Volker Hermsdorf:
Kuba – Aufbruch oder Abbruch?

Volker Hermsdorf: Kuba – Aufbruch oder Abbruch?

Die Annäherung von USA und EU an den bisherigen Erzfeind Kuba weckt Hoffnungen, aber bei den Freunden Kubas auch Befürchtungen und verleitet zu Spekulationen.
Viele Fragen stellen sich: Was kann Kuba der wirtschaftlichen, militärischen und geheimdienstlichen Übermacht seines nördlichen Nachbarn entgegensetzen? Orientiert sich Kuba am »chinesischen« oder »vietnamesischen« Modell, oder schlägt das Land einen eigenen sozialistischen Weg ein?
Kompetente Gesprächspartner hierzu sind:
Hans Modrow, ehemaliger Ministerpräsident der DDR
Fritz Streletz, Generaloberst a.D., Stellvertretender Minister für Nationale Verteidigung der DDR, Chef des Hauptstabes der NVA
Klaus Eichner, Chefanalytiker im Bereich Auswertung und Analyse des MfS, spezialisiert auf Geheimdienste der USA
Verlag Wiljo Heinen, Januar 2016, Taschenbuch, ca. 200 Seiten, ca. 12,00 €
Weitere Infos zu Vorverkauf und Buchpremiere: FG-Shop: "Kuba – Aufbruch oder Abbruch?"


Diesseits und jenseits der Straße von Florida - Agententhriller
Die wahre Geschichte der ‘Cuban Five’


Die wahre Geschichte der ‘Cuban Five’
"Der Fall der Cuban Five weist weit über das Schicksal von fünf Männern hinaus. Er verrät, in welchem Ausmaß vermeintliche Rechtsstaaten zur Rechtsbeugung in der Lage sind. Der Ausdruck der "Wertegemeinschaft", die uns verbinden soll, hat vor diesem Hintergrund einen bedrohlichen Klang."
Roger Willemsen, 11.07.2015




Stephen Kimber stolperte bei einem Urlaub in Kuba über einen Fall, der sowohl in Kanada, den USA oder Europa bis dahin weitgehend unbekannt war, wogegen er in Kuba in aller Munde war und als nationales Anliegen galt. Jedes Schulkind konnte ihm die Namen der fünf Helden aufsagen, wie er feststellte. Gerardo Hernández, Ramón Labañino, Antonio Guerrero, Fernando González und René González, deren Porträts auf zahlreichen Plakaten am Straßenrand prangten, seien wegen ihres lebensgefährlichen Einsatzes zur Verhinderung von Terroranschlägen auf ihr Heimatland seit Jahren zu Unrecht wegen Spionageanklagen verhaftet und zu bis zu zweimal lebenslänglichen, plus 15 Jahren Haft in U.S.-Gefängnissen verurteilt worden.
Als er dort eigentlich für einen Roman recherchieren wollte, der in Kuba spielen sollte, antwortete ihm sein kubanischer Reiseführer auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, dass sich die problematischen Beziehungen zwischen den USA und Kuba während der Obama-Administration entspannen könnten: "Es spielt keine Rolle, wer der Präsident der Vereinigten Staaten oder wer in Kuba im Amt ist. Nichts wird sich ändern zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten, bevor sie nicht die Sache mit den Fünfen lösen."
Das gab Stephen Kimber schließlich den entscheidenden Anstoß für eine gründliche Recherche, um sein im anschaulichen Erzählstil geschriebenes Sachbuch zu schreiben, das zu einem Agententhriller wurde, wie ihn nur das wahre Leben schrieb.
Er las dazu über Zwanzigtausend Seiten von Gerichtsprotokollen (U.S. vs. Gerardo Hernández et al.) und Tausende von Gerichtsdokumenten über den längsten Justizfall der amerikanischen Geschichte. Außerdem las er Bücher und Zeitungen über Kuba und seine langjährige Konfrontation mit den Vereinigten Staaten, und er interviewte viele Personen "diesseits und jenseits" der Straße von Florida, die die eine oder andere Seite bevorzugten, und er korrespondierte mit den betroffenen kubanischen Agenten im Gefängnis.
VAS-Verlag, November 2015, 300 Seiten, 20,00 €, ISBN: 978-3-88864-546-4
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Die kubanische Revolution
Basiswissen


»Basiswissen« bringt in handlicher Form leicht verständliche kritische Einführungen in Grundbegriffe aus Politik, Geschichte, Gesellschaft und Ökonomie.
Die kubanische Revolution - Basiswissen Wie kein anderes Land der Region beeinflusst Kuba die Entwicklung ganz Lateinamerikas. Sein alternatives Gesellschaftsmodell ist auch darüber hinaus Vorbild für viele Länder des Südens und allgemein Beleg dafür, dass eine andere Welt möglich ist. Voraussetzung dafür war der Sieg der Revolution über die Diktatur Fulgencio Batistas am 1. Januar 1959. Dessen nach Miami geflüchtete Anhänger versuchen seitdem mit Unterstützung Washingtons vergeblich, einen Systemwechsel auf der sozialistischen Karibikinsel zu erzwingen. Da auch terroristische und andere subversive Methoden nicht zum Ziel geführt haben, sah sich US-Präsident Obama zu einer Kurskorrektur genötigt. Beginnend mit der Revolution und ihren Wurzeln, vermittelt Volker Hermsdorf einen Überblick über die Geschichte des Landes, bishin zu seinen aktuellen Problemen und seiner Bedeutung für das Modell einer multipolaren Welt ein. Abschließend behandelt er das »Tauwetter« in den Beziehungen zu den USA und zur EU.
Papyrossa-Verlag, September 2015, Pocketformat, 120 Seiten, 9,90 €, ISBN 978-3-89438-596-5
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Marius Jovaisa:
»Unseen Cuba«


Atemberaubende Fotografien: Luftaufnahmen aus einem Ultraleichtflieger
»Unseen Cuba« Kuba, wie man es zuvor noch nicht gesehen hat.
Jovaisa überflog die Insel von den Tälern Pinar del Rios im Westen bis nach Baracoa im Osten. »Ich wollte der erste Künstler sein, der Kuba aus der Luft fotografiert hat«, schreibt er.
Das Buch ist nicht in unserem Verlag erschienen, aber die Fotos haben uns so sehr beeindruckt, dass wir uns mit dem Fotografen in Verbindung gesetzt haben und nun einige Exemplare für Kubafreund*innen anbieten können.
Bildband mit 400 Farbfotos auf 440 Seiten, fester Einband, fadengebunden, 31 cm x 26,5 cm, 89,- €
Bestellung über Verlag Wiljo Heinen



Havanna
Kultur – Politik – Wirtschaft

Havanna - Kultur - Politik - Wirtschaft

Der Autor schildert Eindrücke von Veränderungen – seit der Aufhebung der Reisebeschränkungen für kubanische Bürger im Januar 2013 bis zu Obamas Eingeständnis des Scheiterns der seit über 50 Jahren gegen Kuba aufrechterhaltenen US-Blockade – die er in diesem Zeitraum bei sieben Reisen in die Hauptstadt der Tropeninsel gewonnen hat.

Die 22 Kapitel dieses kleinen Buches basieren auf Beiträgen für das Zweiwochenmagazin »Ossietzky« und dokumentieren eine spannende Zeit der Modernisierung des sozialistischen Gesellschaftsmodells in Kuba. Im Anhang vermittelt eine 19seitige Chronik, die bis zum 17. Dezember 2014 reicht, zudem einen schnellen Überblick über wichtige Ereignisse der jüngeren kubanischen Geschichte.


Ossietzky-Verlag, Februar 2015, Taschenbuch, 108 Seiten, 10,00 €, ISBN 978-3-944545-04-2
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Amboss oder Hammer:
Gespräche über Kuba

Amboss oder Hammer: Gespräche über Kuba

Volker Hermsdorf, den Journalisten aus dem Westen Deutschlands, und Hans Modrow, den Politiker aus dem Osten, eint nicht nur die Solidarität zum sozialistischen Kuba. Die karibische »Insel der Hoffnung« ist das Zentrum, um das ihre Gespräche kreisen. In monatelangen Gesprächen tauschten der ostdeutsche Politiker Modrow und der eine Generation jüngere westdeutsche Journalist Hermsdorf ihre unterschiedlichen Erfahrungen in und Sichtweisen über Kuba aus. Das vorliegende Buch gibt einen Teil davon wieder. Es ist zugleich Zeitdokument, Momentaufnahme und eine unverzichtbare Informationsquelle für alle, die sich ein Bild von den Beziehungen zwischen der DDR und der BRD zu Kuba in den letzten 45 Jahren, dem gegenwärtigen Aktualisierungsprozess der Karibikinsel und dessen Bedeutung für die Perspektiven des Sozialismus machen wollen.

