Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba
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Gründungsaufruf für die Initiative
Gewerkschafter: innen für Kuba / Sindicalistas por Cuba
Gemeinsam gegen die US-Blockade! / Juntos contra el Bloqueo de EE.UU. a Cuba!
Solidarität gewinnt! / ¡La solidaridad gana!

Die Situation Kubas ist seit fünf Jahren die schwierigste, die es seit Bestehen der Revolution erleben muss. Die Hauptursache aller sich weiter verschärfenden sozial-ökonomischen Probleme in Kuba ist die andauernde US-Blockade mit dem Ziel, die Bevölkerung zu zermürben, das politische System zu Fall zu bringen und die alten, kapitalistischen Eigentumsverhältnisse wiederherzustellen. Durch diese jahrelange Entwicklung sind die Sozialsysteme, insbesondere das kostenlose Gesundheitswesen, das Bildungssystem, die garantierte Mindestversorgung mit Grundnahrungsmitteln für alle in den letzten Jahren äußerst fragil geworden, weil die wirtschaftlichen Ressourcen seit Jahren permanent abnehmen, weil die Finanzierungsgrundlage schrumpft. Die Energieversorgung mit Strom durch mangelnde Energieimporte und sich wiederholende technische Defekte an veralteten Kraftwerken ist inzwischen leider alltäglich geworden. Manchmal tagelange Stromausfälle belasten nicht nur die Bevölkerung, sondern unterbrechen auch den Wirtschaftskreislauf. Durch die völkerrechtswidrige Intervention in Venezuela Anfang 2026 will die Trump-Regierung dem wichtigsten Lebensnerv Kubas, der Energieversorgung mit venezolanischem Erdöl, im wahrsten Sinne den Hahn zudrehen. Dieses Ziel wurde am 29. Januar 2026 durch eine Exekutivanordnung von US-Präsident Trump auf äußerst dramatische Weise verschärft, indem nun jede Öllieferung durch Dritte nach Kuba mit Strafzöllen bestraft werden soll, um sie zu verhindern. Der Ausbau der Solarenergie als Alternative schreitet zwar voran, reicht aber noch nicht für eine sichere Versorgung von Wirtschaft und Bevölkerung aus.

Deshalb wollen wir der Solidarität mit Kuba neue Kraft und Energie verschaffen und in Kooperation mit den kubanischen Gewerkschaften und Betrieben durch das Spenden für Solaranlagen hier konkret unterstützen. Dadurch werden auch ihre Arbeitsplätze erhalten. Unsere bisherigen Besuche und Gespräche vor Ort in den Betrieben haben ergeben, dass eine eigene, gesicherte Energieversorgung durch den Betrieb von Solaranlagen ihre wirtschaftliche Handlungsfähigkeit entscheidend verbessern helfen kann. Die betriebliche Energiegewinnung auf Solarbasis könnte zugleich die Energieversorgung im Wohnumfeld der Betriebe unterstützen.

Unsere Ziele sind:
1. Den Gedanken der Internationalen Solidarität mit Kuba in unseren Gewerkschaften wieder zu verstärken, zu verbreitern und konkrete Taten folgen zu lassen. Deshalb arbeiten wir mit den kubanischen Gewerkschaften zusammen und pegen direkte Kontakte.

2. Direkte Unterstützung von Betrieben in Kuba durch spendennanzierte Solarinstallationen inklusive aller notwendigen Betriebsmittel, um dadurch eine nachhaltige Verbesserung der Energieversorgung zu unterstützen. Schritt für Schritt kann dadurch die Abhängigkeit vom Import fossiler Brennstoffe reduziert werden und auch unmittelbar dazu beitragen, die Klimaschutzziele des Inselstaates zu unterstützen.

3. Wir wollen unsere dauerhafte Spendenaktion in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Netzwerk InterRed Cooperación e.V. , Frankfurt a.M., durchführen. Dieser ist der Spendenempfänger. Er kann die praktische Umsetzung gemeinsam mit den kubanischen Gewerkschaften und den zu benennenden Betrieben in Kuba koordinieren und gewährleisten.

