Unter diesem Motto führen die Freundschaftsgesellschaft BRD Kuba e.V. Regionalgruppe Karlsruhe und die Rosa Luxemburg Stiftung eine gemeinsame Veranstaltung durch.
Wir wollen die Rolle der USA hinterfragen und Aufzeigen was das Ganze für Kuba bedeutet.
Die vom US-Präsidenten am 29. Januar 2026 erlassene Exekutivanordnung ruft einen angeblichen nationalen Notstand aus, der es seiner Regierung ermöglichen soll, Zölle auf Importe von Produkten aus Ländern zu erheben, die Kuba mit Öl beliefern.
Mit dieser Entscheidung versucht die US-Regierung, durch Erpressung, Drohungen und direkten Zwang gegenüber Drittstaaten den Druck auf die seit Trumps erster Amtszeit geltenden wirtschaftlichen Strangulierungsmaßnahmen zur Verhinderung von Treibstofflieferungen nach Kuba zu erhöhen. Sie festigt damit einen gefährlichen Ansatz der US-Außenpolitik, der auf Gewalt beruht und die imperialistische Hegemonie sichern soll. Gemäß dem, was angekündigt wurde, beanspruchen die USA das Recht, souveränen Staaten vorzuschreiben, mit welchen Nationen sie Handel treiben und in welche sie ihre nationalen Produkte exportieren dürfen.
Die Exekutivanordnung des US-Präsidenten stellt daher einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht dar und untergräbt die Erklärung Lateinamerikas und der Karibik zur Friedenszone. Sie bestätigt, dass es die US-Regierung ist, die die Sicherheit, Stabilität und den Frieden der Region und der Welt bedroht.
9Wo: DGB Haus Karlsruhe Ettlingerstr. 3A
Wann: Dienstag 17.03.2026 18:30 Uhr
Als Referenten werden zur Verfügung stehen Tobias Pflüger, Informationsstelle Militarisierung IMI. Außenpolitischer Berater der Fraktion der Linken im BundestagTobias Kriele Freundschaftsgesellschaft BRD Kuba bekannt für seine Filme zu Kuba wie z.B. „Die Kraft der Schwachen“ .

