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	<title>Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.</title>
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	<description>Solidarität mit Kuba</description>
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	<title>Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.</title>
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		<title>Offener Brief an Minister Wadephul zur Kuba-Resolution</title>
		<link>https://www.fgbrdkuba.de/offener-brief-an-minister-wadephul-zur-kuba-resolution/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Willi Gerhard]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 10:41:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Vorstand des Netzwerkes Cuba, die Kampagne Unblock Cuba und der Völkerrechtler Prof. Dr. Norman Paech haben im Vorfeld der UN-Abstimmung einen offenen Brief an Außenminister Johann Wadephul verfasst. Sehr geehrter Herr Minister Wadephul, die jüngste Eskalation der Kubapolitik der Trump-Rubio-Regierung der USA führt nach fast 300 Tagen einer Ölblockade und Behinderung von Handel und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Vorstand des Netzwerkes Cuba, die Kampagne Unblock Cuba und der Völkerrechtler Prof. Dr. Norman Paech haben im Vorfeld der UN-Abstimmung einen offenen Brief an Außenminister Johann Wadephul verfasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Minister Wadephul,</p>



<p class="wp-block-paragraph">die jüngste Eskalation der Kubapolitik der Trump-Rubio-Regierung der USA führt nach fast 300 Tagen einer Ölblockade und Behinderung von Handel und Hilfslieferungen humanitärer Güter zu unmenschlichen Belastungen und Zerstörungen des Lebens in der kubanischen Gesellschaft. Essenzielle Aktivitäten und Verrichtungen, wie sie in modernen und zivilisierten Gesellschaften wie Kuba üblich sind, werden erschwert oder unmöglich gemacht. Die Versorgung mit Treibstoffen, Strom, Wasser, Lebensmitteln, medizinischen Dienstleistungen sind nur noch rudimentär möglich. Industrielle Produktion, Landwirtschaft, Güter- und Personentransporte sind so gut wie kollabiert. Etwa 7.000 Seecontainer für Kuba sind in karibischen Häfen blockiert. Sämtliche Bereiche, wie Bildung, Kultur, Sport, werden beeinträchtigt. Von maßgeblichen Regierungsmitgliedern der USA wird unumwunden proklamiert, die Gesellschaft Kubas zerstören und beherrschen zu wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun wird am 28. Oktober 2026 in der UN-Generalversammlung zum 34sten Mal in Folge über die Resolution Kubas abgestimmt, die den Titel trägt &#8220;Notwendigkeit der Aufhebung der von den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade&#8221;. Mit ihr soll die jahrzehntelange&nbsp;und jetzt&nbsp;eskalierte Embargo- bzw. Blockadepolitik der US-Administration verurteilt und ihr umgehendes Ende gefordert werden. In allen Resolutionen ist die USA mit überwältigenden Mehrheiten verurteilt worden. Bislang hat sie diese Forderungen nicht nur missachtet, sondern ihre verurteilten Aggressionen sogar noch weiter verschärft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei allen diesen Abstimmungen in der UN hat die deutsche Bundesregierung gemäß Grundgesetz und UN-Charta für die Resolution gestimmt und in öffentlichen Äußerungen immer auf die Unrechtmäßigkeit jener US-Politik hingewiesen. In ihrem Blocking Statute von 1996 hat die EU eindeutig die Verletzung von EU-Recht festgestellt und Abwehr- und Kompensationsmaßnehmen vorgegeben. Jedoch lassen die Enthaltung der Bundesregierung bei der UN-Abstimmung am 7. Juli 2026 sowie jüngste Äußerungen aus dem Auswärtigen Amt Zweifel aufkommen, ob die Bundesregierung entsprechend der positiven Tradition für die Kuba-Resolution votieren wird. Das erfordert auch, dem massiven und undiplomatischen Druck der US-Administration und vor allem des Außenministers Rubio zu widerstehen. Bislang haben selbst kleine und abhängige Staaten fast durchweg diesem US-Druck standgehalten und gemäß UN-Prinzipien votiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unseres Erachtens wirkt sich das willkürliche und regel verletzende Handeln der Trump-Rubio-Regierung gegenüber Kuba auch auf andere Regionen und Akteure aus. Direkte Folge sind unberechtigte Handels- und Reisebeschränkungen, sowie die Zunahme eskalierender Gewaltförmigkeit von zwischenstaatlichen Konflikten. Viele aktuelle Konflikte eskalieren nicht zuletzt aufgrund der US-Politik auch in anderen Regionen. Die Intention der US-Regierung besteht