Mitteilung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten
Jüngste Äußerungen von Vertretern der US-Regierung spekulieren ohne jegliche Beweise darüber, dass die kubanische Regierung in Betrugsfälle im Zusammenhang mit dem US- Medicare-Gesundheitsprogramm in Südflorida verwickelt sein könnte. Es handelt sich um eine weitere Verleumdung, die von antikubanischen Kreisen in diesem Land verbreitet wird.
Kuba lehnt diese und andere grenzüberschreitende Straftaten entschieden ab. Dies ist der US-Regierung wohlbekannt, die mit der kubanischen Regierung gemeinsame Maßnahmen in den Bereichen Terrorismus, Rechtshilfe, Handelssicherheit, illegaler Drogenhandel, Schleuserkriminalität und Einwanderungsbetrug, Cyberkriminalität, Geldwäsche und Finanzkriminalität ausgetauscht und koordiniert hat; allerdings gab es seitens der US-Behörden in der Regel kein entsprechendes Verhalten.
Kuba hat Personen strafrechtlich verfolgt, die auf kubanischem Staatsgebiet ansässig sind und in Betrugsfälle im Zusammenhang mit dem US-amerikanischen Medicare-Programm verwickelt waren. Ebenso haben die kubanischen Behörden im Rahmen bilateraler Mechanismen Informationen über Personen, die mit Finanzdelikten in Verbindung stehen, an die Vereinigten Staaten weitergegeben und von diesen angefordert sowie um Unterstützung bei der Rückführung von in den Vereinigten Staaten ansässigen kubanischen Staatsbürgern gebeten, die gegen kubanische Gesetze verstoßen haben und wegen solcher Verstöße angeklagt sind.
Die US-Regierungsbeamten, die sich zu dieser Verleumdung äußern, verzerren bewusst die Wahrheit.
Die kubanische Regierung bekräftigt ihre Bereitschaft, grenzüberschreitende Straftaten, die ihren Ursprung in den USA haben, durch einen zeitnahen Informationsaustausch gemeinsam zu bekämpfen.
Havanna, 8. April 2026
Embacuba Alemania – Cubaminrex