Verlag Wiljo Heinen, Januar 2015, Taschenbuch, 429 Seiten, 16,00 €, ISBN-10: 3955140202 / ISBN-13: 978-3955140205
Rezensionen, Leseproben, Presse, Videos: FG-Shop: "Amboss oder Hammer - Gespräche über Kuba"


Héctor Corcho Morales: »Ein Gespräch unter Freunden«
56 Fragen an Heinz Langer

Ein Gespräch unter Freunden

Wenn sich Freunde treffen, werden bei Gesprächen Erinnerungen ausgetauscht und Anekdoten erzählt. Wenn sich politisch verbundene Freunde treffen, bleibt nicht aus, dass sie sich über politische Ereignisse austauschen.
Héctor Corcho Morales, Kulturattaché der Botschaft der Republik Kuba in Deutschland, wollte erfahren, wie ein Diplomat des sozialistischen Deutschlands Kuba sieht. Er befragte Heinz Langerin einem Gespräch unter Freunden, voller Neugier auf dessen Werdegang zum Botschafter der DDR in Kuba und auf die Erinnerungen an die Beziehungen zwischen der DDR und anderer sozialistischer Staaten zu Kuba.
Verlag Wiljo Heinen, Dezember 2014, Taschenbuch, 80 Seiten, 7,00 €, ISBN 978-3-95514-019-9

Verlag Wiljo Heinen


Viva La Habana 2015
Fotokalender 2015

Kuba Fotokalender 2015

13 Fotografien bilden Leben in Havanna ab – zu sehen sind allerdings keine Oldtimer und zigarrerauchende Frauen, sondern Situationen aus Arbeitswelt, Alltagskultur und Menschen der kubanischen Hauptstadt.
- 14seitiger Fotowandkalender im praktischen DIN A4-Hochformat
- hochwertiger Bilderdruck, glänzend, 250 g/m2-Papier
- glatter Oberflächenstrich
- Spiralbindung für stabilen Seitenzusammenhalt
- glasklare Abdeckfolie für zusätzlichen Schutz
Verlag 8. Mai, 295 x 210 mm; 13 Fotos, 6,90 €
jW-Shop: Viva La Habana 2015


Bolivars Erben
Linksregierungen in Lateinamerika

Bolivars Erben

In einer ganzen Reihe von Ländern haben Mitte-Links- oder Links-Regierungen wesentliche progressive gesellschaftliche Veränderungen bewerkstelligen können. Dennoch fehlt bis heute ein monographischer Gesamtüberblick über diesen kontinentalen Linkstrend. Dies ist umso erstaunlicher, handelt es sich doch um eine einmalige historische Konstellation, die es in Lateinamerika seit der politischen Unabhängigkeit vor ca. 200 Jahren noch nie gegeben hat: So viele und so lange regierende Linksadministrationen, die schon jetzt Wesentliches bewegen und zum Besseren verändern konnten; und dies in einem internationalen Kontext, in welchem – trotz der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 ff. – immer noch nahezu ungebrochen neoliberale Prinzipien und politische Praktiken im »Rest der Welt« tonangebend sind.
PapyRossa-Verlag, Frühjahr 2014, 202 Seiten, 14,90 €, ISBN 978-3-89438-545-3
Rezensionen:
Kampf um Souveränität (Junge Welt, 19.10.2014)
Bolivars Erben und ihr schwieriges Erbe (Neues Deutschland / AG-Friedensforschung, 16.09.2014)
Die Erben Bolivars (indymedia, 26.03.2014)
Bolivars Erben (Rationalgalerie, 17.03.2014)


Revolution in Kuba
Fotografien 1953-1968

Revolution in Kuba - Fotografien 1953-1968

Ikonen der Fotografie (aus der Skrein Photo Collection): Die kubanische Revolution zwischen Alltag und Inszenierung, zwischen Propaganda und Dokumentation.
Die kubanische Revolution, die am 1. Januar 1959 mit dem Sieg der Guerillatruppen um Fidel Castro über das Batista-Regime endete, war nicht allein ein Ereignis von weltpolitischer Bedeutung, sondern wirkt bis heute auch kulturgeschichtlich fort. Das hat ganz entscheidend auch damit zu tun, welche Bilder sie geschaffen und geprägt hat, zufällig und inszeniert, und wie sie das Medium Fotografie dafür nutzte.
Jung und Jung, November 2013, 144 Seiten, 127 SW-Fotografien, gebunden, 28,00 €, ISBN: 978-3-99027-049-3
Rezension: Schwarz auf weiß


Kuba:
Bildung und Schule für alle

Kuba: Bildung und Schule für alle

Jürgen Kupfer
Kurze Geschichte der Schule von den vorkolonialen Anfängen bis zur Gegenwart
"Bildung für alle" - dieses langfristige Ziel der UNESCO vielerorts noch Illusion - ist auf Kuba bereits heute Realität. Wie wurde dieses kleine Land mit seiner Vielzahl von Problemen zur "Bildungsmacht" in der Region?
united p.c., Juli 2013, 564 Seiten, 28,90 €, ISBN: 978-3-85438-865-4




Architekturführer
Havanna

Architekturführer Havanna

Eduardo Luis Rodríguez / Roberto Santana Duque Estrada
Havannas Architektur ist einzigartig. Nirgendwo sonst sind die verschiedensten Stile mehrerer Jahrhunderte Baugeschichte so vollständig erhalten wie in der kubanischen Hauptstadt, denn seit der Machtübernahme durch Fidel Castro im Jahr 1959 und mehr noch nach dem Zusammenbruch des Ostblocks ist das Land politisch und auch wirtschaftlich isoliert. So ist das heutige Havanna, dessen Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, zu einem einzigartigen Open-Air-Architekturmuseum geworden: Hier findet sich majestätische Kolonialarchitektur im barocken, klassizistischen oder historistischen Stil neben eleganten Bauten des Jugendstil und Art déco bis hin zu Vertretern der Moderne und der lokalen Variante des International Style. Der neue Architekturführer Havanna stellt 100 der repräsentativsten Bauwerke der kubanischen Hauptstadt in Bild und Text vor. Mit einem einführenden Essay zur baulichen Geschichte Havannas vor dem Hintergrund der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung sowie ausführlichem Kartenmaterial.
DOM publishers, Juli 2013, Softcover, ca. 220 Seiten, über 250 Abbildungen, 28,00 €, ISBN: 978-3-86922-226-4
Rezension: Trotzige Schönheit


Fotokalender
Viva La Habana 2014

Fotokalender Viva La Habana 2014

13 Fotografien bilden Leben in Havanna ab – zu sehen sind allerdings keine Oldtimer und zigarrerauchende Frauen, sondern Situationen aus Arbeitswelt, Alltagskultur und Menschen der kubanischen Hauptstadt.

- 14seitiger Fotowandkalender im praktischen DIN A4-Hochformat
- hochwertiger Bilderdruck, glänzend, 250 g/m2-Papier
- glatter Oberflächenstrich
- Spiralbindung für stabilen Seitenzusammenhalt
- glasklare Abdeckfolie für zusätzlichen Schutz

Den Kalender können Sie direkt im junge Welt Online-Shop bestellen.
Kubasolidaritätsgruppen können den Kalender bei einer Mindestabnahme von 10 Stück für nur 4,00 Euro pro Kalender zum Weiterverkauf an Infoständen und bei Veranstaltungen bestellen. Das enstpricht einem Rabatt von über 40 Prozent. 10 Kalender kosten dann nur 40 Euro. Für Anfragen bitte an info@buchmesse-havanna.de wenden.
Der Kalender »VIVA LA HABANA 2014« ist ein Projekt des Internationalen Medienbüros Berlin (vormals Berliner Büro Buchmesse Havanna). Mit freundlicher Unterstützung von der Tageszeitung junge Welt und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Fachbereich für Kunst, Medien und Industrie des Landesbezirks Berlin-Brandenburg.


Che Bildnisse
Fotografen der Revolution

Che Bildnisse - Fotografen der Revolution

Diese wundervollen Bilder stammen aus einer Zeit, als Che Guevara für die Welt noch unbekannt war. Die ausgezeichneten Fotografen und wichtigen Zeitzeugen Alberto Korda, Liborio Noval, Oswaldo und Roberto Salas, Perfecto und Chinolope haben das Bild des Kampfgefährten verewigt, nicht das der Ikone, zu der Che schließlich wurde.
Dieser ehrliche Dialog zwischen dem Augenblick und dem Bild lässt uns jede einzelne Etappe des Weges dieses umstrittenen Guerilleros verfolgen, der sich entschieden hatte, Realist zu sein und das Unmögliche zu versuchen. Che Guevara inspiriert uns noch immer, jeden Tag ein besserer Mensch zu werden und über die Zukunft der Völker zu reflektieren.
Raúl Becerra Egaña

Patchworldverlag, Juni 2013, gebunden, 64 Seiten, 20,00 €
ISBN: ISBN 978-3-941021-29-7
Patchworldverlag


Solidarität - Die Zärtlichkeit der Völker
20 Jahre NETZWERK CUBA – informationsbüro - e. V.

Solidarität - Die Zärtlichkeit der Völker, 20 Jahre NETZWERK CUBA

Das "NETZWERK CUBA Informationsbüro e.V." wurde im Juni 1993 in Frankfurt/M. als Koordinations- und Informationsstelle der in der Bundesrepublik tätigen Cuba-Solidaritätsgruppen gegründet.
Wie war die Lage Cubas zu diesem Zeitpunkt? In welchem Verhältnis standen die verschiedenen Solidaritäsgruppen zueinander? Warum gab es eine Neugründung und nicht einen organisatorischen Zusammenschluss der bestehenden Vereine? Welches Verhältnis bestand zwischen materieller und politischer Solidarität? wie wurde die materielle Basis abegsichert?
Im Laufe der Jahre wurden diese und andere Fragen vo Interessierten und später Hinzugekommenen immer wieder gestellt und angefragt, ob man nicht einmal eine Publikation zur Beantwortung herausgeben könne.
Zwei ehemalige Vorsitzende des NETZWERK CUBA haben sich, auf Grundlage des Beschlusses einer NETZWERK-Mitgliederversammlung, anlässlich des 20. Jahrestages im Jahre 2013 dieses Projektes angenommen und beschreiben im voliegenden Buch aus ihrer Sicht die Entwicklung des Vereins. (...)
Diese Vielfalt ist es, die nach Überzeugung der Autoren für das "NETZWERK CUBA - Informationsbüro e.V." auch zukünftig eine tragfähige Grundlage bildet. Die vorliegende Publikation bietet daher nicht nur einen Rück-, sondern auch Anregungen für einen Ausblick. (...)
Zur Geschichte des NETZWERK CUBA – Informationsbüro – e.V.
Inhalt: 20 Jahre NETZWERK CUBA

Papyrossa Verlag, Juni 2013, Taschenbuch, 250 Seiten, 12,00 €, ISBN 978-3-89438-523-1
Bestell-Liste
Rezensionen:
Solidarität: Die Zärtlichkeit der Völker (Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba / Essen),
Solidarität half Kuba zu bestehen (junge Welt),
Die Zärtlichkeit der Völker hat kein Ende (Neues Deutschland)
Interview mit:
Heinz W. Hammer, Frank Schwitalla, Harri Grünberg zu 20 Jahre Netzwerk Cuba e.V.
Video:
Interview mit einem der Autoren zum zwanzigjährigen Bestehens des NETZWERK CUBA e.V.