offenkundig auch darin, Unsicherheit und Angst zu erzeugen, andere Staaten zu verwirren sowie eigensinnig und unkalkulierbar zu agieren. Damit setzt sich aber, und das ist die akute Gefahr, das rücksichtslose &#8220;Recht des Stärkeren&#8221; und desjenigen durch, der sämtliche humanitären, zivilisatorischen, moralischen, religiösen Prinzipien verletzt und damit auch zerstört. Und dies geschieht in einer Zeit, in der planetare Zerstörungsprozesse und zivilisatorische Existenzprobleme dringende und umfangreiche multilaterale Anstrengungen notwendig machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sollte die aktuelle Bundesregierung sehr ernst nehmen und entsprechend handeln, zumal die deutsche Außenpolitik lange Jahre international hohes Ansehen genoss, selbst bei unfreundlichen Regierungen. Dass Deutschland nicht in den UN-Sicherheitsrat gewählt wurde, sollte Anlass zu selbstkritischer Reflexion und zu einem Umsteuern genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher muss die Bundesregierung in der vorgesehenen Debatte über die Kuba-Resolution am 27. Oktober 2026 und in der tags darauffolgenden Abstimmung in der UNGV unmissverständlich deutlich machen, dass der Wirtschafts- und Belagerungskrieg der US-Regierung gegen Kuba umgehend beendet werden muss, dass die andauernden Verletzungen von Völkerrecht sowie die Verletzung der Menschenrechte von fast zehn Millionen Kubanerinnen und Kubanern einzustellen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das würde auch den zahlreichen UN-Resolutionen und Forderungen von UN-Beauftragten gerecht werden. Es würde auch dem Urteil des Internationalen Tribunals über die Sanktionen der USA gegen die Republik Kuba folgen, das an zwei Tagen im November 2023 im Europäischen Parlament in Brüssel stattfand. Es wurde von einem Kollegium internationaler Juristen und Richtern durchgeführt. Nach vorhergehenden Recherchen sowie einer öffentlichen Anhörung von Experten mehrerer EU-Staaten verkündete der Vorsitzende Prof. Dr. Norman Paech ein einmütiges Urteil. Darin heißt es:</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Die seit 1961 bis heute gegen die Republik Kuba verhängten umfangreichen politischen und ökonomischen Sanktionen verstoßen gegen internationales Recht. Dazu gehören vor allem in der UNO-Charta die Artikel 2 Ziffer 4 und 7 zum Schutz der Souveränität und des Rechts auf Selbstbestimmung, Verbot der Intervention, ferner die Artikel in der Universal Declaration of Human Rights (UDHR) von 1948 und des International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights (ICESCR) von 1966, sodann die Vorschriften der World Trade Organisation (WTO) zum Schutz der Handelsfreiheit und zahlreiche Prinzipien des Treaty on European Union (TEU, Vertrag von Maastricht).&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und abschließend wird festgestellt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Die Blockade hat direkt oder indirekt zum Verlust zahlreicher Menschenleben geführt. Die Entscheidung der USA, die Blockade so lange aufrechtzuerhalten, bis das kubanische Volk entscheidet, sich den Vereinigten Staaten zu beugen, zielt schließlich auf die physische Zerstörung zumindest eines Teils des kubanischen Volkes. Solch eine Haltung kann auf ein Verbrechen des Völkermords hinauslaufen. (…) Da die zahlreichen Sanktionen und die ihnen zugrundeliegenden Gesetze der USA rechtswidrig sind, müssen sie aufgehoben und gestoppt werden. Für die dem kubanischen Staat, seinen Unternehmen und Bürgern entstandenen Schäden müssen die USA Entschädigung zahlen.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir dürfen darüber hinaus betonen, dass es unerlässlich ist, dass einem solchen Votum auch konkrete Taten folgen müssen, wenn das Votum ernst gemeint sein soll. Seit 1993 erwähnten die Bundesregierungen in ihren regelmäßigen Konsultationen mit den jeweiligen US-Regierungen ihre kritische Haltung hinsichtlich der US-Kubapolitik. Diese wurde aber durchweg – wie auch die Voten der UN-Generalversammlung – von der Regierung in Washington völlig ignoriert. Eine weitere Tolerierung massiver Verbrechen durch die US-Regierung, widerspricht dem Amtseid und muss geändert werden, denn sie verlängert die Verletzung grundlegender Rechte der kubanischen Gesellschaft und trägt zur weiteren Eskalation der US-Blockade- und Strangulierungspolitik gegen Kuba bei. Präsident Trump droht sogar mit militärischen Angriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fordern von der Bundesregierung nachdrücklich</p>



