Aus dem Interview für die "Prawda" und die "Iswestija"

Am 23. Januar 1962 empfing der Ministerpräsident der Revolutionären Regierung Kubas, Dr. Fidel Castro Ruz, in Havanna den Chefredakteur der "Prawda", P. Satjukow, und den Chefredakteur der "Iswestija", A. Adshubej, und beantwortete die ihm gestellten Fragen.

Frage: Genosse Ministerpräsident, was sind die Hauptergebnisse der dreijährigen Entwicklung der kubanischen Revolution?

Antwort: Das Wichtigste, das wir durch den Sieg der Revolution erreicht haben, ist die nationale Befreiung, die vollständige nationale Souveränität. Kuba hat sich von der Bevormundung des amerikanischen Imperialismus befreit.

Unsere Revolution hatte in ihrer ersten Etappe das unmittelbare Ziel, die proimperialistische Militärdiktatur zu stürzen und eine Ordnung zu errichten, die den Interessen des Volkes und der Nation völlig entspricht.

In der ersten Etappe kämpften wir also für die nationale Befreiung und die Errichtung einer revolutionären Volksmacht. Diese ursprünglichen Ziele der Revolution zogen breite Schichten des Volkes an. Jedoch war die Revolution niemals eine Revolution der Bourgeoisie, wie das die imperialistische Propaganda darzustellen versuchte, sie war niemals eine Revolution der oberen Klassen.

An der Revolution hat nicht ein einziger Vertreter dieser Klassen, nicht ein einziger Reicher teilgenommen. Es waren junge Menschen aus bescheidenen Familien, Arbeiter, Angestellte. In der sozialen Zusammensetzung dieses ersten Kontingents war nicht ein einziger Vertreter der oberen Klassen zu finden.

Das ist die Wahrheit über die Revolution, die historische Wahrheit, deren Zeugen das Volk und die kubanische Revolution selbst sind. Es war eine Revolution, die sich so gestaltete, wie sie verkündet worden war: eine Revolution der einfachen Menschen, durch die einfachen Menschen, für die einfachen Menschen. Lincoln bezeichnete die Demokratie als die Herrschaft des Volkes, durch das Volk, für das Volk. Wer aber ist das Volk? Das Volk sind nicht die Aristokraten, nicht die Ausbeuterklassen, nicht die Minderheit, die vom Schweiß und von der Arbeit der anderen lebt. Das Volk sind vor allem die Menschen der Arbeit, die Arbeiter und Bauern.

Und wenn wir sagten, daß diese Revolution eine Revolution der einfachen Menschen, durch die einfachen Menschen, für die einfachen Menschen ist, so bedeutet das eine Revolution der Arbeiter und Bauern, durch die Arbeiter und Bauern, für die Arbeiter und Bauern, das heißt eine Revolution der Werktätigen, durch die Werktätigen, für die Werktätigen.

So war unsere kubanische Revolution von Anfang an, so hat sie sich entwickelt, und so wird sie sich weiterentwickeln.

Die Revolution befreite die ärmste Schicht unseres Volkes - die Bauernschaft - von der feudalen und halbfeudalen Ausbeutung, von der Bezahlung jedweder Pacht. Die Nutzung des Bodens, den sie bearbeiten, erhielten die Bauern unentgeltlich. Die Revolution verwandelte alle Zuckerrohrplantagen, die den Großgrundbesitzern gehörten, in Genossenschaften. Jeder, der auf den Latifundien arbeitete, wurde Genossenschaftsbauer. Alle übrigen Latifundien, auf denen Viehwirtschaft betrieben wurde oder Tabak, Reis und andere Nutzpflanzen angebaut wurden, sind volkseigene Güter, Staatsgüter geworden.

So befreite die Revolution die Bauern von Hunger und Arbeitslosigkeit. Sie ermöglichte es ihnen nicht nur, kostenlos den Boden zu nutzen, sie gewährte ihnen auch Kredite zu sehr niedrigen Zinsen, garantierte feste Aufkaufpreise und befreite die Bauern beim Absatz der Erzeugnisse von den Zwischenhändlern. In den Genossenschaften wurden Volksläden eingerichtet, Lehrer, Ärzte und Künstler wurden dorthin entsandt. Die Politik gegenüber der werktätigen Bauernschaft bildete die Grundlage für ein festes Bündnis der Bauernschaft mit der Arbeiterklasse. Andererseits wurden die landwirtschaftlichen Großbetriebe sofort zu einem Bestandteil des sozialistischen Sektors der Volkswirtschaft der Republik.

