Jetzt erst recht
Weiter Kubas Souveränität unterstützen

Von Marion Leonhardt

Die Jungendherberge in Göttingen war vom 25.-26. Oktober 2025 – wie öfter in den vergangenen Jahren – Ort der Bundesdelegiertenkonferenz der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba. Rund 30 Delegierte trafen sich, um über die aktuelle Situation in Kuba zu beraten, die Aufgaben der Kuba-Soli zu diskutieren und einen neuen Bundesvorstand zu wählen.
Ein Vertreter der kubanischen Botschaft gab einen Input über die schwierige aktuelle Lage Kubas angesichts verschärfter Sanktionen durch die USA. Alle Anwesenden waren sich einig, dass die Antwort nur eine noch stärkere Unterstützung Kubas für seinen eigenen Entwicklungsweg sein kann.
Für den Austausch und die Diskussion unter den FG-Regionalgruppen wurde auch der Samstagabend rege genutzt: Was hat besonders gut funktioniert? Wo sollte man aufpassen?
Nach dem Rechenschaftsbericht und der Aussprache dazu wurde der Bundesvorstand neu gewählt. Die angestrebte Verjüngung des Vorstandes klappte nicht, aber man will weiter nach jungen Genossen suchen und sie zur Mitarbeit motovieren. Petra Wegener wurde wieder zur Vorsitzenden gewählt, weitere Vorstandsmitglieder sind Roland Armbruster, Alicia Lopez, Marion Leonhardt und Marianne Schweinesbein.

Abschlusserklärung der 51. Bundesdelegiertenkonferenz der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba 

„Für ein souveränes Kuba!“

Am 25. und 26. Oktober 2025 tagte die 51. Bundesdelegiertenkonferenz der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba in Göttingen.
Nach einem Grußwort seitens des Vorstands des „Netzwerk Cuba e.V.“ informierte Botschaftsrat Miguel Torres detailliert über die Lage auf Kuba. Kuba durchläuft einen schwierigen Moment, bedingt durch die Auswirkungen der Blockade, deren materielle Kosten sich in den letzten zwölf Monaten um 7,5 Milliarden US-Dollar erhöhten. Hinzu kommen ideelle Auswirkungen in der kubanischen Gesellschaft.
Die USA versuchen derzeit, durch Druck und Erpressung die bei den Vereinten Nationen anstehende Verurteilung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen Kuba zu hintertreiben. Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba solidarisiert sich mit Volk und Regierung des sozialistischen Kuba bei ihrem Aufbau einer souveränen, unabhängigen Gesellschaftsordnung. Die FG BRD-Kuba fordert daher die deutsche Bundesregierung auf, sich in der Europäischen Union weiterhin für ein gemeinsames Votum der EU gegen die US-Blockade gegen Kuba sowie für die Fortsetzung des „Abkommens für politischen Dialog und Zusammenarbeit“ zwischen EU und Kuba einzusetzen. Beide Haltungen dürfen nicht bei Worten bleiben, sondern müssen sich in reale Politik umsetzen!
Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba verurteilt darüber hinaus mit großer Entschiedenheit die Kriegspolitik der USA gegen Venezuela, die von der gleichen Motivation imperialistischer Dominanzpolitik ist.

Göttingen 26.10.25