José Martí
Das goldene Zeitalter

José Martí - Das goldene Zeitalter

Kinder sind geboren um glücklich zu sein!
Das ist die Essenz der Werke von Martí, gewidmet den Kinder in aller Welt. Der berühmte kubanische Schriftsteller betrachtete die Kinder als die höchsten und wertvollsten Mitglieder jeder Gesellschaft....

José Martí - Das Goldene Zeitalter
übersetzt aus dem Spanischen von Manfred Schmitz
Patchworldverlag, 2013, Taschenbuch, 192 Seiten, 18,00 €, ISBN 978-3-941021-25-9


Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche!
Che und die Folgen

Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche! Che und die Folgen

Machicado Saravia folgt den Spuren des berühmtesten Guerrilleros seit dessen Ankunft in Bolivien. Mit seinen Insiderkenntnissen analysiert er den Fortgang des Geschehens und ordnet die revolutionären Aktionen der unbekannten Erben Ches in einen neuen historischen Zusammenhang ein. Für dieses Buch forschte Machicado Saravia 40 Jahre lang.
Seine neuen fundierten und gründlich reflektierten Thesen führen den Leser hinter die Kulissen einer Revolution.
Warum ging Che wirklich nach Bolivien? Eine große, spannende, historische Darstellung. Dieses Buch ist neu in seiner Interpretation und besticht durch seine Materialfülle. Mit vielen unveröffentlichten Fotos.
Patchworldverlag, September 2012, gebunden, 304 Seiten, 30,00 €
ISBN-10: 3941021184 ISBN-13: 9783941021181
Patchworldverlag


Der strategische Sieg
Erinnerungen an die Revolution

Fidel Castro - Der strategische Sieg

Die Kubanische Revolution hat bis heute nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt. Sie ist Vorbild und Bezugspunkt für sämtliche nachfolgenden Befreiungsbewegungen in Lateinamerika, ihre politischen Anführer Fidel Castro und Che Guevara wurden zu Ikonen des Kampfes David gegen Goliath. Im ersten Teil seiner umfassenden Erinnerungen schildert der »Comandante en Jefe« Fidel Castro minutiös den Guerillakampf in der Sierra Maestra im Jahr 1958, die Schwierigkeiten bei der Organisation des Widerstandes gegen einen zahlenmäßig weit überlegenen Gegner und die entscheidenden Schlachten, die schließlich zum Sturz des Diktators Batista führten.
Verlag Neues Leben, 2012, Taschenbuch, 704 Seiten, 29,95 €, ISBN 978-3-355-01800-5
Rezension: Naumburger Tageblatt


Der Faktor Fidel
Ein Politisches Zeugnis für Kuba und die Welt

Der Faktor Fidel

Katrien Demuynck/Marc Vandepitte
Fidel begann seine eigentliche unmögliche Mission im Sommer 1952. Faktisch war er allein. Die traditionellen Parteien waren korrupt, opportunistisch, die KP dachte nicht an eine Revolution. Fidel gründete eine kleine Untergrundarmee. Ihr Versuch zur Erstürmung der zweitgrößten Militärkaserne am 26. Juli 1953 scheiterte. Fast alle wurden sofort exekutiert, die Überlebenden inhaftiert. Fidel gab nicht auf. Er triumphierte ein paar Jahre später.
Weshalb waren die kubanischen Revolutionäre erfolgreich, konnten sie eine sozialistische Gesellschaft vor der Tür der USA aufbauen und wie überstehen sie die kontinuierliche Blockade bzw. Aggression der US-amerikanischen Supermacht? Was bewegt dieses Drittweltland dazu, mehr Ärzte in die ganze Welt zu entsenden als die gesamte Weltgesundheitsorganisation?
Um das zu verstehen, sollte man die Pläne des "Architekten" dieser Kubanischen Revolution kennen. Das Studium tausender Seiten von Briefen, Reden, Interviews und heutiger Überlegungen kann die Wirkung Fidels aufzeigen. Dabei handelt es sich um eine Rekonstruktion, weil Fidel seine Ideen nie systematisiert hat. Er hat sich jeglicher Form von Dogmatismus widersetzt und sogar mit seinen eigenen Ideen nie eine eigene "Doktrin" ausgearbeitet.
Fidel ist Autodidakt, ein eigensinniger Denker. daraus folgt eine originelle, interessante und unorthodoxe Mischung verschiedener Einflüsse. So vereint er Elemente des Marxismus, des ethischen Humanismus von José Martí und radikaler Christen.
Sein Held ist Don Quichotte, für einen klassischen Kommunisten unvorstellbar.
Zambon Verlag, Dezember 2011, Taschenbuch, 214 Seiten, 12,00 €
ISBN 10: 3889751903 / ISBN 13: 9783889751904
Rezension:
Rotfuchs


Margit Schiller - So siehst du gar nicht aus!
Eine autobiografische Erzählung über Exil in Kuba und Uruguay

Margit Schiller - So siehst du gar nicht aus!

Dieses Buch reflektiert eine in jeder Hinsicht ungewöhnliche Lebensgeschichte: Zwei Mal wegen Mitgliedschaft in der RAF zu insgesamt mehr als sieben Jahren Gefängnis verurteilt, entscheidet sich Margrit Schiller 1985, die alte Bundesrepublik zu verlassen und nach Kuba ins Exil zu gehen, um einer erneuten Verhaftung und der drohenden Sicherheitsverwahrung zu entgehen.
Acht Jahre später emigriert sie mit ihrem kubanischen Mann und den beiden in Kuba geborenen Kindern nach Uruguay, ein Land, in dem von 1973 bis 1985 eine Militärdiktatur herrschte, aber auch die Stadtguerilla Tupamaros aktiv war, die heute die Regierung des Landes stellt. Hier hofft Margrit Schiller, ihre Erfahrung als politische Aktivistin und ehemalige Gefangene mit anderen Menschen teilen zu können.
Ihr Buch ist ein ehrliches und selbstreflexives Zeugnis, das grundlegende Exilerfahrungen thematisiert. Sie schreibt über die Macht der Bilder und wie diese täuschen können. Mit wachem, kritischem Blick zeichnet sie die Probleme des Alltagslebens in Havanna und Montevideo nach.
Ihr Buch nimmt uns mit auf eine Reise, auf der es mehr als 15 Jahre kein Zurück gab.
Verlag Assoziation A, September 2011, Taschenbuch, 172 Seiten, 16,00 €, ISBN 978-3-86241-408-6
Verlag Assoziation A
Rezension: Die Presse


Mit Bedacht, aber ohne Pause
Heinz Langer zur Entwicklung in Kuba

Heinz Langer: Mit Bedacht, aber ohne Pause

Jahrzehnte der gnadenlosen Wirtschaftsblockade durch die USA und ihre Verbündeten haben das kubanische Volk nicht brechen können. Nach dem Zusammenbruch der europäischen sozialistischen Staaten hielt Kuba in einem unglaublichen Überlebenskampf an den Errungenschaften der Revolution fest.
Nun aber, so unken manche, müsse »die Marktwirtschaft« – also der Kapitalismus – eingeführt werden.
Heinz Langer, jahrelang Botschafter der DDR in Kuba und intimer Kenner der heutigen kubanischen Verhältnisse, widerspricht.
In diesem Buch betrachtet er die Entwicklungen in Kuba seit 2007, legt Schwierigkeiten und Probleme dar, und erläutert wie die KP Kubas und der kubanische Staat gemeinsam mit dem kubanischen Volk die zu lösenden Aufgaben angehen: Schrittweise, mit Bedacht, aber ohne Pause – und ohne die Errungenschaften der Revolution und das Ziel des Sozialismus aufzugeben.
Verlag Wiljo Heinen, August 2011, Taschenbuch, ca. 400 Seiten, 13,50 €, ISBN 978-3-939828-80-8
Verlag Wiljo Heinen
Rezensionen: Neue Rheinische Zeitung, Neues Deutschland


Waterloo
in der Schweinebucht

Waterloo in der Schweinebucht

Einen »perfekten Fehlschlag« nennen Historiker in den USA die CIA-Operation, im Frühjahr 1961 die Verhältnisse in Kuba gewaltsam zu verändern und Castro zu stürzen. Washington wollte nicht direkt intervenieren und rüstete einige Tausend Exilkubaner auf. Diese sollten auf der Insel landen, einen Brückenkopf bilden und »die Welt« um Hilfe bitten.
Das revolutionäre Kuba setzte sich militärisch jedoch zur Wehr und bereitete den Invasoren, mehr noch der Macht im Hintergrund, eine Niederlage. Binnen drei Tagen war der Spuk vorbei. Nunmehr fuhr die CIA eine andere Strategie: Sie wollte Fidel Castro ermorden.
Klaus Huhn erinnert an die geschichtemachende Schlacht, die nach dem gleichen Szenario ablief wie fast alle von der CIA realisierten Umsturzversuche. Egal, ob die Staatschefs Fidel Castro, Allende, Saddam Hussein oder Gaddafi heißen.
spotless Verlag, April 2011, brosch., 96 Seiten, 5,96 €, ISBN 978-3-360-02041-3
Rezensionen: Das größte US-Fiasko


