine Fläche von 107,2 km2 mit 2.771 Einwohnern. Davon sind 189 im schulfähigen Alter von 4 bis 12 Jahren, die in der Landschule "Conrado Benitez" unterrichtet werden. Die Schule befindet sich am Eingang der Ortschaft und ist seit 32 Jahren ununterbrochen in Betrieb. Sie hat 7 Klassenzimmer, eine Schulbibliothek, eine Küche, zwei WCs, zwei Lagerräume, einen Computerraum, eine Turnhalle und Direktionsräume. Täglich werden die Mahlzeiten für alle Schüler und Mitarbeiter/innen zubereitet.

An der Schule sind 152 Schüler/innen von der Vorschule bis zur 6. Klasse eingeschrieben. Der Unterricht ist selbstverständlich kostenlos. An Lehrpersonal arbeiten in dem Zentrum 23 Lehrkräfte und außerdem 17 Personen des technischen Personals.
Die Schule besuchen Schüler/innen aus der ländlichen Umgebung der Ortschaft. Sie ist das wichtigste kulturelle Zentrum, in dem Kinder und Erwachsene betreut werden. Sowohl für Kinder als auch für Erwachsene ist sie der Mittelpunkt in allen kulturellen, sportlichen, kreativen und politischen Aktivitäten, die am Ort stattfinden. Insgesamt sind 1.700 Personen Nutznießer der Einrichtung.

Bis zum 1. Januar 2006 konnten insgesamt 22.472,58 Euro für die Komplettrenovierung der Schule gesammelt werden. Hierfür erhielten wir aus Pipián detaillierte Verwendungsnachweise: In der Schule wurden 10 Klassenzimmer repariert, sowie ein Laboratorium, eine Bibliothek, die Schuldirektion, die Schulküche mit Speisesaal und der Lagerraum. 30 Innen- und Außentüren wurden ausgewechselt und 83 Holzfenster ersetzt durch Fenster mit Metallrahmen. Das Dach befand sich in einem sehr schlechten Zustand. Dort mußten 85 m2 Dachverschalung repariert werden. Außerdem wurden 75 m2 Wandfläche repariert. In der Küche wurde die Verwendung von Brennholz auf Gas umgestellt und 88 m2 Fließen verlegt. Die ganze Schule wurde außen und innen getüncht, so wurden etwa 1.470 m2 gestrichen.
Am 9. April 2006 fand die feierliche Eröffnung der renovierten Einrichtung in Anwesenheit von Herbert und Paul Lederer statt. Die sehr gut ausgestattete Bibliothek der Schule ist nach Benita benannt worden.

Vor Abschluß des Projekts waren einige weitere Baumaßnahmen (Errichtung einer Umfassungsmauer, Imprägnierung des durchlässigen Daches, Einzäunung der Spielfelder für Basket- und Volleyball sowie die Wasserinstallationen) erforderlich, für die wir eine Summe von weiteren 7.500,- Euro aufgebracht haben.

Weitere Informationen, Artikel, über das Solidaritätsprojekt Benita Presente, sowie Bilder und Briefe aus Pipián finden Sie auf der Sonderseite der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Regionalgruppe Essen




Rohstoffe zur Medikamentenherstellung, Aciclovir

Cuba ist nicht allein, Wir stehen an seiner Seite, auf vielfältige Weise. Zum Beispiel auch, indem wir dabei helfen, sein vorbildliches Gesundheitssystem zu unterstützen. Da nahezu alle pharmazeutischen Unternehmen der Welt US-Aktienbeteiligung aufweisen und viele Medikamente ein US-Patent haben, gestaltet sich die Beschaffung von Medikamenten für den cubanischen Staat jedes Mal zu einem neuen Abenteuer.
Daher ist es für Cuba günstig, so viele Medikamente wie möglich selber herstellen zu können. Außerdem schafft dies Arbeitsplätze in Forschung und Produktion.

Rohstoff Aciclovir
In Absprache mit dem Gesundheitsministerium und dem pharmazeutischen Unternehmen "Reinaldo Gutierrez" hat sich die Freundschaftsgesellschaft BRD-Cuba dazu verpflichtet, jedes Jahr 100 kg Aciclovir-Pulver als Rohstoff nach Cuba zu liefern. Es handelt sich dabei um ein höchst wirksames Mittel zur Behandlung des Herpes Simplex Virus und des Virus von Varicella Zoster. Es wird zur Behandlung bei der Entstehungsstufe des Genitalvirus Herpes und bei Rückfällen bei Patienten mit oder ohne Immunschwäche angewandt. Eine rechtzeitige Anwendung vermindert den heftigen Schmerz, der mit dieser Krankheit einhergeht.
Das Medikament wird auch bei AIDS Patienten und bei Patienten angewandt, die unter einer anderen Schwächung des Immunsystems leiden. Der Herpes-Virus kann viele Organe befallen. Aciclovir verhindert auch das Wiederauftreten von Augenherpes. Da das Medikament keine bekannten Nebenwirkungen hat, kann es auch zur Vorbeugung benutzt werden.
Benötigt wurden 100 kg Aciclovir-Pulver jährlich für den nationalen Bedarf (Druck Juni 2003). Daraus werden Tabletten in einer Dosis von 200 mg hergestellt. Um den Jahresbedarf Cubas an diesem Rohstoff zu decken und um zu gewährleisten, dass dieses Medikament den Patienten durchgängig zur Verfügung steht, war jährlich ein Betrag von ca. 7.000 Euro erforderlich.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung. Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Bundesvorstand




Aufruf für Brillensammlung von Käthe Reichel

(...) Gestern hat mich die Cuba-Delegation gefragt, ob och "Schirmherrin" sein will für die Sammlung jener geschliffenen aber nicht mehr genutzten Brillengläser, die in Deutschland millionenhaft in den Ecken dunkler Schubladen herumliegen und vielen Augen wieder Licht und das Vergnügen bringen könnten, zu erfahren, was auf der Erde sich bewegt fernab von jenem großen, jenem gewaltigen Nachbarn, der sich auf dieser Insel seit 40 Jahren den Titel "SCHURKENSTAAT" "erkämpft" hat und ihn auch verdient. (...)
Aufruf: Glück ist Hilfe (pdf)