Buchtips

Buchempfehlungen

zu Fidel Castro



Fidel Castro
Basiswissen

Fidel Castro - Basiswissen

Fidel Castro hat sein Land und die Welt verändert. Er verzichtete auf eine Karriere als Jurist, entschied sich für den Guerillakrieg und stürzte mit seiner Rebellenarmee 1958/1959 den korrupten Diktator Fulgencio Batista. Als die CIA 1961 eine Invasion organisierte, erklärte er die Kubanische Revolution zu einer sozialistischen. Auf der Weltbühne wurde er zur Stimme der nicht paktgebundenen Länder, unterstützte auch militärisch den Kampf gegen das Apartheid-Regime in Südafrika und entsandte Pädagogen und Mediziner in die entlegensten Teile der Welt. Unverändert aktuell bleibt seine Vision einer gerechteren Gesellschaft für Millionen Menschen im globalen Süden. Volker Hermsdorf schildert die Herausbildung der politischen Persönlichkeit Fidel Castros und beschreibt die Entwicklung dessen Denkens. Castro war zugleich Visionär, pragmatischer Revolutionär, Stratege und Staatsmann, den eine für Politiker ungewöhnliche Einheit von Denken und Handeln auszeichnete.
Abschließend folgt die Frage, inwieweit Denkweise und politisches Handeln Fidel Castros auch in Europa nützlich sein könnten.
PapyRossa Verlag, Oktober 2018
FG-Shop: Fidel Castro - Basiswissen


Jorge Ricardo Masetti:
»Fidel Castro - Wie ich ihn erlebte«

Jorge Ricardo Masetti: »Fidel Castro - Wie ich ihn erlebte«

»Wir waren wissbegierig zu erfahren, ob in Lateinamerika eine verblüffende Ausnahmesituation Gestalt angenommen hatte, bei der eine anbrechende Revolution … ihrem Triumph entgegen marschierte«, schrieb Jorge Masetti. Schon bei der ersten Begegnung war er von Fidel Castro beeindruckt. Er bezeichnete ihn als »außergewöhnlichen Mann, der fest daran glaubte, dass er kämpfend siegen würde.« Die Zuversicht des Comandante en Jefe überzeugte den Reporter: »Ich teilte seinen Optimismus. Man musste etwas tun, kämpfen, konkretisieren und aufhören zu weinen und zu streiten.«
Zambon Verlag, März 2018,
Taschenbuch, 136 Seiten, 18,00 €, ISBN: 9783889752673
FG-Shop: »Fidel Castro - Wie ich ihn erlebte«



»Fidel ist Fidel«
mit Fotografien von Roberto Chile

Fidel es Fidel

»Fidel ist Fidel«, hat der kubanische Präsident Raúl Castro über diese Fotografien gesagt, die seinen Bruder zeigen, umringt von Massen oder nah im Porträt – historische Momente, sensibel festgehalten vom renommierten Filmemacher und Fotografen Roberto Chile. Von den vielen Bildern hat er eine persönliche Auswahl für eine Ausstellung im Januar 2016 zusammengestellt, die in dieser deutschen Exklusivausgabe des gleichnamigen Fotokatalogs, herausgeben von der Tageszeitung junge Welt, gezeigt werden.


Ergänzt wird der Fotoband um eine DVD mit zahlreichen Kurzfilmen Chiles, der den kubanischen Revolutionsführer als persönlicher Kameramann zwischen 1984 und 2006 quer über die Insel und ins Ausland begleitete. An der Seite Castros hat er entscheidende Kapitel der kubanischen Geschichte für das kollektive Gedächtnis filmisch aufbereitet.
Verlag Verlag 8. Mai, Januar 2016, 52 S., 35 Farb- und Schwarz-Weiß-Fotos,
inkl. DVD mit Kurzfilmen von Roberto Chile, deutsch untertitelt (41 min), 19,90 €

mehr: junge Welt Shop


Der strategische Sieg
Erinnerungen an die Revolution

Fidel Castro - Der strategische Sieg

Die Kubanische Revolution hat bis heute nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt. Sie ist Vorbild und Bezugspunkt für sämtliche nachfolgenden Befreiungsbewegungen in Lateinamerika, ihre politischen Anführer Fidel Castro und Che Guevara wurden zu Ikonen des Kampfes David gegen Goliath. Im ersten Teil seiner umfassenden Erinnerungen schildert der »Comandante en Jefe« Fidel Castro minutiös den Guerillakampf in der Sierra Maestra im Jahr 1958, die Schwierigkeiten bei der Organisation des Widerstandes gegen einen zahlenmäßig weit überlegenen Gegner und die entscheidenden Schlachten, die schließlich zum Sturz des Diktators Batista führten.
Verlag Neues Leben, 2012, Taschenbuch, 704 Seiten, 29,95 €, ISBN 978-3-355-01800-5
Rezension: Naumburger Tageblatt