Durch diese revolutionären Maßnahmen war es möglich, die landwirtschaftliche Produktion sofort zu steigern. Das war sehr wichtig, um die wachsenden Bedürfnisse des ganzen Volkes zu befriedigen. Hätten wir die großen Latifundien in kleine Parzellen zerstückelt und sie an die Bauern verteilt, so hätte sich das nachteilig auf die landwirtschaftliche Produktion ausgewirkt, und wir hätten ihre umfassende Entwicklung nicht gewährleisten können. Da aber Kuba in seiner Entwicklung von der Landwirtschaft abhängig war, hätte sich jedes Absinken der landwirtschaftlichen Erzeugung verhängnisvoll ausgewirkt.

Die Umwandlung der Großbetriebe in sozialistische Wirtschaften bot uns große Möglichkeiten, die Viehwirtschaft erfolgreich zu entwickeln, den Anbau verschiedener Kulturen zu erweitern usw.

Es liegt auf der Hand, daß man auf kleinen Parzellen keinen großen Produktionszuwachs erreichen kann. Die Produktion in Hunderttausenden kleinen Betrieben zu organisieren, ist bedeutend komplizierter als in tausend Großbetrieben.

Unter den spezifischen Bedingungen Kubas, das in vieler Hinsicht von der landwirtschaftlichen Erzeugung abhing, war es richtig, die Großbetriebe der Gutsbesitzer zu sozialisieren, zu vergesellschaften. Anderseits hatten alle Bauern, die kleine Bodenstücke besaßen, ebenfalls Vorteile von der in der Republik durchgeführten Bodenreform. Wie ich bereits sagte, wurden sie von der Zahlung der Pachten befreit, erhielten sie Kredite, garantierte feste Aufkaufpreise usw. Also sind alle zufrieden.

Wir haben die Kleinbauern nicht angetrieben, in Genossenschaften einzutreten, ihre Bodenstücke zu vergesellschaften. Die Konterrevolutionäre hatten ihnen eingeflüstert: "Paß auf, wenn der Sozialismus kommt, wird auch dein Land sozialisiert." Wir aber sagten dem Bauern: "Kuba baut den Sozialismus auf, aber es wird deinen Boden nicht unter Zwang vergesellschaften. Wenn ihr euch zu Genossenschaften zusammenschließen wollt, geben wir euch Kredite, Maschinen und bauen für euch Häuser." Der Revolution macht es nichts aus, wenn bei uns in zwanzig oder dreißig Jahren noch einzelne Kleinbauernwirtschaften bestehen.

Wir zwingen niemanden, in die Genossenschaft einzutreten. Wir überlassen es einem jeden, eine freie Entscheidung zu treffen. Jedoch überzeugen sich die Bauern an Hand eigener Erfahrungen davon, daß die Genossenschaften und Volksgüter gut arbeiten. Jetzt wollen sich viele Kleinbauern selbst zu Genossenschaften zusammenschließen. Damit man uns aber nicht beschuldigt, wir würden sie dazu zwingen, lassen wir uns mit der Beantwortung dieser Anträge Zeit. Wenn sie ein zweites, ein drittes Mal kommen, sagen wir, daß wir ihre Anträge prüfen werden.

Da wir noch sehr viel unerschlossenen, unbebauten Boden haben, fügt das Bestehen der Kleinbetriebe der Landwirtschaft keinen Schaden zu.

Es gab eine Periode, da die Bauern zweifelten, aber jetzt sind sie zufrieden. Die Bauern sagen, daß die Revolution ihre Revolution ist. Sie arbeiten gut und sind in der Volksmiliz aktiv. Die Kinder lernen. So wächst eine neue Generation von Kubanern heran. Diese neue Generation hat nicht mehr die Mentalität des Privateigentümers, und das erleichtert den Übergang zum Sozialismus. Das ist auch deshalb sehr wichtig, weil damit das dauerhafte Bündnis der Bauernschaft mit der Arbeiterklasse gesichert wird.

Außerdem sind in der Landwirtschaft, und zwar auf den volkseigenen, den Staatsgütern, viele Landarbeiter tätig. Die Volksgüter wurden von den Arbeitern geschaffen, die Privateigentum an den Produktionsmitteln weder hatten noch haben und deshalb auch nicht von der Mentalität des Privateigentums angesteckt sind.

Die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften stehen ihrem Charakter nach den Volksgütern sehr nahe. Ich habe hierbei die Genossenschaften für den Zuckerrohranbau im Auge, die auf der Basis der Großwirtschaften der Gutsbesitzer geschaffen wurden. Einen anderen Charakter werden die Genossenschaften tragen, zu denen sich die Kleinbauern zusammenschließen. Sie werden mehr den Genossenschaften klassischen Typs gleichen.

Augenblicklich kümmern wir uns besonders um die Volksgüter, um dort die Arbeitsproduktivität und die Erträge zu steigern. Wir bilden Mechaniker und Fachkräfte für die Landwirtschaft zu Tausenden aus. Auch jene jungen Kubaner, die jetzt in der Sowjetunion lernen, werden zu uns zurückkehren. Sie werden als gute, erfahrene Mechaniker heimkehren.

