Seit Jahrzehnten solidarisieren sich die FIR und ihre Mitgliedsverbände mit dem kubanischen Volk
gegen die Sanktionspolitik der USA, die gegen das Völkerrecht verstößt und von den nationalistischen
Kräften der „kubanischen Exilanten“ in Florida unterstützt wird. Im Einklang mit den in ihrer Satzung
verankerten Grundsätzen, insbesondere ihrem Bekenntnis zu Frieden, Völkerrecht, der Souveränität der
Völker und internationaler Solidarität, sowie mit der auf dem XVIII. FIR-Kongress in Sofia
verabschiedeten Resolution bekräftigt die FIR ihre Solidarität mit dem kubanischen Volk und fordert ein
Ende des Embargos gegen Kuba.
Immer wieder muss Kuba militärische und gewalttätige Provokationen durch das US-Militär erdulden, die

seine Souveränität und seinen internationalen Handel einschränken. Seit Jahren verurteilt die UN-
Generalversammlung die Sanktionspolitik der USA mit überwältigender Mehrheit. Erst kürzlich gab es

eine weitere Abstimmung, bei der 136 Mitgliedstaaten – darunter zahlreiche europäische Länder – die
gegen das Völkerrecht verstoßende US-Blockade gegen Kuba verurteilten. Nur acht Länder, darunter
die Ukraine, stellten sich auf die Seite der USA. Anstatt dieses Votum der internationalen Gemeinschaft
zu akzeptieren, behauptete die US-Delegation jedoch dreist, die Verantwortung für die wirtschaftliche
und soziale Lage Kubas liege allein bei der Regierung in Havanna.
Doch die Menschen wissen es besser. In vielen Ländern gibt es Solidaritätskomitees gegen die
wirtschaftliche Strangulierung Kubas. In den kommenden Tagen und Wochen werden weltweit Proteste
unter dem Motto „Unblock Cuba!“ stattfinden. Sie fordern ein Ende der unmenschlichen Blockadepolitik,
die insbesondere die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft trifft, da nicht nur Energiequellen, sondern
sogar Medikamente nicht mehr ins Land geliefert werden dürfen. Sie solidarisieren sich mit Kuba, das
zudem durch eine militärische Eskalation seitens der Trump-Regierung bedroht ist.
Die FIR bekräftigt ihre seit vielen Jahren vertretene Forderung: „Hände weg von Kuba! Solidarität mit
dem kubanischen Volk!“ Der FIR-Vorstand setzt sich gemeinsam mit den FIR-Mitgliedsverbänden für
dieses Ziel ein.

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