Gemeinsam feiern und kämpfen

Auch in diesem Jahr feierten die Kuba-Solidarität und Freunde weltweit und auch in der BRD dem Sturm auf die Moncada 1953 als Fanal der Kubanischen Revolution. Auch die FG-Regionalgruppen beteiligten sich an den Feiern.

Parkaue in Berlin ganz im Zeichen Kubas

Fiesta de Solidaridad in Berlin

Fiesta de Solidaridad in Berlin
Foto: Tom Brenner


Karibische Temperaturen und Rhythmen im Berliner Stadtpark sorgten am 28. Juli bei tausenden Besuchern für eine ausgelassene Stimmung. Wie jedes Jahr hatte Cuba Sí, Arbeitsgemeinschaft der Partei Die Linke, zur "Fiesta de Solidaridad" eingeladen unter dem Motto: Solidarität mit den fortschrittlichen Kräften Lateinamerikas! Hände weg von Nicaragua, Venezuela und Kuba!

Kuba-Solidaritätsgruppen aus der BRD, der Schweiz und Österreich, Verlage und Projekte informierten die Besucher an über 50 Ständen. Eine besondere Premiere war der Stand der Kubanischen Botschaft, der regen Zulauf fand.

Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt mit internationalen Spezialitäten und karibischen Cocktails.

Ein besonderer Höhepunkt der interessanten Diskussionsrunden war sicher die mit Arnaldo Tamayo, dem ersten kubanischen und Sigmund Jähn, dem ersten deutschen Kosmonauten.

Zahlreiche Bands unterschiedlicher Musikrichtungen sorgten für Stimmung bis in den späten Abend.

25. Fiesta Moncada in Bonn

Am 11. August fand die 25. Fiesta Moncada in der Außenstelle der Kubanischen Botschaft in Bonn Bad Godesberg statt. Sie stand unter den Losungen: "Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker" und "Schluss mit der US-Blockade gegen Kuba". Es war ein Fest der ganzen Kuba-Solidarität, getragen vor allem von der FG BRD-Kuba, Soli Kuba und dem Netzwerk Cuba, dem Dachverband, in dem sich die meisten Organisationen der Kubasolidarität zusammengeschlossen haben, um ihre Aktivitäten zu bündeln.

Fiesta Moncada in Bonn

Fiesta Moncada in Bonn
Foto: Tom Brenner

Fiesta Moncada in Bonn

Fiesta Moncada in Bonn
Foto: Tom Brenner



Durchs Programm führte Tobias Kriele von der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba. Es gab eine bunte Mischung aus Redebeiträgen von der Leiterin der Außenstelle der kubanischen Botschaft, Yamari Perez Viera, der Vorsitzenden des Netzwerks Cuba, Angelia Becker, von Petra Wegener als Vorsitzender der FG BRD-Kuba, von Stephanie Remus von Soli Kuba, Volker Hermsdorf und Christoph Zimmermann. Petra Wegener betonte, dass die FG BRD-Kuba zwar die älteste Kuba-Soliorganisation sei, aber zum Glück nicht die einzige. Das Netzwerk Cuba zur Zusammenarbeit aller Kuba-Soliorganisationen sei der Freundschaftsgesellschaft wichtig. Die Gründung von Netzwerk Cuba wurde maßgeblich vom inzwischen verstorbenen ehemaligen FG-Vorsitzenden Heinz Hammer in die Wege geleitet.


Neben den Redebeiträgen gab es ein tolles Rahmenprogramm mit Ständen, kulinarischen Leckerbissen wie Spanferkel, kubanischem Kaffee, Cocktails, Churros und Arroz Congri und Infos sowie eine Versteigerung. So konnten die Anwesenden die Livemusik von Daniel Rodríguez, Nicki und Juan, die sich kurzfristig zusammenschlossen und gemeinsam auftraten, live auf der Bühne erleben. Und dies wahlweise tanzend oder kubanische Drinks zu sich nehmend, oder beides gleichzeitig.

Alles in allem ein gelungenes Fest der Kuba-Solibewegung, das nebenbei einen Überschuss erwirtschaftete, der einer Blindenschule in Havanna helfen wird.




CUBA LIBRE Marion Leonhardt und Roland Armbruster

CUBA LIBRE 4-2018