Das neue Kuba
In Bildern der Nachrichtenagentur Prensa Latina 1959/1969

Das neue Kuba - In Bildern der Nachrichtenagentur Prensa Latina

Die sechziger Jahre in Kuba waren ein Jahrzehnt des Wandels. Zahlreiche bisher unveröffentlichte Fotos aus den Archiven der Nachrichtenagentur Prensa Latina zeugen vom dynamischen Neuanfang nach der Revolution und dokumentieren eindrucksvoll die Agrarreformen, den Aufbau des Gesundheitswesens oder die Alphabetisierungskampagnen; dazu historisch einmalige Aufnahmen vom Invasionsversuch in der Schweinebucht sowie nie gezeigte Momentaufnahmen von Fidel Castro, Che Guevara und anderen. Mit einer Einleitung des Kuba-Spezialisten Michael Zeuske bietet dieser Bildband überraschendes für Kuba-Kenner und ist ein Muss für alle Kuba-Liebhaber.
Rotbuch Verlag, März 2011, gebunden, 192 Seiten, 19,95 €, ISBN 978-3-86789-129-5
Presse: Ein Verriss, der adelt, WoViva la Revolution! - Annotation, Quetzal


Der Fall der ‚Cuban Five'
eine schwer vermittelbare Geschichte

Der Fall der Cuban Five - eine schwer vermittelbare Geschichte

"Der Fall der ‚Cuban Five' - eine schwer vermittelbare Geschichte" beruht auf dem Buch "The Untold Story of the Cuban Five: Spies or Forbidden Heroes?", von Gualdo M. Hidalgo und enthält u.a. Übersetzungen zahlreicher Publizisten, Politiker und Juristen, die bisher auf Deutsch nur auf der Website des Komitees Basta Ya zugänglich waren. Es handelt sich dabei um Artikel von Leonard Weinglass, Jean-Guy Allard, Wayne S.Smith, Deisy Francis Mexidor, Noam Chomsky, Larry Wilkerson, Saul Landau, Ricardo Alarcón, Bernie Dwyer u.a.
Darüber hinaus enthält es Berichte von den Verwandten der Cuban Five und dem Komitee ¡Basta Ya!
Verlag CreateSpace, Oktober 2010, Paperback, 296 Seiten, $14.95, ISBN-10: 1456311980, ISBN-13: 978-1456311988
Online bestellen bei Amazon: Der Fall der ‚Cuban Five'



Zärtlichkeit der Völker
Die DDR und Kuba

Zärtlichkeit der Völker - Die DDR und Kuba

»Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.«
Meist wird dieser Ausspruch Ernesto »Che« Guevara zugeschrieben, oft Pablo Neruda. Beide könnten ihn gebraucht haben für den Zusammenhalt der Völker im Ringen um eine wahrhaftig menschliche Gesellschaft.
Dieses Buch erzählt von den Beziehungen zwischen der DDR und Kuba, von der solidarischen Verbundenheit ihrer Völker, Staaten und Politiker. Heinz Langer begleitete diese Beziehungen vom Anfang bis zu ihrem erzwungenen Ende – auch als Botschafter der DDR in Kuba. Es ist ein sehr persönlicher Bericht über die Freundschaft zwischen der DDR und Kuba, der Schwierigkeiten und Missverständnisse nicht ausspart, doch immer von großer Sympathie getragen ist.
Verlag Wiljo Heinen, 2010, Taschenbuch, 173 Seiten, 9,50 €, ISBN 978-3-939828-48-8
Rezensionen:
Cuba und die DDR: Ein ganz besonderes Verhältnis (CUBA LIBRE 2-2010),
Kuba und die DDR - eine zärtliche Beziehung (Unsere Zeit 07.05.2010)



Die Deutsche Kuba-Politik seit 1990
Bilanz und Perspektiven

Die Deutsche Kuba-Politik seit 1990

Die BRD verfolgte gegenüber Kuba seit jeher eine Politik, die einen politischen Wandel auf der Insel erreichen will. Schon zu Zeiten des Kalten Krieges hat sie sich auch in dieser Frage als enger Verbündeter der USA profiliert und diesen Kurs nach 1990 nahezu unverändert beibehalten: Die Handelsverträge der DDR mit Kuba wurden nicht übernommen, die Schulden Kubas bei der DDR aber kompromisslos eingefordert. Diese restriktive Politik wurde unter Rot-Grün fortgesetzt. Und selbst die neuerdings befürwortete Lockerung der völkerrechtswidrigen US-Blockade spricht nicht für eine normalisierte Haltung, sondern viel eher für verstärkte eigene außenpolitische Ambitionen und eine veränderte Taktik, die weiterhin auf eine Wandlung des kubanischen Systems abzielt und einen selbstbestimmten Entwicklungsweg Kubas in Frage stellt.
Papyrossa Verlag, 2010, Taschenbuch, 110 Seiten, 11,00 €, ISBN-13: 9783894384364, ISBN-10: 3894384360
Buchvorstellung in Havanna: Zwei Jahrzehnte gegen Kuba
Rezension: Menschenrechtsrhetorik und Kulturboykott: Die bundesdeutsche Kuba-Politik


Kuba - Bilder von heute,
Che von gestern.

Kuba - Bilder von heute, Che von gestern.

Aktuelle Fotografien aus Kuba, starke Zitate von Che Guevara,
Kurz-Chronologie von Ches Leben und der Entwicklung Kubas bis heute.
Kein Reiseführer, aber ein Führer zu Che und zu Kuba.
Keine Luxushotels, aber Kuba authentisch: Menschen, Natur, Revolution. Ein politisches Lesebuch zum Informieren, Betrachten und Nachschlagen.
Selbstverlag Fritz Bauerreiß, 2009, 236 Seiten mit 81 ganzseitigen Farbfotografien (20 x 15), 20,00 €, ISBN 978-3-00-028176-1
mehr: Kuba - Bilder von heute, Che von gestern.
Rezension: Junge Welt, Neue Rheinische Zeitung



KUBA - Nachrichten von der Schurkeninsel
Episoden aus einem Feldzug für die Freiheit

KUBA - Nachrichten von der Schurkeninsel

Kuba: Geht es gegen dieses Land, werden Terroristen zu Freiheitskämpfern und laufen unbehelligt in Miami herum. Anders als die fünf Kubaner, die eben dort versucht haben, Terrorplanungen auf die Schliche zu kommen und Anschläge gegen die Insel zu verhindern. Sie wurden in den USA zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt. Unsere Medien machen um derlei wenig Aufhebens. Selbst ein Hurrikan verschwindet da im Bermudadreieck. Er wütet auf Haiti, ist urplötzlich weg und taucht genauso plötzlich vor Florida wieder auf. Da er Kuba scheinbar übersprungen hat, sind auch die verheerenden Schäden, die er dort anrichtete, zu vernachlässigen. Solchen Denkwürdigkeiten geht Hans Weiss auf den Grund.
Nomen Verlag, 2009, Taschenbuch, 200 Seiten, 14,90 €, ISBN 978-3-939816-09-6
Rezensionen: Junge Welt, CUBA LIBRE



Fidel Castro
Die Geschichte wird mich freisprechen

Fidel Castro - Die Geschichte wird mich freisprechen

Mit einem Vorwort von Ignacio Ramonet
Unter dem Titel »La historia me absolverá«, in Anlehnung an den letzten Satz seines Plädoyers, wurde Fidel Castros Verteidigungsrede bekannt. Der Anführer der kubanischen Rebellenarmee hielt sie am 16. Oktober 1953 bei der vorletzten Gerichtsverhandlung in Santiago de Cuba gegen die Beschuldigten des Angriffs auf die Moncada-Kaserne im selben Jahr. Sie ist ein programmatisches Manifest, Anklageschrift, rechtliche, moralische, philosophische und politische Verteidigungsschrift des revolutionären Kampfes gegen die Tyrannei. »Die Geschichte wird mich freisprechen« ist damit von selbst zu einem Grundsatzdokument der Kubanischen Revolution und einem der wichtigsten Texte über das politische Denken und die revolutionäre Aktion Kubas und Lateinamerikas geworden.
Rotbuch Verlag, 2009, Taschenbuch, 128 Seiten, 9,90 €, ISBN 978-3-86789-061-8


Viva la creatividad
Strategien zur Existenzsicherung in Zeiten des sozioökonomischen Wandels auf Kuba

Viva la creatividad

Kreativität erweist sich in Zeiten von Krisen als vielversprechende Ressource, um die eigene Existenz bestmöglich zu sichern. Im Zentrum dieses Buches stehen die (il-)legalen Vorgehensweisen der Habaneras und Habaneros zur Bewältigung ihres von Widersprüchlichkeiten geprägten Alltags. Dabei beleuchtet die Langzeitstudie (2000 - 2006) auch individuelle und gesellschaftliche Veränderungen im Umgang mit religiösen oder politischen Überzeugungen. All diese Momente gewähren Rückschlüsse auf den gegenwärtigen sozioökonomischen Wandel sowie auf die damit einhergehenden ideellen und materiellen Herausforderungen in einem der weltweit letzten sozialistischen Länder.
Lit Verlag, 2009, Paperback, 448 Seiten, 43,90 €, ISBN: 978-3-8258-8973-9
Rezension: Viva la creatividad



CUBABRASIL
The Book

CUBABRASIL - The Book

Das Aerosol-, Video- und Straßenkunst Kollektiv CUBABRASIL startete im Jahr 2003 auf Kuba. Mehr als 25 Künstler aus Kuba, Brasilien und Deutschland arbeiteten bis heute in diesem außergewöhnlichem Projekt. Ungezählte Wandmalereien, große Fassadengestaltungen, viele Workshops und zahlreiche Kunst- und Video- installationen in den Straßen von Havanna und Pinar del Rio resultierten aus dieser interkulturellen Kollaboration.