Wie Sie wissen, hat die Revolution alle ausländischen Gesellschaften und die gesamte Großindustrie nationalisiert. Damit wurden 90 Prozent der Industrie gesellschaftliches Eigentum. Die Basis für die planmäßige Entwicklung des Landes ist geschaffen. In der Entwicklung der Industrie haben wir große Möglichkeiten, große Perspektiven, und wir sind überzeugt, daß wir die Pläne für die Schaffung einer industriellen Basis der Republik erfüllen werden.

Die kubanische Revolution hat gleichzeitig eine tiefgehende Kulturrevolution vollzogen. Auf diesem Gebiet haben wir gewaltige Erfolge erzielt. Wir haben das ganze Land mit Lehrern und Dozenten versorgt, in kurzer Zeit das Analphabetentum beseitigt und das Bildungswesen von der Grundschule bis zur Universität im Einklang mit den neuen Anforderungen verändert. Wir haben der ganzen Bevölkerung das Lernen ermöglicht, jeder junge Mensch kann heute lernen, bis hinauf zur Hochschulbildung.

In unserem Lande wurde innerhalb von drei Jahren eine wahre Revolution auf dem Gebiet der Kultur vollzogen, eine Revolution, die sich weiterentwickelt, indem sie die Bildungsmethoden und das Bildungswesen immer weiter vervollkommnet. In fünf Jahren werden die fünfzigtausend Studenten von heute, Stipendiaten Kubas, das Universitätsniveau erreicht haben. In fünf Jahren werden wir aber auch schon in fast allen Ortschaften des Landes Oberschulen und Fachschulen einrichten können, und die Jugendlichen brauchen dann nicht mehr in die Hauptstadt zu fahren, um dort zu studieren.

Die Revolution hatte beschlossen, das Analphabetentum innerhalb eines einzigen Jahres zu beseitigen, einmal um die Begeisterung des Volkes für hohe Ziele zu wecken und zum anderen um zu beweisen, welche schöpferischen Fähigkeiten in den Massen stecken; um den Völkern Lateinamerikas zu zeigen, daß nur die Revolution die Unwissenheit samt allem sozialen Unrecht zu beseitigen vermag.

Gegenwärtig sind nur noch 3,9 Prozent der Bevölkerung Kubas Analphabeten. Das ist der niedrigste Stand in Lateinamerika, wahrscheinlich sogar einer der niedrigsten in der ganzen Welt, niedriger als in den USA. Es ist interessant, daß gerade dieser Tage, da Kuba vor der Welt verkünden konnte, daß es ein Land ohne Analphabeten ist, die USA fünfzig Millionen Dollar für die Bekämpfung des Analphabetentums in den Vereinigten Staaten bewilligt haben, das sie in den nächsten zehn Jahren beseitigen wollen. Damit mußte die Metropole des Imperialismus selbst zugeben, daß Kuba, dieses schwachentwickelte Land, das sie sechzig Jahre lang ausbeutete und in dem sie soviel Unkultur und Unwissenheit hinterließ, die Vereinigten Staaten in der Grundschulbildung schon hinter sich gelassen hat und sie nach und nach auf allen anderen Ebenen des Bildungswesens auch überflügeln wird.

Denn der Kampf um Bildung und Kultur bleibt nicht in dieser ersten Etappe stehen. Schon jetzt beginnen wir mit der Verwirklichung groß angelegter Studienpläne. Da sind zum Beispiel die Fortbildungslehrgänge sowohl für Personen, die soeben lesen und schreiben gelernt haben, als auch für solche, die zwar des Lesens und Schreibens kundig sind, aber ein sehr niedriges Bildungsniveau haben. Da sind Kurse an den Abendschulen, die auf der ganzen Insel gegründet worden sind, desgleichen der Unterricht im Fernsehen und im Rundfunk, deren Programme sowohl eine allgemeine als auch eine technische Ausbildung der breiten Schichten unserer Bevölkerung vorsehen.

Schon seit langem hat die Revolutionäre Regierung alle militärischen Objekte und Kasernen in Schulen umgewandelt. In dem früheren Generalstabsgebäude befindet sich jetzt das Ministerium für Volksbildung. Die Häuser der Millionäre wurden zu Wohnheimen für Schüler und Studenten, für die Stipendiaten, die vom Staat voll versorgt werden.

Außerdem wird jetzt die erste Schulstadt gebaut, die eine neuartige Lehranstalt werden soll. Hier werden neue Erziehungsprinzipien verwirklicht mit dem Ziel, neue Staatsbürger heranzubilden, die von klein auf an das Lernen, Arbeiten und an ein Leben im Kollektiv gewöhnt sind. In den Schulstädten werden die Kinder von einem bestimmten Alter an eigene große Anbauflächen und industrielle Anlagen betreuen, um bei der Arbeit zu lernen und beim Lernen zu arbeiten.

