editorial
Roland Armbruster beleuchtet die Situation vor
der Abstimmung am 29. Oktober in der UNO
über die Blockade der USA gegen Kuba und die
unrühmliche Rolle der Bundesregierung.
Die von Washington orchestrierte Energiekrise schnürt dem Land die Luft ab. Warum
Fotovoltaik auf Kliniken und sozialen Einrichtungen gerade jetzt zählt, erläutern fachkundig
Uwe Nischwitz und Martina Lasse.
„Verteidigt Kuba und fordert die Aufh ebung
der US-Energieblockade und des Embargos!“
fordert Rémy Herrera in seiner Stellungnahme
vor dem UN-Menschenrechtsauschuss.
Tobias Kriele erklärt in seinem Artikel, weshalb der Kampf gegen die
US-Blockade gegen Kuba so wichtig ist.
Die offenen Invasionsdrohungen der USA erfordern Verteidigungsbereitschaft. Ingo Höhmann erläutert die kubanische Militärstrategie
Über die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Fidel Castro im August in Havanna sowie die SDAJ-Brigade berichtet Andrea Hornung. Wir
dokumentieren außerdem Andreas’ in Havanna gehaltenen Redebeitrag.
Auch in diesem Heft haben wir weitere Beiträge zur Würdigung der Bedeutung Fidel Castros. Hervorzuheben ist der Text von Dietmar Dath, der
Fidel Castros Credo, die Zukunft des Landes müsse eine Zukunft der Wissenschaft sein, aufgreift.
In seinem Log untersucht Jorge Enrique Jerez Belisario, wie die Contras
und ihre Medien die Vergangenheit umschreiben, um die Zukunft zu töten.
José Manzaneda thematisiert die Doppelstandards bei Verstaatlichungen und staatlichen Eingriff en.
Sichtbar wird die Solidarität bei den traditionsreichen Fiestas und Moncadas oder bei der spektakulären Zugspitzenaktion am 25. Juli gegen die
Blockade, über die wir berichten. Nicht zu vergessen die UZ-Friedenstage
mit der großen Kuba-Manifestation.
Eine der wichtigsten Solidaritätsaktionen war sicherlich die einwöchige
Protestwache gegen die Blockade Kubas in Berlin, direkt hinter dem Brandenburger Tor.
Eine unmissverständliche Botschaft an die Weltgemeinschaft: Kuba
darf nicht alleingelassen werden. Der Kampf der kleinen Karibikinsel um
ihre Unabhängigkeit ist längst zu einem Gradmesser für das internationale Völkerrecht und die menschliche Solidarität geworden. Solche Aktionen
verändern keine Außenpolitik über Nacht. Aber sie zeigen, dass die Auseinandersetzung um Kuba auch in Deutschland gesellschaftlich geführt wird.
Ein besonders symbolträchtiges Zeichen wurde Ende Juli gesetzt: Die
Aktion wurde von den Organisatoren als „Spitzenaktion“ für Kuba angekündigt und fand am 25. Juli, unmittelbar vor dem Jahrestag des Moncada-Angriffs, statt.
Marion Leonhardt
CUBA LIBRE 4-2026