<p class="wp-block-paragraph">•&nbsp;für die Resolution &#8220;Notwendigkeit der Aufhebung der von den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade&#8221;&nbsp;zu stimmen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">•&nbsp;sich aktiv auf bilateraler sowie multilateraler Ebene für die effektive Umsetzung der in der Kuba-Resolution enthaltenen Forderungen einzusetzen, um die jahrzehntelange und nun eskalierte Embargo- bzw. Blockadepolitik der US-Regierung einzudämmen und zu beenden</p>



<p class="wp-block-paragraph">•&nbsp;die Bemühungen von UN-Generalsekretär Guterres zu unterstützen, relevante Regierungen dazuzugewinnen, gemeinsam die lebenswichtigen Öllieferungen nach Kuba durchzuführen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">•&nbsp;sich für umgehende Streichung Kubas von der unilateralen Liste der sogenannten &#8220;Terror unterstützenden Staaten&#8221;&nbsp;einzusetzen, mit der wesentliche Finanztransaktionen und Wirtschaftsbeziehungen verhindert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir danken Ihnen für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit freundlichen Grüßen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorstand Netzwerk Cuba und Unblock Cuba Kampagne</p>



<p class="wp-block-paragraph">sowie Prof. Dr. Norman Paech</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hasta siempre, Ulli Fausten! Ein solidarischer Freund Kubas und engagierter Autor</title>
		<link>https://www.fgbrdkuba.de/hasta-siempre-ulli-faustenein-solidarischer-freund-kubas-und-engagierter-autor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Willi Gerhard]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 19:44:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Weydingerstr. 14-16 · 10178 Berlin Tel.: +49 (0)30-24 00 93 38 E-Mail: info@netzwerk-cuba.de Internet: www.netzwerk-cuba.de DE52 1001 0010 0032 3301 04 BIC: PBNKDEFF 26.10.2026 Ulli war ein Autor, der politische Zusammenhänge verständlich zu vermitteln wusste. Seine Artikel zeichneten sich durch treffende Einschätzungen, klare Argumente und eine lebendige, anschaUlliche Sprache aus. Er konnte komplexe Entwicklungen auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="261" height="95" src="https://www.fgbrdkuba.de/wp-content/uploads/2026/06/Netzwerk-Cuba.png" alt="Netzwerk Cuba" class="wp-image-4285" title="Hasta siempre, Ulli Fausten! Ein solidarischer Freund Kubas und engagierter Autor 1"></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Weydingerstr. 14-16 · 10178 Berlin Tel.: +49 (0)30-24 00 93 38 </p>



<p class="wp-block-paragraph">E-Mail: info@netzwerk-cuba.de </p>



<p class="wp-block-paragraph">Internet: www.netzwerk-cuba.de </p>



<p class="wp-block-paragraph">DE52 1001 0010 0032 3301 04 BIC: PBNKDEFF </p>



<p class="wp-block-paragraph">26.10.2026 </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ulli war ein Autor, der politische Zusammenhänge verständlich zu vermitteln wusste. Seine Artikel zeichneten sich durch treffende Einschätzungen, klare Argumente und eine lebendige, anschaUlliche Sprache aus. Er konnte komplexe Entwicklungen auf den Punkt bringen, Hintergründe erklären und Zusammenhänge sichtbar machen, die in der öffentlichen Debatte häufig ausgeblendet blieben, wenn Widersprüche ausgehalten und Entwicklungen gegen den Strom der vorherrschenden Meinung betrachtet werden müssen. Er machte sie für seine Leserinnen und Leser nachvollziehbar. Seine Texte informierten, regten zum Nachdenken an und lieferten Argumente für die Auseinandersetzung mit den gängigen, oft einseitigen Darstellungen Kubas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ulli hat über Jahrzehnte hinweg die CUBA LIBRE, Zeitschrift der Freundschaftsgesellschaft BRD–Kuba, mit seinen Beiträgen geprägt. Ulli schrieb nicht einfach über Kuba – er setzte sich mit dem Land, seiner Entwicklung und seinen Herausforderungen auseinander. Seine Beiträge waren geprägt von Sachkenntnis, kritischem Blick und solidarischer Haltung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Ulli war die Liebe zu Kuba eine Verpflichtung, sich mit der Wirklichkeit des Landes ernsthaft auseinanderzusetzen. Gerade angesichts politischer Kampagnen und einseitiger Berichterstattung hielt er es für wichtig, kubanische Perspektiven sichtbar zu machen und die Entwicklungen auf der Insel in ihren Zusammenhängen zu betrachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Ulli Fausten verlieren wir einen engagierten Mitstreiter und Autor, er hinterlässt eine tiefe Lücke. Bis zuletzt war Ulli für die Cuba Libre und die Kubasolidarität publizistisch aktiv. In seinem Grußwort für die Protestwache „Unblock Cuba“ im September in Berlin betont Ulli: Kunst und Kultur sind Waffen des Widerstandes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir werden Ulli als einen Menschen in Erinnerung behalten, der mit Herz, Verstand und seiner Feder für Kuba und für die Freundschaft zwischen unseren Völkern eingetreten ist. Sein publizistisches Vermächtnis bleibt Teil unserer gemeinsamen Arbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Renate, seiner Familie, seinen Freundinnen und Freunden sowie allen, die ihm verbunden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Danke, Ulli, für deine Solidarität, deine treffenden Analysen und deine engagierte publizistische Arbeit.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>!Hasta siempre, Ulli! </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine compañeras und compañeros werden dir ein ehrendes Andenken bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>!Ulli – PRESENTE!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


<p>[/et_pb_text][/et_pb_column]<br />
			[/et_pb_row]<br />
		[/et_pb_section]</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>La Bayamesa</title>
		<link>https://www.fgbrdkuba.de/la-bayamesa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Willi Gerhard]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 18:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-video"></figure>



<figure class="wp-block-video"><video height="1280" style="aspect-ratio: 720 / 1280;" width="720" controls src="https://www.fgbrdkuba.de/wp-content/uploads/2026/10/bayamese_German_1792581465753.mp4"></video></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alltag unter der Blockade &#8211; Präsentation, 6.10.26, Frankfurt</title>
		<link>https://www.fgbrdkuba.de/alltag-unter-der-blockade-praesentation-6-10-26-frankfurt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Willi Gerhard]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 10:45:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 6. Oktober 2026 fand im Atrium der IG Metall in Frankfurt am Main (Wilhelm-Leuschner-Straße 79) die Solidaritätsveranstaltung „KUBA HEUTE: Alltag unter der Blockade“ statt.Im Mittelpunkt standen Berichte über das Leben auf der Insel unter den Bedingungen der verschärften US-Energieblockade. • Die kubanischen Gäste: Als Hauptredner geladen waren die Rechtswissenschaftlerin Dra. Ediltrudis Panadero de la [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Am 6. Oktober 2026 fand im Atrium der IG Metall in Frankfurt am Main (Wilhelm-Leuschner-Straße 79) die Solidaritätsveranstaltung „KUBA HEUTE: Alltag unter der Blockade“ statt.<br>Im Mittelpunkt standen Berichte über das Leben auf der Insel unter den Bedingungen der verschärften US-Energieblockade.</p>