Wir gehen auf eine Veränderung der Bildungsmethoden aus, indem wir das Lernen mit praktischer Arbeit, mit der Produktion, verbinden. Bereits in diesem Jahr werden die Schüler und die Studenten der technischen Lehranstalten täglich einige Stunden praktisch arbeiten und dabei Einzelteile für das Verkehrswesen, für Industriebetriebe und für die Landwirtschaft herstellen. Der Gewinn aus dieser Produktion wird dem Stipendienfonds zugeführt, und so können wir im nächsten Jahr mehr Geld für Stipendien bereitstellen, ohne diesen Ausgabeposten im Staatshaushalt zu erhöhen.

Auf diese Weise werden wir die neue Generation erziehen, damit sie sich niemals von der körperlichen Arbeit entfernt und nie verbürgerlicht, wenn sie in den ehemaligen Residenzen der Millionäre lebt.

Unser Volk hat sich in diesen drei Jahren ideologisch außerordentlich entwickelt. Es gab einen regelrechten Sprung im revolutionären Bewußtsein eines Volkes, dem die amerikanischen Imperialisten sechzig Jahre lang ihre Ideologie einzuflößen versuchten. Drei Jahre Revolution fegten all die reaktionären Ideen hinweg, die der Imperialismus hier seit Jahrzehnten ausgestreut hatte. Das ist eine der wichtigsten Errungenschaften unserer Revolution.

Besondere Aufmerksamkeit schenken wir den Bedürfnissen des Volkes, der Körpererziehung und dem Sport, der Schaffung von Kulturzentren, Klubhäusern,Erholungsstätten usw. Alle ehemaligen Privatklubs, die früher der Bourgeoisie gehörten, übergab die Revolution in die Hände des Volkes.

In den drei Jahren nach dem Sieg der Revolution hat Kuba seine Verteidigung verstärkt und die Streitkräfte gefestigt, die auf Wacht für die Errungenschaften des Volkes stehen.

Der alte Militärapparat, der die Interessen des Imperialismus vertrat, wurde vollständig aufgelöst. Die Revolution bewaffnete das Volk: die Arbeiter, Bauern, Studenten, alle Patrioten. Sie schuf eine starke revolutionäre Streitmacht, die die revolutionären Errungenschaften gegen alle Anschläge der Imperialisten zuverlässig schützt. Unsere Streitkräfte werden mit jedem Tag erfahrener und disziplinierter. Ihre Ausrüstung wird ständig vervollkommnet. Mit jedem Tag erhöht sich ihre Kampfmoral. Deshalb glaubt unser Volk zuversichtlich an den Erfolg der. Revolution. Diese Zuversicht hat sich nach der Zerschmetterung der Intervention im April vergangenen Jahres nur noch verstärkt...

Die kubanische Revolution konnte zu vielen Ländern der Welt freundschaftliche Beziehungen und wirtschaftliche Verbindungen herstellen. Hoch schätzen wir die freundschaftlichen Beziehungen zu den Ländern des sozialistischen Lagers. Sie wirken sich günstig auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes aus. Wir haben zum Beispiel keine Zuckerüberschüsse, obwohl wir sehr viel Zucker erzeugen. Für alles, was wir erzeugen, gibt es Absatzmärkte. Darin zeigt sich mit aller Deutlichkeit, daß Kuba nicht die Probleme hat, mit denen sich die vom Imperialismus abhängigen Länder heute noch herumschlagen müssen. Denn das größte Problem der vom Imperialismus abhängigen Länder besteht doch gerade darin, ob sie ihre Erzeugnisse absetzen können. Seit dem Sieg der Revolution, als Kuba begann, frei mit der ganzen Welt, insbesondere mit den sozialistischen Ländern, zu handeln, gab es für uns keine Absatzschwierigkeiten mehr. Das ist wohl der beste Beweis für die Vorzüge des Handels mit den Ländern des sozialistischen Lagers. Wir können aktiv an der ökonomischen Zusammenarbeit mit verschiedenen Ländern, an der internationalen Arbeitsteilung teilnehmen.

Die Republik hat auf dem ganzen Kontinent und in der ganzen Welt großes Ansehen errungen. Früher betrachtete man Kuba überall als eine amerikanische Kolonie; heute wird es von allen als ein freies und souveränes Territorium angesehen. Das Beispiel Kubas begeistert andere Völker Lateinamerikas und der Welt, die noch vom Imperialismus ausgebeutet werden. Kuba hat gezeigt, daß sich beim gegenwärtigen Kräfteverhältnis in der Welt jedes Volk, mag es auch noch so klein sein, vom Joch des Imperialismus befreien kann.

Frage: Das Jahr 1962 ist von Ihnen zum "Jahr der Planung" erklärt worden. Könnten Sie die Hauptaufgaben charakterisieren, die sich Kuba für die nächste Zeit auf dem Gebiet der Entwicklung der Industrie, der Landwirtschaft und der Kultur stellt?