Vorschau: CUBABRASIL (pdf)

Verlag From Here To Fame, 2009, 128 Seiten, 535 Fotos und Illustrationen
Paperback, 9,95 €, ISBN 978-3-937946-52-8; Hardcover, 14,95 €, ISBN 978-3-937946-53-5

Che Guevara
Politisches und militärisches Denken

Che Guevara - Politisches und militärisches Denken

Der bekannte kubanische Soziologe Suárez Salazar legt zum 40. Todestag von Che Guevara eine umfassende Darstellung des politischen und militärischen Denkens Che Guevaras vor.
Er hat jahrelang an diesem Werk gearbeitet, das er zum Andenken an den großen Revolutionär hier vorlegt. Che wird von seinen Anhängern Opferbereitschaft und eine unbedingter Wille, die Revolution voranzutreiben, nachgesagt, wobei er als Vorbild dienen wollte.
Er versuchte, seinem Idealbild vom Neuen Menschen gerecht zu werden und stets als gutes Beispiel zu dienen.
Zambon Verlag, 2009, Broschiert, 120 Seiten, 9,80 €, ISBN 978-3-88975-142-3



Fidel Castro
»Reflexionen«

Fidel Castro Reflexionen

Fidel Castro meldet sich regelmäßig in der kubanischen Tagespresse zu Wort. Heinz Langer, früherer DDR-Botschafter in Havanna, stellte eine Auswahl von Fidels »Reflexionen« zusammen.
Fidel Castro ist ein Denker, der bis heute nichts von seiner Scharfsinnigkeit und Scharfzüngigkeit eingebüßt hat. Er schreibt über die Situation und Entwicklung Kubas, Lateinamerikas und der »Dritten Welt«, den mörderischen Kampf des US-Imperiums, über Jugoslawien und China. Er mahnt, dass zum Überleben der Menscheit eine Abkehr vom kapitalistischen Irrsinn der Ressourcenvergeudung dringend notwendig ist.
Verlag Wiljo Heinen, 2008, Taschenbuch, 317 Seiten, 14,00 €, ISBN 978-3-939828-32-7
Verlagsinformation und Leseproben: Verlag Wiljo Heinen



Fidel Castro
Mein Leben

Fidel Castro - Mein Leben

Er gilt als der am längsten amtierende Staatsmann der Geschichte: ein halbes Jahrhundert stand der "Maximo Lider" an der Spitze Kubas. Er überdauerte neuen US-Präsidenten und pflegte persönliche Kontakte zu den wichtigsten Köpfen der Welt. Er rauchte Zigarren mit Nikita Chruschtschow und Willy Brandt, empfing Papst Johannes Paul II, pflegte Freundschaften mit Gerard Depardieu und Ernest Hemingway.
Im Februar 2008 legte der kubanische Staats- und Parteichef sämtliche politischen Ämter nieder. Jetzt erscheinen seine Memoiren erstmals auf Deutsch.
Rotbuch Verlag, 2008, gebunden, ca. 800 Seiten, 29,90 €, ISBN 978-3-86789-038-0
Presse / Rezensionen: Red Globe, Redblog, junge Welt, Neue Rheinische Zeitung,
Auszüge: scharf links, Neues Deutschland, junge Welt



"Massenmord
am karibischen Himmel"

Massenmord am karibischen Himmel

6. Oktober 1976, 17.24 Uhr: An Bord einer DC-8, Flug CU 455 der Cubana de Aviación, explodieren Bomben. Rettungsversuche des Piloten sind hoffnungslos. 73 Menschen sterben – Kubaner, Guyanesen, Koreaner.
"Wir alle wissen seit Jahr und Tag, dass Washington einen unbarmherzigen Kampf gegen Kuba führt. Wie gnadenlos dieser Kampf von Seiten der USA geführt wurde, belegt der Massenmord am karibischen Himmel mit entsetzlicher Gewissheit. Es scheint dennoch wichtig, immer wieder an dieses Verbrechen zu erinnern !" (Klaus Huhn)
Verlag Wiljo Heinen, 2008, Taschenbuch, 94 S., 5,50 €, ISBN 978-3-939828-26-6
Rezension: Heinz W. Hammer



Ernesto Che Guevara
Bolivianisches Tagebuch

Ernesto Che Guevara, Bolivianisches Tagebuch

Das legendäre letzte Tagebuch, aufgefunden nach Che Guevaras Ermordung 1967 in Bolivien, wurde ein Weltbestseller. Die erweiterte Neuausgabe enthält ein Vorwort von Ches Sohn Camilo und viele bisher unveröffentlichte Fotos.
Im November 1966 begann Che Guevara sein Bolivianisches Tagebuch, das das knappe letzte Jahr seines Lebens beschreibt. Zusammen mit einer kleinen Truppe von Mitkämpfern, unter ihnen die aus der DDR stammende Tamara Bunke, unternahm er den tragisch scheiternden Versuch, die Revolution nach Bolivien zu tragen. Am 9. Oktober 1967 wurde er von einem Offizier der bolivianischen Armee erschossen. »Ich bin 39 geworden: Man nähert sich unerbittlich einem Alter, in dem man über seine Zukunft als Guerillero nachdenkt; im Augenblick bin ich es ›ganz‹.« Che Guevara, 14. Juni 1967.

Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2008, Taschenbuch, 352 S. 8,95 €, ISBN: 978-3-462-04039-5


Ernesto Che Guevara
Kubanisches Tagebuch

Ernesto Che Guevara, Kubanisches Tagebuch

Che Guevaras berühmter Bericht von der Kubanischen Revolution (1956–1959), neu ediert auf der Grundlage von Ches eigenen Korrekturen, mit einem Vorwort seiner Tochter Aleida und vielen bisher unveröffentlichten Fotos.
Am 2. Dezember 1956 landen 83 Freiheitskämpfer mit der »Granma« am Strand von Las Coloradas auf Kuba. Gut zwei Jahre später stürzt die inzwischen noch Tausende zählende kubanische Befreiungsarmee, die von der Sierra Maestar aus operiert, die Diktatur Batistas in Havanna. Einer der Guerilleros, die vom ersten Tag an mit dabei waren, ist der junge argentinische Arzt Che Guevara. Er hat über die drei Jahre des Kampfes, über Siege und Niederlagen Bericht geführt. Sein Kubanisches Tagebuch, das den Verlauf des Befreiungskrieges lebendig erhält, ist nicht nur eine packende Darstellung der militärischen Operationen der Guerilla. Che Guevara beschreibt auch mit viel Humor persönliche Erlebnisse, angefangen bei der ersten Begegnung mit Fidel Castro in Mexiko, seine Mitkämpfer und den Alltag in der Befreiungsarmee.

Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2008, Taschenbuch, 384 S. 8,95 €, ISBN: 978-3-462-04040-1


USA: Supermacht ohne Prinzipien und Moral,
Gesetzesbruch, Schrecken und Gewalt gegen Kuba

USA: Supermacht ohne Prinzipien und Moral

Sorgfältig verknüpft Lamrani die kraftvolle Sprache von Noam Chomsky, Howard Zinn, Leonard Weinglass und anderen, um den Fall der in den USA gefangen gehaltenen fünf Kubanern und andere von Washington bezahlte Versuche, Kuba zu destabilisieren, bloßzulegen.
Deutsche Ausgabe von "Superpower Principles: Terrorism against Cuba"
Hrgs. Salim Lamrani, mit Beiträgen u.a. von Noam Chomsky, Howard Zinn, William Blum, Nadine Gordimer, Michael Parenti, Leonard Weinglass

Leseprobe: Kubanische politische Gefangene ... in den Vereinigten Staaten

Zambon Verlag, 2008, 15,00 €, ISBN 978-3-88975-153-0


KUBA - Die lebendige Revolution
La revolución dinámica

KUBA - Die lebendige Revolution

»Überlebt die kubanische Revolution?«
Kuba, die sozialistische Insel, ist in aller Munde, denn sie ist Hoffnung für Viele.
Heinz Langer, ehemaliger Botschafter der DDR in Kuba, ist ausgewiesener Kenner Lateinamerikas und Kubas. In diesem faktenreichen Buch hat er zusammengetragen, woraus die kubanische Revolution ihre Kraft schöpft und wie sie lebendig blieb. Er berichtet über aktuelle Entwicklungen, die Hoffnung machen. Seit Jahrzehnten wurde in Kuba der Sozialismus dynamisch entwickelt. Wer vom »Sozialismus im 21.Jahrhundert« redet, darf von Kuba nicht schweigen, und wer von Kuba redet, müsste europazentrierte Sichtweisen ablegen. Wer über Lateinamerika nachdenkt, sollte über die Realität Kubas Bescheid wissen.