<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Die kubanischen Gäste:</strong> Als Hauptredner geladen waren die Rechtswissenschaftlerin Dra. Ediltrudis Panadero de la Cruz („Edil“) und der Germanistik-Professor José Alvarez Romaguera („Peppin“ / „Peppi“). Beide berichteten aus erster Hand über die aktuelle Krisenlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Weitere Podiumsmitglieder:</strong> Neben den kubanischen Gästen diskutierten Ulrike Laux (ehemals IG BAU-Bundesvorstand) und Thomas Birg (IG Metall GBR-Referent).</p>



<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Kulturelles Programm:</strong> Für die musikalische Begleitung des Abends sorgte Nicky Márquez.</p>



<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Zweck der Veranstaltung:</strong> Im Rahmen des Abends wurden gezielt Spenden für Solarpanele und Medikamente gesammelt, um die Strom- und Gesundheitsversorgung in Kuba zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Organisatoren</strong>: Die Veranstaltung wurde von einem Bündnis getragen, darunter SurDa – Lateinamerika Rhein &#8211; Main, Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., Initiative Gewerkschafterinnen für Kuba*, die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba sowie das Netzwerk InterRed Cooperación e.V..</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Präsentation als PDF ansehen:</strong><br><a href="https://www.fgbrdkuba.de/wp-content/uploads/2026/10/presCuba-mejora.pdf">https://www.fgbrdkuba.de/wp-content/uploads/2026/10/presCuba-mejora.pdf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spenden für Gesundheitsprojekte in Santiago de Cuba</title>
		<link>https://www.fgbrdkuba.de/spenden-fuer-gesundheitsprojekte-in-santiago-de-cuba/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iadmin9121515]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der FG]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Kubafreundinnen und -freunde, wir möchten allen, die für das psycho-pädagogische Zentrum "Gloria Cuadras" und das Zentrum für geistig und körperlich eingeschränkte Kinder und Jugendliche "América Labadí" gespendet haben, für ihre Unterstützung herzlich danken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Spenden für Gesundheitsprojekte in Santiago de Cuba</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Kubafreundinnen und -freunde,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir möchten allen, die für das psycho-pädagogische Zentrum &#8220;Gloria Cuadras&#8221; und das Zentrum für geistig und körperlich eingeschränkte Kinder und Jugendliche &#8220;América Labadí&#8221; gespendet haben, für ihre Unterstützung herzlich danken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor wenigen Tagen, im August (2019), erreichte uns ein Schreiben der Gesundheitsverwaltung der Provinz Santiago de Cuba. Darin wird bestätigt, dass Spenden der FG in Höhe von 26.000 Euro bereits im Juli 2018 auf dem Konto der Gesundheitsverwaltung eingegangen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Davon wurden unsererseits 16.000 Euro Spendengelder dem Zentrum &#8220;América Labadi&#8221; und 10.000 Euro dem Zentrum &#8220;Gloria Cuadras&#8221; übereignet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verwendung der Spendengelder</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spendengelder für das Psycho-pädagogische Zentrum &#8220;Gloria Cuadras&#8221; waren ursprünglich in der Planung für die Renovierung eines leerstehenden Gebäudes, in das &#8220;Gloria Cuadras de la Cruz&#8221; umziehen sollte. Letztlich wurde aber doch die Renovierung des ursprünglichen Gebäudes dieses Zentrums beschlossen und die Finanzierung erfolgte vollständig durch den kubanischen Staat. Damit werden die jetzt vorhandenen Spendengelder umfassend vor allem für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bewohnerinnen und Bewohner und damit auch die weitere Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Angestellten sowohl in &#8220;Glorias Cuadras de la Cruz&#8221;, als auch von &#8220;América Labadí&#8221; verwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesundheitsbehörde weist darauf hin, dass der Großhandel in der Provinz die benötigten Produkte derzeit in nicht ausreichendem Umfang anbietet und damit die Beschaffung von Verbrauchsmaterial etc. sehr schwierig ist. Die zuständigen Behörden haben nach Aussage der Gesundheitsbehörde von Santiago de Cuba eine Lösung dieses Problems noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Danksagung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesundheitsbehörde der Provinz Santiago de Cuba spricht der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba ihren Dank für die großzügige Geste der uneigennützigen Solidarität aus und sagt umgehende Nachricht über die zweckgerechte Verwendung der Gelder zu. Wir geben diesen Dank sehr gern an die Spenderinnen und Spender weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Solidaritätsprojekte mit Kuba zeigen in der Umsetzung auch uns ganz konkret die tagtäglichen Schwierigkeiten und Verzögerungen durch die Blockade, aber letzten Endes können sie einen nachhaltigen Beitrag leisten, Kuba auf seinem Weg, seiner Bevölkerung eine kostenlose und hochqualitative Gesundheitsversorgung zu bieten und damit die Ideale der Revolution umzusetzen, zu unterstützen. Dank allen, die dazu beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesvorstand der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>An das Bundeskanzleramt</title>
		<link>https://www.fgbrdkuba.de/an-das-bundeskanzleramt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iadmin9121515]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2019 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der FG]]></category>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung, die Bundesregierung stimmt in der UN-Vollversammlung jedes Jahr für die Beendigung der seit nahezu 60 Jahren bestehenden völkerrechtswidrigen Handels-, Wirtschafts- und Finanzblockade der USA gegen Kuba.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
## An das Bundeskanzleramt