Antwort: Mit dem Sieg der Revolution konnte Kuba erstmalig langfristige Pläne für die Entwicklung der Wirtschaft zum Wohle seines Volkes und anderer Länder der Welt aufstellen und dabei seine vorhandenen natürlichen Ressourcen und die Vorteile der internationalen Arbeitsteilung nutzen. Kuba hat glänzende Voraussetzungen, um zu einem bedeutenden Zentrum für die wissenschaftliche und technische Erforschung spezifischer Probleme der tropischen Gebiete zu werden.

In der Landwirtschaft will Kuba in diesem Jahr - dem Jahr der Planung - das Problem der Versorgung der Bevölkerung mit vielen Gütern des täglichen Bedarfs durch die Steigerung der Inlandsproduktion lösen. Beträchtlich vorankommen wird unser Land bei der Lösung der Aufgabe, die auf den Export nur weniger Kulturen spezialisierte extensive Landwirtschaft in eine intensive und vielseitige Produktion landwirtschaftlicher - darunter auch tierischer - Erzeugnisse zu verwandeln. Zu den Waren des Inlandsbedarfs, deren Produktion besonders intensiv gesteigert wird, gehören Ölsaaten, Schweinefleisch und Geflügel, Eier und Milch.

Wir stellen einen umfangreichen Plan für die Entwicklung der Viehwirtschaft auf. Wir haben bereits gutes Zuchtvieh. Wir denken, daß wir in zehn Jahren fünf Millionen Mastrinder und anderthalb Millionen Milchkühe haben werden.

Nach unseren Berechnungen werden wir in zehn Jahren Milch und Fleisch für etwa 800 Millionen Pesos erzeugen. Das ist einer der Hauptaspekte der Entwicklung der Landwirtschaft, der von großer Bedeutung sein wird.

Etwa 1963 werden wir eine halbe Million reinrassige Zuchtsauen haben und dann jährlich etwa fünf Millionen Schweine für den Inlandsbedarf aufziehen können. Gegen Mitte dieses Jahres werden wir das Dreifache an Geflügel haben. Dann können monatlich etwa sieben Millionen Hühner geschlachtet werden.

Gleichzeitig wird der Steigerung des Exports landwirtschaftlicher Erzeugnisse große Beachtung geschenkt. Die Landwirtschaft wird noch einige Jahre die Hauptquelle sein, die den Einkauf für das Land notwendiger Erzeugnisse und Nahrungsmittel im Ausland ermöglicht, die Quelle der Akkumulation und der Schaffung einer mächtigen industriellen Basis im Lande.

Aus diesem Grunde und im Zusammenhang mit den neuen und sehr günstigen Bedingungen, die uns der Handel mit der sozialistischen Welt geschaffen hat, wird die Zuckerrohrerzeugung in den nächsten Jahren den höchsten Stand in der gesamten Geschichte Kubas erreichen. Es werden die Grundlagen geschaffen, um den Export anderer tropischer Produkte wie Frischobst und Obstkonserven in großem Umfang zu entwickeln.

Auf dem Gebiet der Industrie wird die Entwicklung in nächster Zukunft auf drei Hauptlinien verlaufen: Herstellung von Waren, die bisher importiert werden mußten, Entwicklung bestimmter Zweige der Produktionsmittel erzeugenden Industrie und intensivste Ausnutzung unserer Rohstoffe, insbesondere solcher, bei denen sich Kuba im Rahmen der internationalen Arbeitsteilung in einer günstigen Lage befindet.

Wenn wir von der ersten Linie der industriellen Entwicklung sprechen - bisher importierte Waren durch eigene Produktion zu ersetzen -, so haben wir viele Erzeugnisse der Leicht- und Nahrungsmittelindustrie im Auge. Diese Waren wurden bisher in großen Mengen importiert. Heute wird die Aufgabe gestellt, solche Waren in Kuba ebenso billig oder sogar noch billiger herzustellen. Das gilt zum Beispiel für die Textilindustrie.

Im Zuge der Produktion eigener Erzeugnisse an Stelle der Importwaren, die innerhalb der ersten Etappe vollzogen wird, ist auch die Erweiterung der Produktion bestimmter Haushaltsgeräte, darunter auch Kühlschränke, Rundfunkempfänger und anderer Elektrogeräte, vorgesehen. Wirklich bestimmend für die industrielle Entwicklung Kubas werden aber die zweite und die dritte Entwicklungslinie sein. Der große Aufbau der Industrie wird sich vor allem in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts vollziehen. Der Entwicklung der Produktion von Produktionsmitteln messen wir erstrangige Bedeutung bei. Wir werden damit beginnen, die Basis für die Hütten- und Schwerindustrie, für die chemische Industrie zu legen, ebenso für die Entwicklung verschiedener Zweige des Maschinenbaus, darunter die Produktion von Landmaschinen, Elektrogeräten, mittleren und kleineren elektronischen Geräten, Pumpen, Werkzeugen usw.

