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Radio- und Fernsehfestival Kuba 2013

Die soziale Verantwortung der öffentlichen Fernseh- und Radiosender bestärken

Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates, nahm an der Eröffnungsveranstaltung teil.

Gegen die Hegemonie der großen Medienkonzerne und zur Erhaltung der nationalen Identitäten rief am gestrigen Montag das Mitglied des Politbüros der Partei und Erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, auf.

Bei der Eröffnung des Radio- und Fernsehfestival Kuba 2013 im Kongresspalast von Havanna wies Díaz-Canel die über 300 Delegierten auf die Notwendigkeit hin, die gesellschaftliche Verantwortung der öffentlichen Fernseh- und Radiosender zu stärken, die eine Alternative zur vorherrschenden Presse darstellen, welche den politischen und wirtschaftlichen Interessen des Westens dienen.

Der kubanische Vizepräsident hob die Rolle dieser alternativen Medien hervor von denen einige auf der den Event begleitenden Internationalen Ausstellungsmesse vertreten sind um weiter gegen Banalität, Konsumismus und die Pseudokultur anzugehen und vorrangig Veränderungen im Menschen zu erreichen.

Unter den wichtigsten Herausforderungen des Sektors hob er die Übernahme neuer Technologien hervor, ohne deshalb unser gesellschaftliches Wesen aufzugeben. Díaz-Canel unterstrich die Herausforderungen, vor denen das Land angesichts des notwendigen Übergangs vom analogen Fernsehen zum digitalen steht. Kuba fördert die Kritikfähigkeit seines Publikums, versicherte er.

Auf dem Treffen zugegen waren Abel Prieto, Berater des Präsidenten des Staats- und des Ministerrates; der Leiter der Ideologischen Abteilung des Zentralkomitees der Partei, Rolando Alfonso Borges; Danilo Sirio, Präsident des Kubanischen Instituts für Radio und Fernsehen; Abel Acosta, Vizeminister für Kultur sowie die Präsidenten des ICAP (Kubanisches Institut für Völkerfreundschaft), Kenia Serrano, und des ICAIC (Kubanisches Institut für Filmkunst und -industrie) Roberto Smith, und weitere Persönlichkeiten.

Granma Internacional
Roberto Miguel Torres Barbán
Granma Internacional, 10.09.2013