<p class="wp-block-paragraph">Willy-Brandt-Straße 1</p>



<p class="wp-block-paragraph">10558 Berlin</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung stimmt in der UN-Vollversammlung jedes Jahr für die Beendigung der seit nahezu 60 Jahren bestehenden völkerrechtswidrigen Handels-, Wirtschafts- und Finanzblockade der USA gegen Kuba. Die USA ignorieren das Votum, und die EU sowie die Bundesrepublik handeln nicht aktiv gegen dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Tun Sie etwas!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1996 wenden die USA mit dem Helms-Burton-Gesetz die US-Blockade auch extraterritorial gegen Bürger und Unternehmen anderer Staaten an. Um Unternehmen und Personen vor zu schützen, hat die EU 1996 das „EU Blocking Statute“ erlassen. Die EU-Verordnung Nr. 2271/96 gegen die Unterwerfung unter die US-Blockade ist für alle EU-Mitgliedsländer direkt bindend und diese haben deren Einhaltung &#8211; auch unter Verhängung von Strafen – sicher zu stellen. Die Bundesrepublik setzt sie bisher nicht um. So wurde zum Beispiel die Postbank nicht belangt, als sie sich rechtswidrig der US-Blockade unterwarf mit ihrer Weigerung, Spendengelder des Netzwerks Cuba Informationsbüros für Hurrican-Opfer nach Kuba zu überweisen. Und dies ist kein Einzelfall! Wir fordern die Bundesregierung auf, tätig zu werden und geltendes Recht endlich umzusetzen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Situation verschärft sich: Im Mai hat die Trump-Regierung zum ersten Mal Titel III und IV des Helms-Burton-Gesetzes aktiviert: US-Staatsangehörige können jetzt Klage in den USA erheben, wenn mit ehemaligem US-Eigentum Handel betrieben wird – auch gegen Unternehmen und Personen in Europa. Setzen Sie sich dafür ein, dass die US-Regierung diese völkerrechtswidrige Maßnahme zurücknimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fordere, dass die deutsche Bundesregierung sich entschieden für ein Ende der Wirtschafts-, Handels, und Finanz-Blockade der USA gegen Kuba einsetzt.</p>




<figure class="wp-block-image alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="161" src="https://www.fgbrdkuba.de/wp-content/uploads/2019/09/blockade-postkarte-fg-300x161.jpg" alt="An das Bundeskanzleramt" class="wp-image-6838" title="An das Bundeskanzleramt 2"></figure>




## An das Bundeskanzleramt



<p class="wp-block-paragraph">Download: Postkarte</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gedruckte Postkarten zur Weiterverteilung können in der Geschäftsstelle angefordert werden:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maybachstraße 159</p>



<p class="wp-block-paragraph">50670 Köln</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telefon: 0221/2 40 51 20, Fax: 0221/6 06 00 80</p>



<p class="wp-block-paragraph">Email: info@fgbrdkuba.de</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stehen US-amerikanische Blockadegesetze über europäischem und deutschem Recht?!</title>
		<link>https://www.fgbrdkuba.de/stehen-us-amerikanische-blockadegesetze-ueber-europaeischem-und-deutschem-recht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iadmin9121515]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2019 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der FG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fgbrdkuba.de/?p=6840</guid>

					<description><![CDATA[Wussten Sie schon: die Bundesregierung verstößt regelmäßig gegen deutsches Recht, gegen europäisches Recht und gegen Völkerrecht – wenn es um Kuba geht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
## Stehen US-amerikanische Blockadegesetze über europäischem und deutschem Recht?!



Wussten Sie schon: die Bundesregierung verstößt regelmäßig gegen deutsches Recht, gegen europäisches Recht und gegen Völkerrecht – wenn es um Kuba geht.




<figure class="wp-block-image alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="188" src="https://www.fgbrdkuba.de/wp-content/uploads/2021/01/fg-fahne-300x188.jpeg" alt="Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba" class="wp-image-5361" title="Stehen US-amerikanische Blockadegesetze über europäischem und deutschem Recht?! 3"></figure>




Die US-Blockade widerspricht zahlreichen völkerrechtlichen Vereinbarungen über politische, wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Beziehungen. Sie wirkt zudem extraterritorial. Genau deshalb hat die EU die EU-Verordnung Nr. 2271/96 erlassen. Diese gilt zwingend in allen EU-Mitgliedsstaaten (also auch in der BRD!) und besagt: Unternehmen und Personen haben sich der US-Blockade nicht zu beugen; Wenn sie sich beugen, dann stehen die EU-Staaten in der Pflicht zu handeln. &#8220;Jeder Mitgliedstaat legt die Sanktionen für den Fall einer Zuwiderhandlung gegen einschlägige Vorschriften dieser Verordnung fest. Diese Sanktionen müssen wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein&#8221; (1). Die Bundesregierung setzt nichts von alledem um. US-amerikanisches Recht steht anscheinend über deutschem Recht.