Die dritte Linie der industriellen Entwicklung des Landes beruht auf der rationellen Ausnutzung der Vorteile der geographischen Lage, des Klimas und der Bodenschätze Kubas unter den neuen Bedingungen, da die Revolution unser Land von der imperialistischen Ausbeutung befreit und die Grundlagen für die Zusammenarbeit und den Austausch mit den sozialistischen Ländern geschaffen hat.

Eine Teilfrage der Spezialisierung, aber eine sehr wichtige, ist die Umwandlung der Zuckerindustrie in eine komplexe chemische Industrie. Eine andere ebenso wichtige Seite der rationellen Nutzung der natürlichen Ressourcen Kubas ist die Nutzung der Lateriterze, die es Kuba ermöglichen werden - dank der unschätzbaren technischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der Sowjetunion -, im kommenden Jahrfünft in der Nickelgewinnung an die zweite Stelle in der Welt vorzurücken.

Frage: Welche Aufgaben stellt sich die Regierung Kubas auf dem Gebiet der Außenpolitik? Wie bewerten Sie insbesondere die Konferenz der Außenminister der OAS-Staaten?

Antwort: Kuba unterstützt die Befreiungsbewegung aller kolonialen und vom Imperialismus ausgebeuteten Länder. Kuba unterstützt den Kampf aller schwachentwickelten Länder für die Entwicklung ihrer Wirtschaft und für die Erringung der ökonomischen Unabhängigkeit. Kuba unterstützt den Kampf um den Frieden, der den Interessen der gesamten Menschheit entspricht. Dieser Kampf entspricht besonders den Interessen der schwachentwickelten Länder, die nur im Frieden große Erfolge bei der Entwicklung ihrer Wirtschaft erzielen können.

Kuba unterstützt den Kampf für die friedliche Koexistenz, für die Abrüstung, weil es der Meinung ist, daß alles, was der Imperialismus für Rüstungszwecke ausgibt, vor allem dazu bestimmt ist, seine Herrschaft über die kolonialen und abhängigen Länder aufrechtzuerhalten. Der Imperialismus verausgabt Riesensummen für militärische Zwecke und zwingt damit auch die friedliebenden Völker, bedeutende Mittel für die Verteidigung aufzuwenden. Mit diesem ganzen Geld könnten in einem Jahrzehnt in der Welt Armut, Unwissenheit, wirtschaftliche Rückständigkeit ausgerottet sein; und alle Länder der Welt könnten einen hohen Entwicklungsstand erreichen.

Auf internationaler Ebene verteidigt Kuba das Recht der Völker auf Selbstbestimmung, auf Souveränität und auf die Wahl der sozialen Ordnung nach dem Willen und dem Wunsch eines jeden Volkes. Kuba unterstützt den Kampf der Völker von Laos, Südvietnam, Angola und Algerien für die Unabhängigkeit; das Recht der Volksrepublik China auf die Insel Taiwan, die Bestandteil ihres Territoriums ist; das Recht Indonesiens auf Westirian; das Recht des koreanischen Volkes auf die Wiedervereinigung seines Landes; das Recht der Deutschen Demokratischen Republik auf den Abschluß eines Friedensvertrages; es unterstützt alle nationalen Forderungen der Völker, die gegen den Imperialismus und den Kolonialismus kämpfen.

Die Festigung der Freundschaftsbande Kubas mit allen sozialistischen Ländern und allen Ländern, die für den Frieden eintreten, bildet die Grundlage der Außenpolitik Kubas. Die Außenpolitik Kubas ist eine Politik des Friedens und der Freundschaft mit allen Ländern der Welt.

Auch die Politik Kubas in Lateinamerika ist eine Politik des Friedens, und es ist nicht unsere Schuld, daß der Imperialismus gegen uns Aggressionsakte vorbereitet. Es ist ebensowenig unsere Schuld, daß der Imperialismus Kuba von den anderen Ländern Lateinamerikas isolieren will. Die Schuld an den schlechten Beziehungen zwischen Kuba und den USA trägt allein die Regierung der Vereinigten Staaten.

Auf der Außenministerkonferenz der OAS-Staaten in Punta del Este entbrannte ein heftiger ideologischer Kampf zwischen dem Recht der Völker auf Selbstbestimmung, Souveränität und freie Entscheidung über die Gesellschaftsordnung, die das Volk für richtig hält, und den Ansprüchen des Imperialismus, der für sich das Recht fordert, sich in die inneren Angelegenheiten Lateinamerikas einzumischen und den Zustand der Armut, der Unwissenheit und der Ausbeutung der Völker Lateinamerikas zu verewigen. Ganz Lateinamerika weiß, daß der amerikanische Imperialismus für sich das Recht verlangt, sich in die Angelegenheiten des Kontinents einzumischen. Alle wissen, daß Kuba den Kampf für das Recht der Völker auf Selbstbestimmung führt, und deshalb findet der Standpunkt Kubas bei den Völkern ganz Lateinamerikas Unterstützung.

