13. Juni 2026 @ 13:00 – 17:00

1960 verhängte US-Präsident Dwight D. Eisenhower die bis heute andauernde Blockade gegen Kuba. Nach der erfolglosen US-Invasion 1961 in der Schweinebucht wurde an einer brutalen Verschärfung gearbeitet, die dann 1962 von Kennedy zum US-
Gesetz erklärt wurde.
Alle folgenden US-Präsidenten hielten diese Wirtschafts- und Finanzblockade bis heute aufrecht und verschärften sie mit weiterführenden Gesetzen wie dem Toricelli-Act 19921 oder dem Helms-Burton-Gesetz 1996.2 Trump versucht nun, sämtlichen Waren- und Geldtransfer mit Kuba zu unterbinden, um Kubas Revolution und seinen seit 66 Jahren trotz aller Hindernisse revolutionären Weg in eine sozialistische, solidarische, demokratische Welt zu stoppen und es wieder zum billigen Bordell der USA zu machen.
Das ist das Metier, in dem er sich auskennt und zu Hause ist. Aus Protest gegen die menschenverachtenden Maßnahmen der US-Administration, die mit Marco Rubio einen skrupellosen und hasserfüllten Vollstrecker der Allmachtfantasien Trumps gefunden hat, und in Solidarität mit dem kubanischen Volk laden wir dazu ein, an unserer Mammutlesung: „65 Texte gegen 65 Jahre Blockade“ teilzunehmen.
In diesem Jahr, in dem die USA die UN-Charta endgültig ad acta gelegt haben und sich an gar keine internationalen Gesetze und Standards mehr halten, ist es wichtiger denn je, seine Stimme zu erheben.
Die Lesung wird am Samstag, 13. Juni 2026 auf dem Pariser Platz unweit der US-Botschaft stattfinden, um möglichst viele Menschen auf diese Ungeheuerlichkeit aufmerksam machen zu können.
Beginn: 13.00 Uhr.
Es wäre sehr schön und bereichernd, dich/euch/Sie dafür zu gewinnen, mit einem Beitrag von, über oder aus Kuba (nicht länger als 10 Minuten) teilzunehmen, egal ob in Gedicht- oder Prosaform, als Reisebericht oder Lied, persönlich oder als Fremdtext vorgetragen

Details

Datum:13. Juni 2026 Zeit: 13:00 – 17:00

Veranstaltungsort

Pariser PlatzPariser Platz Berlin, 10117 Germany

Veranstalter

FG Berlin-Kuba e.V.E-Mailinfo@fg-berlin-kuba.de