Der Faktor Fidel
Ein Politisches Zeugnis für Kuba und die Welt

Der Faktor Fidel

Katrien Demuynck/Marc Vandepitte
Fidel begann seine eigentliche unmögliche Mission im Sommer 1952. Faktisch war er allein. Die traditionellen Parteien waren korrupt, opportunistisch, die KP dachte nicht an eine Revolution. Fidel gründete eine kleine Untergrundarmee. Ihr Versuch zur Erstürmung der zweitgrößten Militärkaserne am 26. Juli 1953 scheiterte. Fast alle wurden sofort exekutiert, die Überlebenden inhaftiert. Fidel gab nicht auf. Er triumphierte ein paar Jahre später.
Weshalb waren die kubanischen Revolutionäre erfolgreich, konnten sie eine sozialistische Gesellschaft vor der Tür der USA aufbauen und wie überstehen sie die kontinuierliche Blockade bzw. Aggression der US-amerikanischen Supermacht? Was bewegt dieses Drittweltland dazu, mehr Ärzte in die ganze Welt zu entsenden als die gesamte Weltgesundheitsorganisation?
Um das zu verstehen, sollte man die Pläne des "Architekten" dieser Kubanischen Revolution kennen. Das Studium tausender Seiten von Briefen, Reden, Interviews und heutiger Überlegungen kann die Wirkung Fidels aufzeigen. Dabei handelt es sich um eine Rekonstruktion, weil Fidel seine Ideen nie systematisiert hat. Er hat sich jeglicher Form von Dogmatismus widersetzt und sogar mit seinen eigenen Ideen nie eine eigene "Doktrin" ausgearbeitet.
Fidel ist Autodidakt, ein eigensinniger Denker. daraus folgt eine originelle, interessante und unorthodoxe Mischung verschiedener Einflüsse. So vereint er Elemente des Marxismus, des ethischen Humanismus von José Martí und radikaler Christen.
Sein Held ist Don Quichotte, für einen klassischen Kommunisten unvorstellbar.
Zambon Verlag, Dezember 2011, Taschenbuch, 214 Seiten, 12,00 €
ISBN 10: 3889751903 / ISBN 13: 9783889751904
Rezension:
Rotfuchs


Fidel Castro
Die Geschichte wird mich freisprechen

Fidel Castro - Die Geschichte wird mich freisprechen

Mit einem Vorwort von Ignacio Ramonet
Unter dem Titel »La historia me absolverá«, in Anlehnung an den letzten Satz seines Plädoyers, wurde Fidel Castros Verteidigungsrede bekannt. Der Anführer der kubanischen Rebellenarmee hielt sie am 16. Oktober 1953 bei der vorletzten Gerichtsverhandlung in Santiago de Cuba gegen die Beschuldigten des Angriffs auf die Moncada-Kaserne im selben Jahr. Sie ist ein programmatisches Manifest, Anklageschrift, rechtliche, moralische, philosophische und politische Verteidigungsschrift des revolutionären Kampfes gegen die Tyrannei. »Die Geschichte wird mich freisprechen« ist damit von selbst zu einem Grundsatzdokument der Kubanischen Revolution und einem der wichtigsten Texte über das politische Denken und die revolutionäre Aktion Kubas und Lateinamerikas geworden.
Rotbuch Verlag, 2009, Taschenbuch, 128 Seiten, 9,90 €, ISBN 978-3-86789-061-8


Fidel Castro
»Reflexionen«

Fidel Castro Reflexionen

Fidel Castro meldet sich regelmäßig in der kubanischen Tagespresse zu Wort. Heinz Langer, früherer DDR-Botschafter in Havanna, stellte eine Auswahl von Fidels »Reflexionen« zusammen.
Fidel Castro ist ein Denker, der bis heute nichts von seiner Scharfsinnigkeit und Scharfzüngigkeit eingebüßt hat. Er schreibt über die Situation und Entwicklung Kubas, Lateinamerikas und der »Dritten Welt«, den mörderischen Kampf des US-Imperiums, über Jugoslawien und China. Er mahnt, dass zum Überleben der Menscheit eine Abkehr vom kapitalistischen Irrsinn der Ressourcenvergeudung dringend notwendig ist.
Verlag Wiljo Heinen, 2008, Taschenbuch, 317 Seiten, 14,00 €, ISBN 978-3-939828-32-7
Verlagsinformation und Leseproben: Verlag Wiljo Heinen



Fidel Castro
Mein Leben

Fidel Castro - Mein Leben

Er gilt als der am längsten amtierende Staatsmann der Geschichte: ein halbes Jahrhundert stand der "Maximo Lider" an der Spitze Kubas. Er überdauerte neuen US-Präsidenten und pflegte persönliche Kontakte zu den wichtigsten Köpfen der Welt. Er rauchte Zigarren mit Nikita Chruschtschow und Willy Brandt, empfing Papst Johannes Paul II, pflegte Freundschaften mit Gerard Depardieu und Ernest Hemingway.
Rotbuch Verlag, 2008, gebunden, ca. 800 Seiten, 29,90 €, ISBN 978-3-86789-038-0
Als Taschenbuch, 10,00 €, ISBN 9783867891288
Presse / Rezensionen: junge Welt, Neue Rheinische Zeitung,
Auszüge: scharf links, Neues Deutschland, junge Welt



Unsere Herren seid ihr nicht!
Das politische Denken Fidel Castros

Das politische Denken Fidel Castros

Fidel Castro wird hier erstmals als politischer Denker präsentiert. Auf der Grundlage von einigen hundert Reden und einem guten Dutzend ausführlicher Interviews wird unter die Lupe genommen, was er über Kapitalismus, Sozialismus, Demokratie, Staat und Revolution, über humanistische Ethik, Christentum und katholische Kirche, allgemeine Wohlfahrt, Menschenrechte und internationale Solidarität zu sagen hat. Zugleich werden seine Ansichten mit der kubanischen Realität verglichen. Somit liefert das Buch auch wichtige Informationen über das Kuba von heute. Ein detailliertes Sachregister macht es darüber hinaus zugleich auch zu einem informativen Nachschlagewerk.
Ernst F. Fürntratt-Kloep, *1938. Dr. phil., Professor für Psychologie. Diverse Buchveröffentlichungen
Papyrossa Verlag, Dezember 2006, 350 Seiten, Taschenbuch
ISBN-10: 389438185X, ISBN-13: 978-3894381851
FG-Shop: Unsere Herren seid ihr nicht!