In seiner Außenpolitik geht Kuba von dem Prinzip der friedlichen Koexistenz von Staaten mit unterschiedlicher Gesellschaftsordnung aus.

Die Politik der friedlichen Koexistenz bedeutet Koexistenz von Staaten, jedoch nicht die Koexistenz der Klassen. Diese Politik bedeutet nicht die Koexistenz von Ausbeutern und Ausgebeuteten. Friedliche Koexistenz zwischen den ausgebeuteten Massen Lateinamerikas und den USA-Monopolen kann es nicht geben; Koexistenz mit diesen Monopolen und der ausbeuterischen Großbourgeoisie, mit den Großgrundbesitzern, die Verbündete des amerikanischen Imperialismus sind, kann es nicht geben. Es wird Klassenkampf geben, solange die kapitalistische Ordnung und der Imperialismus bestehen. Der Klassenkampf ist die Folge des bestehenden wirtschaftlichen und sozialen Systems, die Folge davon, daß die Masse der Werktätigen einer Handvoll Menschen, den Besitzern der Reichtümer und der Produktionsmittel, gegenübersteht.

Das bedeutet, daß es Klassenkampf geben wird, solange der Kapitalismus besteht. Solange der Imperialismus besteht, wird es den internationalen Klassenkampf zwischen den ausgebeuteten Massen und den Monopolen geben.

Ich glaube nicht, und es wäre falsch, so zu denken, daß das Prinzip der friedlichen Koexistenz nur eine Frage der Taktik ist. Die friedliche Koexistenz ist eine richtige Strategie. Die friedliche Koexistenz ist für die Menschheit eine echte Notwendigkeit. Unter allen Umständen muß der atomare Weltkrieg verhindert werden, denn er hätte katastrophale Folgen für die Menschheit. Also ist die friedliche Koexistenz der sozialistischen und derkapitalistischen Staaten eine prinzipielle Frage, eine Linie, die den Bedürfnissen und Hoffnungen der gesamten Menschheit entspricht.

Frage: In Kuba wurden Maßnahmen getroffen, um alle revolutionären Organisationen zu vereinigen. Welche Aufgaben werden im Zusammenhang damit den Vereinigten Revolutionären Organisationen gestellt?

Antwort: Die wichtigste Aufgabe der Vereinigten Revolutionären Organisationen ist die Erziehung revolutionärer Kader. Gegenwärtig studieren Tausende junger Arbeiter, Bauern und Angehörige der Intelligenz an den Schulen der Vereinigten Revolutionären Organisationen. Sie studieren den Marxismus-Leninismus, Ökonomie, Geschichte sowie innen- und außenpolitische Probleme. Mehr als 20.000 Mitglieder der Vereinigten Revolutionären Organisationen haben diese Schulen bereits absolviert. In diesem Jahr werden weitere 30.000 bis 40.000 Mitglieder die Schulen besuchen. So wird eine große Armee ideologisch gewappneter revolutionärer Kader ausgebildet. Die dadurch erzielte Hebung des revolutionären Bewußtseins wirkt sich sofort positiv auf alle Aspekte des nationalen Lebens aus: in den Betrieben, auf dem Lande, in der Entwicklung der Kultur. Von Tag zu Tag wachsen der Einfluß und das Ansehen der Vereinigten Revolutionären Organisationen in allen Massenorganisationen und überhaupt im Leben des Landes. So werden die Grundlagen der kräftigen Einheitspartei der Sozialistischen Revolution geschaffen, die die politische Organisation der kubanischen Revolution sein wird. In ihren Reihen werden die Besten unseres Volkes vereinigt sein. Unsere Sorge gilt vor allem der qualitativen Zusammensetzung der Mitgliedschaft unserer Partei. Faktisch haben wir schon jetzt eine Organisation, diedie Revolution leitet, die das Volk im Kampf für den Aufbau des Sozialismus und zur Verteidigung der Revolution gegen jegliche Aggression leitet.

Die kubanische Revolution ist heute stärker, einiger und ideologisch klarer als je zuvor. Vor allem haben wir den Vorteil der ideologischen Einheit, die auf dem Marxismus-Leninismus und auf den Erfahrungen der gesamten internationalen revolutionären Bewegung beruht.