<figure class="wp-block-image alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="213" height="300" src="https://www.fgbrdkuba.de/wp-content/uploads/2019/09/blockade-flyer-213x300.jpg" alt="Schluss mit der Blockade" class="wp-image-6841" title="Stehen US-amerikanische Blockadegesetze über europäischem und deutschem Recht?! 4"></figure>




## Bedeutung der jüngsten Blockadeverschärfungen



Die jüngsten Verschärfungen der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA gegen Kuba sind ein Thema weit über Lateinamerika hinaus. Denn die nun aktivierten Titel III und IV des Helms-Burtons-Gesetzes sind kein isolierter Text, sondern Ausdruck des extraterritorialen Anspruchs der USA, Bestandteil einer ganzen Reihe von Sanktionen und als Teil einer größeren Agenda zu verstehen. Washington greift in seinen globalen Machtkämpfen seit einigen Jahren immer stärker auf extraterritoriale Sanktionen zurück und entwickelt diese zu einem zentralen Instrument im Kampf um die globale Vorherrschaft.



### Helms-Burton Titel III und IV verbreitern Wirkung der Sanktionen



US-Präsident Donald Trump hat diese Titel zum 2. Mai 2019 aktiviert. Titel III räumt US-Bürgern (auch eingebürgerten) das Recht zur Klageerhebung vor US-Gerichten gegen ausländische Unternehmen und Personen ein, die in irgendeiner Form Eigentum auf Kuba nutzen, das in den 60er Jahren durch den kubanischen Staat nationalisiert, also enteignet worden war.



Das sind zum Beispiel Bauland, Ländereien, Banken, Raffinerien oder Immobilien (öffentliche Gebäude, private Häuser, Mietshäuser, Hotels). Insbesondere zielt die US-Administration auf eine Schädigung des Tourismus.



Von 1902 bis zum Sieg der Revolution 1959 hatten die USA &#8220;das Sagen&#8221; auf Kuba – US-Konzerne hatten sich entsprechend bereichert (so gehörten ~80 Prozent der kubanischen Zuckerindustrie US-Firmen).



Titel IV verbietet den von Titel III betroffenen Personen die Einreise in die USA. Das war einer der Hauptgründe dafür, dass die EU sich dagegen äußerten und beide Titel von 1996 bis zum 2. Mai 2019 durch die US-Präsidenten nicht aktiviert worden waren.



### Warum wurden die beiden Titel gerade jetzt aktiviert?



Die jüngste Verschärfung kam just sechs Monate, nachdem sich die UNO (mit Ausnahme der USA und Israel) gegen die US-Blockade ausgesprochen hatten.




<figure class="wp-block-image alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.fgbrdkuba.de/wp-content/uploads/2019/09/embargo-300x200.jpg" alt="Lift the emabargo" class="wp-image-6842" title="Stehen US-amerikanische Blockadegesetze über europäischem und deutschem Recht?! 5"></figure>




Die Wirtschaft Kubas hatte sich seit 1995 erholt und Kuba hatte im selben Jahr ein Gesetz zur Förderung der benötigten Auslandsinvestitionen erlassen. Ein Jahr später verabschiedete das US-Abgeordnetenhaus das Helms-Burton-Gesetz; Clinton unterzeichnete und setzte es damit unmittelbar in Kraft. Die seit 1962 bestehenden Blockade wurde somit wesentlich verschärft. Doch weder Clinton, Bush noch Obama aktivierten Titel III und IV des Gesetzes. Ziel war und blieb aber immer die Niederringung der Kubanischen Revolution durch wirtschaftliche Knebelung Mit Regierungsübernahme durch Obama entwickelten die USA neue Strategien gegenüber der Karibikinsel. Obama versuchte, die bis dahin erfolglosen US-Maßnahmen durch die Strategie einer &#8220;Konterrevolution auf Filzlatschen&#8221; zu ersetzen.



Trump kehrte nun zur alten Strategie zurück. Zudem müssen die Sanktionen gegen Venezuela und Kuba in Zusammenhang gesehen werden.



## Kuba und Venezuela



Die Sanktionen sollen Kuba zwingen, seine Solidarität mit Venezuela aufzugeben, was Kuba selbstverständlich zurückweist. Zugleich wird der Druck auf Venezuela stetig erhöht. Denn eine siegreiche Konterrevolution dort hätte auch fatale Folgen für die kubanische Wirtschaft. Darauf zielte die US-Regierung, als sie nun z.B. Sanktionen gegen 34 venezolanische Schiffe und zwei ausländische Firmen, die Erdöl nach Kuba transportierten, verhängten. US-Sicherheitsberater John Robert Bolton geht davon aus, wenn Venezuela fällt, &#8220;dann wissen wir, Kuba ist der Nächste&#8221;.