4. Voraussetzung ist die Verbreitung eines bundesweiten Spendenaufrufs „Mehr Solar-Energie für Kuba“ und regelmäßige Informationen an die Spender: innen und gewerkschaftliche Gliederungen und Institutionen bei uns über den Fortschritt der Spendenkampagne, den Fortschritt der Solar- Installationen und die Gesamtentwicklung in Kuba.

InterRed e.V. hat in den letzten vier Jahren schon erfolgreich mehrere Solaranlagen für kubanische Betriebe im Medizinsektor organisiert und mit kubanischen Partnern erfolgreich umgesetzt. Die Erfolge sind nachweisbar. Dies erleichtert die Umsetzung von weiteren betrieblichen Projekten auch in Zukunft!

Durch die hier beschriebenen Ziele und Möglichkeiten kann unsere Initiative erfolgreich im Sinne gewerkschaftlicher, politischer und praktischer Solidarität mit Kuba sein und etwas zum Gegengewicht gegen die umfassende US-Blockade beitragen. Unsere Initiative ist bundesweit organsiert.

Kuba muß überleben
Solidarität gewinnt! / ¡La solidaridad gana!

Initiatoren:
Andreas Nolte, IG Metall, Hannover; Andreas Harnack, IG BAU, Stuttgart; Michael Knoche, IG Metall, Frankfurt a.M.; Reiner Peters-Ackermann, IG Metall, Heppenheim; Klaus-Dieter Winnerlein, IG Metall Westmittelfranken; Reinhard Nold, Vors. DGB Region Hannover; Armin Duttine, ver.di, Berlin; Gottfried Heil, IG Metall, Frankfurt a.M.

Wir Erstunterzeichner: innen unterstützen diese Initiative und rufen die Mitglieder und Funktionär: innen der DGBGewerkschaften auf:
Gebt mit eurer Solidarität den Menschen in Kuba neue Energie - durch eure Unterstützung, euer Engagement und eure Solidaritätsspenden!