Die Imperialisten haben wiederholt versucht, die Sache so hinzustellen, als seien wir vom ersten Tag unseres revolutionären Kampfes an Marxisten gewesen und hätten das geheimgehalten. Das ist ganz einfach eine weitere Lüge des Imperialismus. Wir glichen einem Menschen, der sich zur Musik berufen fühlt. Aber die Berufung eines Menschen zur Musik gibt ihm noch nicht das Recht, sich Musiker zu nennen, wenn er nicht die Musiktheorie studiert hat.

Als wir den revolutionären Kampf aufnahmen, verfügten wir bereits über gewisse marxistisch-leninistische Kenntnisse und sympathisierten mit dem Marxismus-Leninismus. Wir konnten uns aber noch nicht Marxisten-Leninisten nennen, ebensowenig wie sich ein Student Musiker nennen kann, der die ersten Tonleitern übt. Wir waren Schüler der Revolution, und wir waren bestrebt, gute Schüler zu sein. Wir lernten rasch und gut. Das heißt, daß wir die Berufung hatten, daß wir dazu neigten, daß wir die ersten Noten kannten, und im Verlauf des Kampfes absolvierten wir nicht nur die theoretische Schulung, sondern erhielten auch einen wertvollen praktischen Unterricht. Wir studierten nicht nur in Büchern, sondern lernten auch bei der großen Lehrmeisterin, der Revolution.
v Die Vereinigten Revolutionären Organisationen werden auch weiterhin die Kräfte des Volkes zum Aufbau der neuen Partei zusammenschließen, das Volk im Geiste der revolutionären Ideen erziehen und es zum Sozialismus führen.

Frage: Was wünschen Sie den Lesern der Zeitungen "Prawda" und "Iswestija" und überhaupt allen sowjetischen Menschen?

Antwort: Vor allem will ich sagen, daß wir das Sowjetvolk außerordentlich bewundern. Wir haben dazu allen Grund. Das Sowjetvolk war das erste Volk, das das kapitalistische System in seinem Lande stürzte und die Macht in seine Hände nahm, den ersten sozialistischen Staat in der Welt schuf.

Das Sowjetvolk hat mit seinem Heroismus in entscheidender Weise zur Zerschlagung des Faschismus, zur Zerschlagung der reaktionärsten Kräfte des Weltimperialismus beigetragen und die Menschheit von der Gefahr der faschistischen Versklavung befreit.

Wir bewundern die riesigen Erfolge, die das Sowjetvolk auf den Gebieten der Wirtschaft, der Wissenschaft und Kultur in den Jahren des Bestehens der Sowjetmacht erzielt hat; seine großen Erfahrungen beim Aufbau des Sozialismus, die zum Gemeingut der ganzen Menschheit werden.

Wir sind besonders dankbar für die außerordentlich große Hilfe, die uns das Sowjetvolk erwiesen hat und erweist. Diese Hilfe hat es uns ermöglicht, der wirtschaftlichen Aggression und der offenen militärischen Aggression des amerikanischen Imperialismus standzuhalten. Wir wissen, daß ohne die Sowjetunion, ohne das sozialistische Lager, ohne die Hilfe, die sie uns erweisen, der Sieg der Revolution in einem so kleinen Land wie Kuba angesichts der imperialistischen Aggression unmöglich gewesen wäre.

Wir bewundern den Kampf der Sowjetunion für den Frieden und ihre Unterstützung für die Befreiungsbewegung der Völker, die gegen den Imperialismus und Kolonialismus kämpfen.

Wir bewundern die sowjetischen Männer und Frauen, die neuen Menschen, die Erbauer der neuen Gesellschaft, die hochherzigen, uns brüderlich verbundenen Menschen, frei vom Egoismus, wie er Menschen der kapitalistischen Gesellschaft eigen ist. Im direkten Verkehr mit sowjetischen Staatsbürgern lernten wir die großartigen Eigenschaften des neuen Menschen kennen und schätzen. Wir sind absolut davon überzeugt, daß das Sowjetvolk mit Erfolg das neue Programm verwirklichen wird, das vom XXI. Parteitag der KpdSU angenommen wurde - das Programm für den Aufbau der kommunistischen Gesellschaft.

Die ganze Welt wird auch weiterhin mit größtem Interesse die Erfolge des Sowjetvolkes verfolgen, wird die neuen Erfahrungen auf diesem für die Welt völlig neuen Gebiet, dem Aufbau der kommunistischen Gesellschaft, studieren. Wir sind fest davon überzeugt, daß der Kampf der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, des ganzen Sowjetvolkes für den Aufbau des Kommunismus von einem vollen Erfolg gekrönt sein wird. Wir wünschen den sowjetischen Menschen die allergrößten Erfolge. Ihre Erfolge sind Erfolge der gesamten Menschheit.

Fidel Castro Ruz
Interview für die Prawda und Iswestija, 6. Januar 1962

Noticias de Hoy, 28. Januar 1962

Quelle: Fanal Kuba, Dietz Verlag Berlin 1963
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Karl Dietz Verlages Berlin