## Mangelnde Umsetzung der EU-Verordnung Nr. 2271/96



Diese für alle EU-Mitgliedsländer direkt bindende Verordnung gegen die Unterwerfung unter die US-Blockade ist eindeutig:



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8220;Das Blockade-Statut gilt für die in seinem Anhang genannten extraterritorialen Rechtsvorschriften.</p>
<p>Es untersagt in der EU ansässigen Personen und Unternehmen (&#8220;Wirtschaftsteilnehmern&#8221;), die aufgeführten extraterritorialen Rechtsvorschriften zu befolgen – es sei denn, dies wird ihnen von der Kommission ausnahmsweise gestattet – und räumt ihnen für den Fall, dass sie durch die genannten Rechtsvorschriften Schaden erleiden, die Möglichkeit ein, von den verursachenden Personen oder Unternehmen eine Entschädigung zu verlangen. Außerdem werden Urteile ausländischer Gerichte, die zur Durchsetzung der Sanktionen verhängt werden, in der EU nicht anerkannt.&#8221;</p>
<p>(Auszug Presserklärung der europäischen Kommission, 6. August 2018)</p>
</blockquote>



Die Rechtslage ist also klar. Doch obwohl die EU-Staaten und die Bundesregierung zwar in der UNO regelmäßig gegen die US-Blockade stimmen, unternehmen sie nichts. Geltendes Recht wird nicht umgesetzt. Wurde die Postbank etwa belangt, als sie sich rechtswidrig der US-Blockade unterwarf, indem sie sich weigerte, die Hurrikan-Spendengelder des Netzwerks Cuba Informationsbüro nach Kuba zu überweisen? So könnte man noch mehrere Beispiele aufzählen. Bundesregierung und EU müssen sich endlich an ihr eigenes Recht halten und ihm Geltung verschaffen. Das ist der Mindestanspruch an einen Rechtsstaat.



Verstärken wir unseren Kampf gegen die völkerrechtswidrige Blockade.



## Wir fordern:



<ul class="wp-block-list">
<li>Schluss mit der Handels-, Wirtschafts-, und Finanzblockade gegen Kuba!</li>
<li>Schluss mit der US-Blockade gegen Venezuela!</li>
<li>Umsetzung der EU-Verordnung Nr. 2271/96 durch die Bundesregierung und die EU!</li>
<li>Hände weg von Kuba und Venezuela!</li>
</ul>



1) Artikel 9 der &#8220;Verordnung (EG) Nr. 2271/96 des Rates vom 22. November 1996 zum Schutz vor den Auswirkungen der extraterritorialen Anwendung von einem Drittland erlassener Rechtsakte sowie von darauf beruhenden oder sich daraus ergebenden Maßnahmen&#8221;



Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung: Nach UNO-Votum pro Kuba: Schluss mit der heimlichen EU-Kumpanei mit der US-Blockade!</title>
		<link>https://www.fgbrdkuba.de/pressemitteilung-nach-uno-votum-pro-kuba-schluss-mit-der-heimlichen-eu-kumpanei-mit-der-us-blockade/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iadmin9121515]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der FG]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 7. November 2019 hat die UN-Generalversammlung mit überwältigender Mehrheit die Beendigung der Handels-, Wirtschafts- und Finanzblockade der USA gegen Kuba gefordert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Pressemitteilung: Nach UNO-Votum pro Kuba: Schluss mit der heimlichen EU-Kumpanei mit der US-Blockade!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 7. November 2019 hat die UN-Generalversammlung mit überwältigender Mehrheit die Beendigung der Handels-, Wirtschafts- und Finanzblockade der USA gegen Kuba gefordert. Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba verlangt insbesondere von der Bundesregierung die konsequente Umsetzung des von ihr unterstützten Beschlusses.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder einmal, zum 28. Mal in Folge, hat die Weltgemeinschaft die US-Blockade gegen Kuba mit großer Einmütigkeit verurteilt, trotz des erheblichen Drucks der US-Regierung &#8211; insbesondere auf zahlreiche lateinamerikanische Staaten -, ihr bisheriges Abstimmungsverhalten zu ändern! Das überwältigende Abstimmungsergebnis von herausragenden 187 Stimmen für die Aufhebung der Blockade bei nur 3 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen spricht für die politische Isolation der USA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba begrüßt die erneute, massive Zurückweisung der von den USA gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade seitens der UN-Generalversammlung und gratuliert dem kubanischen Volk und seiner Regierung zu diesem erneuten Erfolg.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Die Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, Petra Wegener, erklärt dazu: &#8220;Dieser internationale Erfolg Kubas fällt in eine Zeit der verschärften Aggressionspolitik der USA in der Region. Die Trump-Regierung führt einen regelrechten Wirtschaftskrieg gegen Kuba und seine Verbündeten. Die europäischen Regierungen stimmen an einem Tag gegen die Blockade, aber den Rest des Jahres schauen sie untätig zu, wie großes Unrecht geschieht und beinah täglich EU-Vorschriften verletzt werden.&#8221;</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba verurteilt die Blockadepolitik der USA, welche nach der UNO-Definition Züge eines Völkermords trägt. Zugleich fordert die Solidaritätsorganisation die Bundesregierung auf, endlich zu handeln, sich den auf weltweites Embargo gerichteten Maßnahmen der USA zu widersetzen und sie zu ahnden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8220;Die US-Blockade gegen Kuba findet zunehmend auch in der BRD Anwendung&#8221;, so Wegener. &#8220;Diese Praxis verstößt unter anderem gegen die am 22. November 1996 erlassene Verordnung Nr. 2271/96 des Europäischen Rates. Wie lange will die Bundesregierung dem Eingriff in ihren Gesetzesraum noch tatenlos zusehen?&#8221;</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba fordert deshalb: &#8220;US-Gesetze, die &#8211; entgegen allem Völkerrecht &#8211; außerhalb der USA angewendet werden, dürfen nicht länger das Handeln der europäischen Staaten und Finanzinstitute bestimmen. Es muss endlich Schluss sein mit der heimlichen Kumpanei der EU und der Bundesregierung mit der Aggression gegen Lateinamerika!&#8221;</p>