Adrian Dubno, Gewerkschaftssekretär, Vorstand, IG Metall, Frankfurt a.M.; Alexander Deh, stellv. Vors. IG BAU KV Stuttgart, Stuttgart, Andreas Harnack, IG BAU, Stuttgart; Andreas Hauk, IG BAU, Karlsruhe; Andreas Nolte, IG Metall, Hannover; Armin Duttine, ver.di, Berlin; Benjamin Stein, ver.di, Baden-Württemberg; Carsten Burckhardt, stellv. Bundesvorsitzender, IG BAU, Frankfurt a.M.; Claudia Weber, Geschäftsführerin, ver.di, München; Dagmar Röbke, IG Metall, Paderborn; Detlef Kunkel, IG Metall, Braunschweig; Dorothea Ertl, Gewerkschaftssekretärin, IG Metall, Albstadt; Elwis Capece, NGG, Karlsruhe/Mannheim; Esteban Neira, IG BAU, Frankfurt a.M.; Eva Petermann, stellv. DGB-Kreisvorsitzende, GEW, DGB, Hof (Saale); Eva Wohlfahrt, IG Metall-Westmittelfranken; Feli Traudes, Sprecherin Sozial- & Erziehungsdienste, ver.di Bezirk Südhessen; Frank Bsirske, ver.di, Hannover; Prof. Dr. Frank Deppe, ver.di, Marburg; Frank Taufenbach, 1. Bevollmächtigter, IG Metall Mönchengladbach; Gottfried Heil, IG Metall, Frankfurt a.M.; Hans Pfeiffer, ver.di, Köln; Hans-Jürgen Hinzer, NGG, Frankfurt a.M.; Harald Fiedler, ehemaliger DGBKreisvorsitzender, Frankfurt a.M.; Prof. Dr. Heinz Bierbaum, IG Metall, Saarbrücken; Heinz-Dieter (Charly) Braun, DGBVors. Heidekreis, Celle-Lüneburg; Helmut Born, ver.di, Düsseldorf; Hubert Kesternich, Delegierter, IG Metall, Völklingen; Hubert Scheibinger, IG Metall, Nürnberg; Ilse Kestin, IG Metall, Stuttgart; Jan Tacke, IG Metall, Ruhrgebiet Mitte; Jan von Hagen, Betriebsgruppensprecher, ver.di, Essen; Jens Schäfer, Betriebsratsvorsitzender, IG Metall, Hannover; Joachim Schubert, Mitglied der Delegiertenversammlung, IG Metall, Mannheim; Jonathan Schwarz, Gewerkschaftssekretär, EVG, Berlin; Jörg Müller, Dieburg/Münster; Jörn Walenta, IG Metall, Hannover; Juan Carlos Rio Antas, IG Metall, Berlin; Jürgen Offermann, NGG, Neustadt a. Rübenberge; Jutta Krellmann, IG Metall, Coppenbrügge; Kai-Oliver Tiffany, EVG, Frankfurt a.M.; Katharina Kaupp, ver.di, Heilbronn; Prof. Dr. Klaus Dörre, ver.di, Jena; Klaus Weissmann, Seniorenarbeitskreis, ver.di, Kiel; Klaus-Dieter Winnerlein, IG Metall, Westmittelfranken; Larissa Pfeiffer- Rüssmann, GEW, Köln; Liane Papaioannou, 1. Bevollmächtigte, IG Metall, Stuttgart; Linda Schneider, stellv. Landesbezirksleiterin Bayern, ver.di, München; Lothar Reininger, Vorsitz NW InterRed Cooperacion e.V., IG Metall, Frankfurt a.M.; Luis Sergio, Gewerkschaftssekretär, IG Metall, Offenbach; Maike Schollenberger, ver.di, Baden- Württemberg; Manfred Ulrich, IG Metall, Dortmund; Mark Bergfeld, UNI Europa, ver.di, Aachen /Düren/Erft; Mark Ellmann, GEW, München; Martin Krämer, Gewerkschaftssekretär, IG Metall, Frankfurt a.M.; Michael Ehrhardt, 1. Bevollmächtigter, IG Metall, Frankfurt a.M.; Prof. Dr. Michael Hartmann, GEW, Darmstadt; Michael Knoche, Gewerkschaftssekretär, IG Metall, Frankfurt a.M.; Prof. Dr. Nicole Mayer-Ahuja, Universität Göttingen, ver.di, Göttingen; Norbert Heckl , stellv. ver.di-Bezirksvorsitzender, ver.di, Stuttgart; Percy Scheidler, 1. Bevollmächtigter, IG Metall, Aschaffenburg; Phillip Vollrath, DGB Stuttgart, IG Metall, Stuttgart; Rainer Perschewski, Betriebsratsvorsitzender, EVG, Berlin; Ralf Fröhlich, Vertrauensmann, ver.di, Frankfurt a.M.; Ralf Krämer, Gewerkschaftssekretär, ver.di, Berlin; Reiner Hofmann, IG Metall, Stuttgart; Reiner Peters-Ackermann, IG Metall, Heppenheim; Reinhard Nold, Vors. DGB-Region Hannover, ver.di, Hannover; Rita Schiavi, pensionierte Gewerkschaftssekretärin, UNIA, Basel, Schweiz; Sabine Neyra Ampudia, Betriebsratsmitglied, ver.di, Kiel-Plön; Sidar Carmen, ver.di, Stuttgart; Sophie C. Jänicke, IG Metall, Berlin; Tatjana Sambale, Mitglied Bezirksfachbereichsvorstand, ver.di, Mittelfranken; Thomas Birg, Referent des GBR, IG Metall, Frankfurt a.M.; Tobias Salin, IG Metall, Dreden-Riesa; Dr. Ulrich Schneider, GEW, ver.di, Kassel; Ulrike Eifler, IG Metall, Würzburg; Ulrike Laux, IG BAU, Frankfurt a.M.; Uwe Wötzel, ver.di, Hannover; Werner Kubitza, IG Metall, Salzgitter; Werner Siebler, Stadtverbandsvorsitzender, DGB, Freiburg; Wilhelm Warner, IG Metall, Hannover; Wolfgang Müller, IG Metall, München; Wolfgang Räschke, IG Metall, Coppenbrügge

Ansprechpartner: Andreas Nolte, mobil: +49170 3333654; Michael Knoche, mobil +49151 23448384 ;
Andreas Harnack, mobil +49171 3100149; per e-mail: gewerkschafterinitiative@posteo.de