Verlag Wiljo Heinen, 2008, 272 S., Taschenbuch, 12,00 €, ISBN 978-3-939828-06-8
Rezensionen: junge Welt, Rotfuchs, Z - Zeitschrift marxistische Erneuerung, marxistische Blätter (pdf), Interview mit Heinz Langer im Deutsschlandfunk


Der Fall der "Cuban Five"
Die USA und der Terror

Der Fall der "Cuban Five" - Die USA und der Terror

Kann man in den USA ins Gefängnis gesteckt werden, weil man gegen Terroristen vorgeht?
Ja, wenn es gegen Terroristen in Miami geht ! Die fünf in den USA zu extremen Haftstrafen verurteilten Kubaner haben genau das gemacht, was George W. Bush von der ganzen Welt gefordert hat – zur Aufklärung und Bekämpfung des internationalen Terrorismus beizutragen. Doch für Regierung und Justiz der USA scheint es »gute Terroristen« zu geben – solche z. B., die von Florida aus gegen Kuba operieren. In einem skandalösen Gerichtsverfahren wurden die »Cuban Five«, die Pläne der Miami-Terroristen aufdeckten, zu Haftstrafen bis zu zweimal lebenslänglich plus 15 Jahren verurteilt – nach einem »Verschwörungsparagraphen«, weil konkrete Beweise für Straftaten fehlten. In diesem Buch sind die wichtigsten Fakten zum Fall der »Cuban Five« zusammengetragen. Nur weltweiter Protest kann ein Berufungsverfahren erzwingen. Der Erlös dieses Buches dient der Unterstützung des deutschen Solidaritätskomitees.
Verlag Wiljo Heinen, 2008, 96 Seiten, Paperback, 5,00 €, ISBN 978-3-939828-16-7


Che
Eine Comic-Biografie

Che, Eine Comic-Biografie

Ernesto Che Guevara, die Ikone der kubanischen Revolution, wäre am 14. Juni 2008 80 Jahre alt geworden. Carlsen nimmt diesen Jahrestag zum Anlass, eine Comic-Chronik über das Leben und Wirken des so legendären wie umstrittenen Revolutionärs zu veröffentlichen, die ihrerseits zum Mythos geworden ist: 1968 als unmittelbare Reaktion auf die Ermordung des Argentiniers Che entstanden, avancierte die brillante Comic-Biografie seiner Landsleute Alberto und Enrique Breccia (Zeichnungen) und Héctor Oesterheld (Text) zum Bestseller in Südamerika.
Carlsen Verlag, 2008, 96 Seiten, Hardcover, 16,90 €, ISBN 978-3-551-77654-9
Rezension: "Che" (gefangenen info, November 2013)



Helden der freien Welt
Dissidenten in Kuba

Helden der freien Welt - Dissidenten
           in Kuba

Im März 2003 enttarnten sich einige cubanische Agenten, die jahrelang für den Geheimdienst ihres Landes systemfeindliche Gruppen auf der Insel infiltriert hatten. Gleichzeitig wurden landesweit 75 Menschen verhaftet, was in der "freien Welt" helle Empörung auslöste. Zu teilweise drakonisch anmutenden Freiheitsstrafen verurteilt, avancierten sie in den westlichen Medien schnell zu Kämpfern für die Menschenrechte und gegen die Willkür eines tyrannischen Regimes. Das Buch von Renate und Ulrich Fausten untersucht, was sich hinter diesem Status verbirgt. Es geht Fragen nach, die sonst gerne ausgeblendet werden: Was hat es mit diesen Dissidenten auf sich? Was sind das für Personen? Was sind ihre Beweggründe? Wem dienen sie? Wer protegiert sie und warum?
Inhalt und Leseproben

PapyRossa Verlag, 2007, 144 Seiten, Taschenbuch, 12,00 €, ISBN 978-3-89438-359-6


Che -
Die Fotobiografie

Che Fotobiografie

Auf einer Reportagereise nach Kuba lernte Christophe Loviny Alberto Korda kennen, den Fotografen, dessen Bild des Che um die Welt ging. Mit ihm zusammen begann er, eine Geschichte in Bildern zusammenzustellen:

Ches Familie und seine Freunde öffneten ihm die Familienalben, in den Archiven des Ministerrats und bei weiteren kubanischen Fotografen wie Raoul Corrales und Perfecto Romero fand er Hunderte bislang unveröffentlichter Bilddokumente. 200 ungewöhnliche, bewegende und oft auch witzige Bilder zeigt diese Fotobiografie des »Popstars der Revolution«, die selbst zum Kultbuch avancierte.

Verlag Antje Kunstmann, 2007, 128 Seiten, gebunden, 14,90 €, ISBN 978-3-88897-488-5


Im Fadenkreuz:
Kuba

Im Fadenkreuz: Kuba

Der lange Krieg gegen die Perle der Antillen - Mit Geheimdokumenten aus US-Archiven belegt.
Der verdeckte und offene Krieg der USA gegen Kuba dauert schon länger als ein halbes Jahrhundert, denn er begann nicht erst nach der Revolution von 1959. Und er geht weiter. Auch der wieder gewählte Präsident George W. Bush ist dafür ein Garant.
Dieses Buch wird die Politik der größten Militärmacht der Erde, die seit vielen Jahrzehnten über ein kleines Land den Belagerungszustand verhängt hat, vorwiegend an Hand früher streng geheimer Original- Dokumente aus US-Regierungs-Archiven nachzeichnen. Hunderte Akten von CIA, Außenministerium und Weißem Haus sowie Untersuchungsberichte des US-Kongresses sind dafür die Hauptquellen. Hunderte von vielen Tausend, die bisher nicht freigegeben wurden. Dazu kommen die offiziell zugänglichen Gesetze sowie Verordnungen des US-Kongresses und mehrerer Präsidenten über die Boykott- und Blockadepolitik gegen Kuba.
Kai Homilius Verlag, 2007, 296 Seiten, Taschenbuch, 9,90 €, ISBN-10: 3897065185 ISBN-13: 9783897065185


Selbstporträt
Che Guevara

Selbstporträt Che Guevara

Che Guevara, der Träumer und Realist, Revolutionär und Poet, Vater und Liebender – Selbstportrait präsentiert unbekannte Bilder und Texte aus dem Familienarchiv und zeigt den Menschen hinter dem Mythos. Ernesto »Che« Guevara de la Serna hat seit frühen Jahren – auf erstaunlich umfassende Weise – Zeugnis abgelegt von den Abenteuern seines Lebens und seiner Zeit. Daher kann sich der vorliegende Band – eine in enger Zusammenarbeit mit seiner Witwe Aleida March herausgegebene Hommage an den Revolutionär – auf eine Fülle von meist unbekannten Texten und Fotografien aus dem Familienarchiv stützen.
Che Guevara hat leidenschaftlich für eine andere Welt und für die Umstürzung ungerechter Verhältnisse in Lateinamerika gekämpft und zugleich mit Witz und Selbstironie seine eigene Rolle als »Ikone« der Revolution kommentiert. Seine Tagebuch- und Reisenotizen, Briefe, Erzählungen, journalistischen Texte und sogar Gedichte zeigen zum ersten Mal die persönliche Welt des großen Revolutionärs. Er hat liebevolle Postkarten an seine Kinder geschrieben und Briefe an seine Eltern und seine Frau Aleida March, in denen er auch von seinen Ängsten, ja, seiner Verzweiflung, und von seinen Träumen und Hoffnungen spricht.

Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2008, Kartoniert, 320 S. 10,00 €, ISBN: ISBN: 978-3-462-03961-0


Comandante Che
Biographische Skizze

Comandante Che - Biographische Skizze

Ernesto »Che« Guevara – seine Menschlichkeit, sein Mut und seine revolutionäre Konsequenz sind immer wieder Vorbild junger Generationen.
Eberhard Panitz traf »den Che« auf einer Reise durch das revolutionäre Kuba im Jahr 1961 in Playa Girón, wo kurz zuvor der von der CIA gesteuerte Versuch einer Invasion stattfand. »Das war hier nur ein kleines Gefecht, kein Krieg, keine Konterrevolution. Aber daß wir es geschafft haben, daß weder ein Krieg, noch eine Konterrevolution daraus geworden ist, das sollte man zur Kenntnis nehmen und sich überall gut merken«, gab der Guerillero dem Schriftsteller Auskunft. Die biographische Skizze erzählt eindrucksvoll vom Leben und von den Kämpfen des Ernesto Guevara de la Serna.
Diese erste Neuausgabe nach zehn Jahren wurde aktuell überarbeitet, um Fotografien ergänzt und enthält Auszüge aus dem CIA-Bericht über die Ermordung Ches.
Verlag Wiljo Heinen, 2007, 253 Seiten, Taschenbuch, 5,00 €, ISBN 978-3-939828-12-9


Alberto Korda:
A Revolutionary Lens

Alberto Korda: A Revolutionary Lens

Der umfangreichste Fotoband über die kubanische Revolution, Che Guevara, Fidel Castro und das pulsierende Leben in den Strassen Havannas, Aufnahmen des Revolutionsfotografen Alberto Korda aus über 30 Jahren.

Steidl, 2007, 439 Seiten, 29,95 €, ISBN 3865214584





Unsere Herren seid ihr nicht!
Das politische Denken Fidel Castros

Das politische Denken Fidel Castros

Fidel Castro wird hier erstmals als politischer Denker präsentiert. Auf der Grundlage von einigen hundert Reden und einem guten Dutzend ausführlicher Interviews wird unter die Lupe genommen, was er über Kapitalismus, Sozialismus, Demokratie, Staat und Revolution, über humanistische Ethik, Christentum und katholische Kirche, allgemeine Wohlfahrt, Menschenrechte und internationale Solidarität zu sagen hat. Zugleich werden seine Ansichten mit der kubanischen Realität verglichen. Somit liefert das Buch auch wichtige Informationen über das Kuba von heute. Ein detailliertes Sachregister macht es darüber hinaus zugleich auch zu einem informativen Nachschlagewerk.
Ernst F. Fürntratt-Kloep, *1938. Dr. phil., Professor für Psychologie. Diverse Buchveröffentlichungen
Papyrossa Verlag, Dezember 2006, 350 Seiten, Taschenbuch
ISBN-10: 389438185X, ISBN-13: 978-3894381851



Tania
Mit Che Guevara im bolivianischen Untergrund

Tania - Mit Che Guevara im bolivianischen Untergrund

Tania wird 1937 in Argentinien als Haydée Tamara Bunke Bíder geboren. Ihre Eltern sind jüdische Kommunisten, die vor den Nazis ins Exil geflüchtet waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg zieht die Familie in die DDR. Als junge Frau wird Tania von der kubanischen Revolution inspiriert und angezogen. Sie wird schließlich eine Aktivistin der lateinamerikanischen Revolution, die es schafft, in Bolivien mit falscher Legende in die höchsten Kreise der von den USA an der Macht gehaltenen Oligarchie vorzudringen. Auf diese Weise wird sie zu einer wichtigen Wegbereiterin des von Che Guevara geleiteten Versuchs, eine revolutionäre Aufstandsbewegung in Bolivien zu initiieren. Im Alter von nur 30 Jahren fällt sie 1967 noch vor der Ermordung Che Guevaras im Kampf.
Im Anhang finden sich bisher unveröffentlichte Dokumente.
Atlantik-Verlag; 2006, 300 Seiten, Taschenbuch, ISBN-10: 3-926529-67-9 / ISBN-13: 978-3926529671