<figure class="wp-block-image alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="188" src="https://www.fgbrdkuba.de/wp-content/uploads/2021/01/fg-fahne-300x188.jpeg" alt="Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba" class="wp-image-5361" title="Pressemitteilung: Nach UNO-Votum pro Kuba: Schluss mit der heimlichen EU-Kumpanei mit der US-Blockade! 6"></figure>




<p class="wp-block-paragraph">Bundesvorstand der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Spendenaufruf zum Jahresende:</title>
		<link>https://www.fgbrdkuba.de/spendenaufruf-zum-jahresende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iadmin9121515]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2019 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der FG]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Ende des Jahres rufen wir auf, die Öffentlichkeitsarbeit der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba mit einer Spende zu unterstützen. Im laufenden Jahr haben wir im Rahmen der Kampagne gegen die Blockade tausende von Flugblättern und Postkarten produzieren lassen und etliche Veranstaltungen durchgeführt.…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Spendenaufruf zum Jahresende</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Ende des Jahres rufen wir auf, die Öffentlichkeitsarbeit der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba mit einer Spende zu unterstützen. Im laufenden Jahr haben wir im Rahmen der Kampagne gegen die Blockade tausende von Flugblättern und Postkarten produzieren lassen und etliche Veranstaltungen durchgeführt. Auch konnten wir als Gast den zuständigen kubanischen Kooperationspartner des Projekts Tamara Bunke für eine Rundreise begrüßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Desweiteren konnten die Kosten für die Unterstützung der laufenden Projekte und die Produktion der Zeitschrift Cuba Libre weiter getragen werden. Um auch für das kommende Jahr eine Fortführung der Solidaritätsarbeit mit Kuba zu gewährleisten, bitten wir um Spenden auf folgendes Konto:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spenden bitte dem Stichwort &#8220;Öffentlichkeitsarbeit&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bank für Sozialwirtschaft, Köln</p>



<p class="wp-block-paragraph">IBAN: DE96 3702 0500 0001 2369 00, BIC: BFSWDE33XXX</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abzugsfähige Spendenquittungen sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maybachstr. 159, 50670 Köln, Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080.</p>




<figure class="wp-block-image alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="98" height="26" src="https://www.fgbrdkuba.de/wp-content/uploads/2021/10/spenden.gif" alt="Spenden" class="wp-image-5370" title="Spendenaufruf zum Jahresende: 7"></figure>

]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Unblock Cuba! &#8211; Mr. Trump, die UNO und die verschärfte Blockade Kubas durch die die USA</title>
		<link>https://www.fgbrdkuba.de/unblock-cuba-mr-trump-die-uno-und-die-verschaerfte-blockade-kubas-durch-die-die-usa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[iadmin9121515]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2019 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der FG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fgbrdkuba.de/?p=6825</guid>

					<description><![CDATA[Bericht über die Infoveranstaltung am 16.12.2019 mit Wolfgang Mix.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Unblock Cuba! &#8211; Mr. Trump, die UNO und die verschärfte Blockade Kubas durch die USA</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bericht über die Infoveranstaltung am 16.12.2019 mit Wolfgang Mix</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach langer Zeit trat die Regionalgruppe Düsseldorf der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba mit einer gelungenen Veranstaltung in Erscheinung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tagungsraum im ZAKK in Düsseldorf war voll als Wolfgang Mix von der FG Hamburg seinen Vortrag hielt und einen guten Überblick über die Geschichte der Blockade gab, die dahinter stehenden Interessen und politischen Machenschaften darstellte, den Unterschied einer Blockade gegenüber einem Embargo deutlich machte und dann die Auswirkungen der Blockade mit sehr vielen Beispielen und mit Zahlenmaterial eindrucksvoll belegte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es schloss sich eine rege und interessante Diskussion an, die dann mit einem eindrucksvollen Grußwort von Yamari Peréz Viera, der Leiterin der Außenstelle der Botschaft Kubas in Bonn, beendet wurde. Sie hob hervor, dass der zentrale Verursacher von Problemen und Widersprüchen in Kuba die Blockade ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung zeigte, dass in Düsseldorf ein großes Interesse an Kuba betreffende Themen besteht. Die Regionalgruppe Düsseldorf wird daher mit weiteren Veranstaltungen im neuen Jahr an die Öffentlichkeit gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba / Düsseldorf</p>
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