Kuba
Mehr als nur Träume

Kuba mehr als nur Traeume

Wirtschaft, Politik und Gewerkschaften im materiellen, moralischen und humanitären Werk der kubanischen Revolution.
Diese umfassende Darstellung der Entwicklung der kubanischen Gesellschaft wurde mit Hilfe des NETZWERK CUBA vom Dachverband der kubanischen Gewerkschaften (CTC) herausgegeben und ins Deutsche übersetzt.
Mit dem Buch steht eine umfassende Darstellung der Entwicklung der kubanischen Gesellschaft zur Verfügung, das in die Hand eines jeden gehört, der nach gesellschaftspolitischen Alternativen zum herrschenden kapitalistischen System sucht. Das Buch soll dazu anregen,die Entwicklung des Landes solidarisch zu unterstützen, auch wenn diese nicht widerspruchslos verläuft.
GNN Verlag, 2006, 426 Seiten, Taschenbuch, 19,50 €, ISBN 3-89819-210-5



Rendevous mit der Quote
Wie die ARD Kennedy durch Castro ermorden ließ

Rendevous mit der Quote - Wie die ARD Kennedy durch Castro ermorden ließ

John F. Kennedy wurde am 22. November 1963 in Dallas erschossen. Die Hintergründe des Mordes sind bis heute nicht aufgeklärt. Es existieren unterschiedliche Theorien, wer für das Attentat verantwortlich ist. Eine davon wurde vor kurzem in dem ARD-Film "Rendezvous mit dem Tod" mit neuen Argumenten belegt. Für die ARD ist jetzt alles bewiesen, weil man wisse, wer die Drahtzieher des Anschlags auf den US-Präsidenten gewesen sind: Fidel Castro und der kubanische Geheimdienst.
Dieses Buch stellt die neue ARD-Theorie, die jetzt nach über 40 Jahren die eigentliche Wahrheit im Mordfall Kennedy darstellen soll, auf den Prüfstand. Es werden die von der ARD vorgetragenen Beweise und deren Beweisführung untersucht. Bei ihren Recherchen stießen die Autoren dieses Buches auch auf das bislang unveröffentliche "Geheimdossier", welches den dramaturgischen Ausgangspunkt im 850.000 Euro teuren ARD-Film darstellt. Aber nichts daran ist so, wie es die ARD behauptet.
Verlag Lothar Buchholz, 2006, 160 Seiten, Taschenbuch, 9,80 €, ISBN 3-9811289-1-5


Narben in der Erinnerung
18 Erzählungen über vier Jahrzehnte

Narben in der Erinnerung - 18 Erzählungen über vier Jahrzehnte

Mitte der 90er Jahre reisen fünf Kubaner in die USA. Ihre Absicht: Sie wollen exilkubanische Gruppen auskundschaften, die seit Jahre Anschläge insbesondere gegen Touristenzentren und Hotels in Kuba durchführen.
Ihre Erkenntnisse übermitteln sie nach Kuba und die kubanische Regierung übergibt sie dem FBI, um gegen diesen Terrorismus vorzugehen. Doch dort kümmert man sich keineswegs um die exilkubanischen Gruppen, die – wie sich herausgestellt hatte – beste Verbindungen zu politischen, militärischen und geheimdienstlichen Kreisen in den USA haben. Stattdessen verhaftet das FBI im September 1998 die fünf Kubaner unter dem Verdacht der "Spionage" und "Verschwörung". Sie werden zu Haftstrafen zwischen 15 Jahren und mehrfach lebenslänglich verurteilt.

Atlantik Verlag, 2005, Taschenbuch, 18,00 €, ISBN-10: 3-926529-46-6 / ISBN-13: 978-3926529466


Märchen von Kuba
Insel zwischen Lüge und Wahrheit

Märchen von Kuba - Insel zwischen Lüge und Wahrheit

"Märchen von Kuba" ist keine kubanische Märchensammlung .Der Autor hat vielmehr Lügenmärchen gesammelt, die über Kuba verbreitet werden, und zum Teil auch deren Verfasser befragt.
Sei es die rührselige Schauergeschichte, die ein in New York und Miami ansässiger Journalist in der Kuba-Ausgabe von "Merian" seinen Lesern als lautere Wahrheit anbietet, seien es angebliche Verstöße gegen das Recht auf Gesundheit und freie Religionsausübung, die eine katholische Wochenzeitung anprangert und die sie auch nach Berichtigung durch den Bundestagsabgeordneten, der das Märchen gutwillig verbreitet hatte, nicht dementieren will. Begründung: Wir werden Kuba nicht als Idyll darstellen.
Dieser Argumentation kann sich auch Kardinal Meisner nicht widersetzen, der sich seinerseits darüber beklagt, dass über ihn aus der Luft gegriffene Dinge in die Welt gesetzt würden.
Die "Bild"-Zeitung wiederum macht Fidel Castro als Dresseur von Killer-Haien vor der Küste von Florida aus, wohl wissend, dass die Original-Meldung von einem US-amerikanischen Satire-Magazin stammt, das zum Gaudium seiner Leserschaft ausschließlich Falschmeldungen in die Welt setzt.
Für Herrn Dr. Heinrich Maetzke vom "Bayernkurier" ist das Stichwort Guantánamo Anlass, von 15.000 in Kuba erschossenen Gefangenen zu erzählen, aber, als der Autor ihn nach Belegstellen fragt, sich in Schweigen zu hüllen. Märchen von Kuba eben.
Nomen-Verlag, 2005, 168 Seiten, kartoniert, 14,00 €, ISBN: 3-9809981-5-0
Leseprobe: Nomen-Verlag (pdf)

Cuba,
mi amor

Cuba, mi amor

"Hier gibt es jetzt für euch nicht viel Revolutionäres zu sehen", sagt Che Guevara zu dem deutschen Escritor und weist zur Bucht mit ein paar ausgebrannten Fahrzeugen am sandigen Weg. "Das war hier nur ein kleines Gefecht, kein Krieg, keine Konterrevolution. Aber dass wir es geschafft haben, dass weder ein Krieg noch eine Konterrevolution daraus geworden ist, das sollte man zur Kenntnis nehmen und sich überall gut merken." Mit anderen Schriftstellern kommt Eberhard Panitz 1961 nach Kuba. Den Deutschen wird eine junge Dolmetscherin an die Seite gestellt, Tamara Bunke. Jahre später wird sie als Kampfgefährtin Guevaras in Bolivien sterben. Jetzt soll sie den Gästen das neue Kuba zeigen. Bei ihrer Reise erleben sie ein Land im Aufbruch. Panitz notiert seine Beobachtungen und die Gespräche mit den Bauern, den Soldaten der Revolutionsarmee, den Arbeitern in der verstaatlichten Betrieben.
Heute, 40 Jahre danach, greift er auf dieses Tagebuch zurück und nimmt es als Ausgangspunkt, die komplizierte, immer bedrohte Entwicklung Kubas zu betrachten und nach den Perspektiven der "Insel der Revolution" zu fragen.

Edition Ost, 2004, 160 Seiten, Taschenbuch, 12,90 €, ISBN: 3-360-01054-X


Korda sieht
Kuba

Korda sieht Kuba

Dass Bilder einen Mythos begründen können, zeigt das meistreproduzierte Foto der Welt: das Porträt des Che von Alberto Korda.
Doch der kubanische Fotograf, der eigentlich Alberto Díaz hieß, hat nicht nur mit einem Bild Geschichte geschrieben. Mit 30 ist er ein gefeierter Modefotograf, der erste der Insel.
Doch dann, 1956, kommt mit Fidel Castro und Che Guevara die Revolution nach Kuba, und Korda wird ihr Fotograf. Familienalbum der Revolution und historisches Dokument zugleich, zeigen die zum großen Teil unveröffentlichten Aufnahmen Fidel mit Nikita und Nina Chruschtschow auf der Datscha, Nikita und Fidel auf Skiern und bei der Schneeballschlacht, beim Jagen in den russischen Wäldern.

Verlag Antje Kunstmann, 2003, gebunden, 24,90 €, ISBN 3-88897-341-4


Das trikontinentale
Solidaritätsplakat

Das trikontinentale Solidaritätsplakat

Das revolutionäre OSPAAAL-Plakat - ein Zeitspiegel der Befreiungskämpfe im Trikont.
Die 1966 in Havanna gegründete Organisation der Solidarität mit Afrika, Asien und Lateinamerika (OSPAAAL) hat mit der Zeitschrift "Tricontinental" und mit Plakaten von Kuba aus politische Propaganda in der Dritten Welt verbreitet und den bewaffneten Befreiungsbewegungen eine authentische Stimme verliehen.
Im Zentrum des Buches stehen die 340 bis heute bekannten OSPAAAL-Plakate, deren Reproduktion in hervorragender Qualität mit einem frequenzmodulierten Raster auf Spezialpapiere gedruckt sind. In Kurztexten werden die politischen, sozialen und historischen Zusammenhänge und Hintergründe vor allem der bewaffneten Befreiungskämpfe dargestellt. Plakate und Texte sind gleichzeitig eine Hommage an die unzähligen bekannten und unbekannten Kämpferinnen und Kämpfer.
comedia-Verlag, 2003, 448 Seiten, gebunden, 108,00 €, ISBN 3-9522520-2-6
Rezension: ZLV


Im Zeichen der Fledermaus -
Die Rum-Dynastie Bacardi und der geheime Krieg gegen Cuba

Im Zeichen der Fledermaus

Im Zeichen der Fledermaus, unter dem Bacardi seinen Rum vertreibt, wird seit Jahren Krieg geführt: Handelspolitisch, mit Geld und mit Waffen. Er galt dem sandinistischen Nicaragua und Angola und richtet sich bis heute gegen Cuba.

Hernando Calvo Ospina enthüllt, welche Rolle Führungskräfte von Bacardi bei terroristischen Aktionen gespielt und wie sie dafür gesorgt haben, dass die Unterstützungsgelder der CIA die Contras in Nicaragua, die UNITA in Angola und cubanische Reaktionäre erreicht haben. Und er deckt auf, wie ein Konzern, der nicht in USA beheimatet ist, seine Wünsche dort Gesetz werden lassen kann.

PapyRossa-Verlag, 2002, 154 Seiten, Taschenbuch, 12,00 €, ISBN 3-89438-243-0


Che Guevara -
Begegnungen und Gespräche 1961-1964 in Kuba

Che Guevara - Begegnungen und Gespräche 1961-1964 in Kuba

Diese Aufzeichnungen bereichern die biographischen Veröffentlichungen über Che Guevara um einen wichtigen Beitrag. Günther Schaaf ist einer der letzten noch lebenden ehemaligen DDR-Bürger, der unmittelbar mit Che Guevara zusammen gearbeitet hat. Er war in den Jahren 1961 bis 1966 als Mitarbeiter bzw. als Leiter der Handelsvertretung der DDR auf Kuba tätig. Seine Darstellung hat ihre zeitgeschichtliche Bedeutung darin, daß bis Ende 1964 alle wesentlichen industriellen Anlagenimporte Kubas Che Guevaras persönlicher Entscheidung und Kontrolle unterstanden.
Der besondere Reiz besteht in der Authentizität. Erstmalig werden Informationen und Schilderungen aus der direkten Zusammenarbeit des Autors mit Che Guevara als Industrieminister Kubas von 1961 bis 1964 veröffentlicht, wird über Begegnungen und Gespräche Günther Schaafs mit Che berichtet. Das Buch ist jedoch nicht nur ein Bericht über Begegnungen. Dem Autor gelingt es, die Persönlichkeit Che's in ihrer Komplexität zu beschreiben, von seinen Ansichten und seinem Denken zu erzählen. Er schreibt in Erinnerung an viele Gespräche über die theoretischen und gesellschaftspolitischen Ideen und Visionen Che Guevaras, über dessen kritische Haltung zu den sozialistischen Staaten und seine Bewertung des Kapitalismus.
Historisch einschneidende Ereignisse wie die Kuba-Krise, die Günther Schaaf in Kuba direkt erlebte, die Probleme und Erfolge die Zusammenarbeit zwischen der DDR und Kuba und die Rückkehr an die Stätten seines Wirkens nach 1989 runden dieses informative Buch ab.
Pahl-Rugenstein Nachf., 2002, 200 Seiten, gebunden, 14,90 €, ISBN-10:3891443374, ISBN-13: 978-3891443378


Originalton Miami
Die USA, Kuba und die Menschenrechte

Originalton Miami - Die USA, Kuba und die Menschenrechte

Miami ist Zentrum des kubanischen Exils, das Fidel Castro stürzen und Kuba "vom Kommunismus befreien" will. Was sind das für Gruppen, die dort unter humanitärer Flagge und US-Protektion Gewehr bei Fuß stehen? Was wollen sie erreichen? Wie sieht ihr politisches Programm aus? Was verstehen sie überhaupt unter Menschenrechten? Hernando Calvo Ospina und Katlijn Declercq haben Personen befragt, die darauf authentische Antworten geben können. Und alle haben sie geredet, gaben bereitwillig Auskunft und enthüllten, was die Karibikinsel erwartet, wenn diese Kräfte dort wieder das Kommando übernehmen. "Das Buch ist sehr klar, mutig und zutiefst nützlich." (Jean Ziegler)

PapyRossa-Verlag, 2001, 275 Seiten, Taschenbuch, 15,20 €, ISBN 3-89438-222-8


Das Wunder
Kuba

Das Wunder Kuba

Kuba, das sind weiße Strände, Palmen, Mojito, Gastfreundschaft. Kuba, das ist aber auch eine seit fast 40 Jahren von der grösten und brutalsten Militärmacht der Welt belagerte Festung, die die Sympathie von Millionen in aller Welt genießt. Kuba, das ist schließlich ein echtes Wunder, denn viele Wirtschaftswissenschaftler sind sich einig darin: Kein Land der Welt hätte die verheerenden Folgen des Über-Nacht-Abbruchs aller Handelsbeziehungen zur Sowjetunion und den anderen Staaten der sozialistischen Gemeinschaft überlebt.
Leo Burghardt und Klaus Huhn haben vor fünf Jahren die Frage gestellt: "Überlebt Kuba?" und sie damals mit behutsamen Optimismus bejaht. Jetzt streiften sie wieder über die Karibik-Insel und entdeckten das Wunder, das sie sachlich aber mit viel solidarischer Wärme beschrieben.

Spotless Verlag, 1999, 96 Seiten, Taschenbuch, 9,90 €, ISBN 3-933544-14-9


Che Guevara - Biographie
Jorge G. Castañeda

Che Guevara - Biographie, Jorge G. Castañeda

Ernesto Guevara de la Serna, genannt "Che", war bereits vor seinem Tod am 8. Oktober 1967 zur Legende geworden, zum Mythos, der Lebensgefühl und Ideologie einer ganzen Generation weltweit maßgeblich geprägt hat. Sein Porträt, auf Postern und T-Shirts gedruckt, war überall zu finden, ob in Versammlungsräumen von Studenten, auf den Straßen oder in den Zimmern der Jugendlichen. Die Biographie von Jorge G. Castañeda beschreibt umfassend und detailliert Che Guevaras Leben, von den bürgerlichen Anfängen in Argentinien bis zum Tod des Guerrillero in Bolivien. Castañedas Buch ist zugleich eine kenntnisreiche Darstellung der Zeitgeschichte Kubas und Lateinamerikas von Beginn der Aufstände in der Sierra Escambray bis zum bolivianischen Abenteuer. Castañeda untersucht die internationalen, weltpolitischen Verflechtungen der kubanischen Revolution und zeigt, wie die diplomatischen und militärischen Aktionen ihrer Protagonisten unser Jahrhundert veränderten.
Verlag Suhrkamp/Insel, 1998, 640 Seiten, Broschur, 14,00 €, 978-3-518-39411-3


Das Buch zur Internationalen
Che - Guevara - Konferenz

Mit der Internationalen Che-Guevara-Konferenz im September 1997 begann ein spannender Diskussionsprozeß von Linken unterschiedlichster Herkunft und Position über Chancen eines neuen historischen Projektes.
Verlag 8. Mai, 1998, 218 Seiten, Taschenbuch, 5,00 €, ISBN-10 393174504X, ISBN-13 9783931745042


Kuba -
ein "Yankee" berichtet

Kuba-Ein Yankee berichtet

Was ist aus Kuba geworden, seit es dem Goliath im Norden allein gegenübersteht?
Mit welchen Strategien kann die prekäre Lage überwunden werden? Und unter welchen politischen Vorzeichen? Ron Ridenour, US-Bürger und Wahl-Kubaner, schildert neben den wirtschaftlich/politischen Fakten in spannenden Reportagen das Alltagsleben der Kubaner/innen. Ungeschönt beschreibt er die Probleme, die aus dem kolonialistischen Erbe, den paternalistischen Strukturen und dem allgemeinen Mangel resultieren und vom Wirtschaftskrieg und den militärischen Drohungen der USA mitverursacht werden.
Er verbindet die Recherche vor Ort mit Interviews und persönlichen Eindrücken. Dabei macht er kein Hehl aus seiner Sympathie für das kubanische Volk und dessen Anstrengungen, sich nicht in längst überwunden geglaubte Zustände zurückzwingen zu lassen.
PapyRossa-Verlag, 1997, 294 Seiten, Taschenbuch, 5,00 €, ISBN 3-89438-122-1


CHE
Die Biografie des Ernesto Guevara

CHE - Die Biografie des Ernesto Guevara

Die Biographie eines rastlosen Revolutionärs - Paco Ignacio Taibo II hat sie nach jahrelangen Forschungsreisen und minutiöser Archivarbeit so niedergeschrieben, wie sie verlief: neugierig, aufrichtig und verzehrend ... »Eine Gesellschaft benötigt Mythen, Helden und Utopien, um zu überleben; sie sind der Stoff für ihre Träume. Es ging darum, ein Geschichtsbuch mit der Gewissenhaftigkeit eines Historikers zu schreiben, aber mit einer Technik, die ermöglicht, das Buch zu lesen, als wäre es ein Roman.« Taibo II in El Mundo
Edition Nautilus, 1. Januar 1997, Broschur, 740 Seiten, 24,90 €, ISBN 978-3-89401-392-9



José Martí
zum 100. Todestag

José Martí - zum 100. Todestag

Der Name José Martí kann niemandem, der einmal in seinem Leben auf Kuba war, entgangen sein - finden sich doch in jeder Stadt, in jedem Dorf Schulen, Denkmäler, Straßen und Plätze, die seinen Namen tragen.
José Martí - der Nationalheld Kubas, der Vorkämpfer für die Unabhängigkeit Kubas nicht nur von Spanien, sondern, weit vorausblickend, gegen jede neue Form der Abhängigkeit - er ist in unserem Land vielen unbekannt. Bekannt jedoch ist sein Gedicht "Guantanamera".
Was für ein Gegensatz zu Lateinamerika, wo José Martí jedem Schulkind ein Begriff ist und José Martí die Verkörperung des selbstbewußten, des anderen Amerika, "Unseres Amerikas" - wie er es nannte - darstellt.

Röhrig-Verlag, 1995, 123 Seiten, Taschenbuch, 4,00 €, ISBN 3-929896-02-8