Solidaritätsprojekte der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.

Es gibt zahlreiche Solidaritätsprojekte, die seitens der Freundschaftsgesellschaft in Partnerschaft mit cubanischen Einrichtungen laufen. Die Spendenprojekte umfassen sowohl langfristig angelegte Projekte in verschiedenen Provinzen Kubas, als auch die Unterstützung von Hilfsmaßnahmen nach Naturkatastrophen.
Darüber hinaus organisieren wir Solidaritätsbrigaden.

laufende Projekte

Projecto Tamara Bunke

Hurrikanhilfe für Kuba

Behindertenzentrum "Gloria Cuadro de la Cruz"

Gesellschaft für motorisch Behinderte ACLIFIM

Kubanische Ärztebrigaden im internationalen Einsatz

Krankenhaus Miguel Enriquez

Brigade José Martí


abgeschlossene Projekte

Cátedra Alexander von Humboldt

Chirurgisches Nahtmaterial für Krankenhäuser

Kinder mit chronischer Niereninsuffizienz

Solidaritätsprojekt Benita Presente

Rohstoffe zur Medikamentenherstellung, Aciclovir

Aufruf für Brillensammlung von Käthe Reichel



laufende Projekte



Projecto Tamara Bunke


Auslandssemester an der Universität CUJAE in Havanna

Du Du wolltest Cuba schon immer kennen lernen? Du hast Lust den Sozialismus zu verstehen?
Du suchst noch das Richtige für ein Auslandssemester?
Du hast noch nie studiert, hast das eigentlich auch nichts vor außer um Cuba zu verstehen?
Du bist fertig mit der Schule und willst einfach nur raus?
All das ist möglich! Unser Proyecto Tamara Bunke sucht stetig nach neuen Teilnehmern, die ihre eigenen Spuren auf der kleinen Insel hinterlassen wollen. Dabei geht es uns nicht darum, ausschließlich vorgefertigte Ideen und Konzepte weiter zu reichen, sondern die Möglichkeit zu eröffnen eigene Wege zu gehen.

Das Ganze ist an der polytechnischen Universität von Havanna, der CUJAE, angesiedelt. Hier kann man natürlich in einem ganz normalen Auslandssemester alle erdenklichen naturwissenschaftlich/technischen Studiengänge belegen und es werden sogar in allen Fachbereichen Schnupperkurse angeboten. Die CUJAE bietet aber viel mehr: man kann Spanisch lernen, zahlreiche gesellschaftswissenschaftliche Kurse belegen, sich dem Marxismus annähern oder gemeinsam mit den cubanischen Studierenden tanzen, malen und schauspielern lernen. Es gibt die Möglichkeit auf dem Campus zu wohnen, drei kostenlose Mahlzeiten am Tag in der Mensa zu essen und sich nachmittags auf dem Basketballplatz oder dem Fußballfeld auszupowern. Nebenher sollte genug Zeit bleiben um Havanna zu erforschen und durch das atemberaubend schöne Land zu reisen. Unser Angebot ist eingebettet in einen politischen Rahmen, der zunächst nicht mehr fordert, als sich in der Gruppe zu überlegen, wie man am besten das Land kennenlerne möchte, um in Deutschland ein anderes Bild von Cuba transportieren zu können.

weitere Infos: Projecto Tamara Bunke

Spenden bitte unter dem Stichwort "Projecto Tamara Bunke"
Bank für Sozialwirtschaft, Köln
IBAN: DE96 3702 0500 0001 2369 00, BIC: BFSWDE33XXX
Konto: 123 69 00, BLZ: 370 205 00
Abzugsfähige Spendenquittungen sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich:
Maybachstr. 159, 50670 Köln, Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080.

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Hurrikanhilfe für Kuba


Hurrikan Sandy über Cuba. Schäden in Milliardenhöhe – Solidarität mit Cuba jetzt
Mit mehr als 175 Stundenkilometer fegte Hurrikan Sandy über den Osten der Insel und hinterließ eine Spur der Verwüstung.

Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen, forderten die starken Winde und die heftigen Regenfälle neun Tote in Santiago und zwei in Guantánamo.
"Ich habe noch nie einen so starken Hurrikan erlebt", sagte ein Einwohner der Stadt Palma de Soriana dem Radiosender Rebelde, "ich dachte, das Ende der Welt sei gekommen."
Die durch den Hurrikan verursachten Schäden haben sich als erheblich größer erwiesen, als zuerst abgeschätzt. Es wurden über 200.00 Gebäude beschädigt oder zerstört. Der Schaden an den elektrischen Leitungen und Elektrizitätswerken ist enorm.
Große landwirtschaftliche Anbauflächen der Region sind verwüstet. Mindestens 100.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche wurden laut UN-Angaben beschädigt.
Die Schäden belaufen sich in den betroffenen Gebieten auf etwa 2 Mrd. US-Dollar.
Aber die Aufräumungsarbeiten haben begonnen, Hilfe aus den anderen Provinzen Cubas ist eingetroffen. Alles läuft wie gewohnt organisiert und unaufgeregt, weil jeder weiß, dass er nicht im Stich gelassen wird. Aber dies bedeutet für Cuba hohe Kosten.

Spendenaufruf, Berichte, Fotos, Videos: Hurrikan Sandy über Cuba

Spenden bitte unter dem Stichwort "Hurricanhilfe"
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Behindertenzentrum "Gloria Cuadro de la Cruz"


Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit schweren geistigen Behinderungen im Medizinischen Zentrum für Psychopädagogik "Gloria Cuadro de la Cruz" in der Provinz Santiago de Cuba.

Auf Bitten des cubanischen Gesundheitsministeriums haben wir dieses Zentrum in unser Spendenprojekt aufgenommen. Es ist ein Projekt von großer Dringlichkeit und es ist unser einziges, das im Osten der Insel angesiedelt ist.
Dieses Psychopädagogische Zentrum befindet sich Boniato im Bezirk Santiago de Cuba.
Es ist für 37 stationäre Patienten ausgelegt, für deren Betreuung 50 Beschäftigte verschiedener Bereiche benötigt werden. Unter anderem verfügt das Zentrum über zwei Ärzte, eine Krankenschwester, zwei Behindertenpädagogen, eine Soziologin, einen pharmazeutisch-technischer Assistenten, einen Beschäftigungstherapeuten und eine Diätassistentin.
In diesem Zentrum wirkt sich das Fehlen von Ausstattung und elementarem und lebenswichtigem Material auf eine günstige Entwicklung der Rehabilitation der Betroffenen aus. Wenn es gelingt, diese Materialien zu erwerben, geht man davon aus, dass die Bewohner des Zentrums Fortschritte machen und in die Lage versetzt werden, sich gemäß ihrer individuellen Möglichkeiten Fertigkeiten anzueignen. Dies wird im Augenblick durch den Mangel an entsprechender Ausstattung verhindert.
Das Gebäude der Einrichtung ist 40 Jahre alt. Es hat zwar einige bauliche Veränderungen erfahren, die aber die bestehenden Probleme nicht gelöst haben. Küche, Essbereich, Schlafsäle und der psychopädagogische Behandlungsbereich bedürfen einer Restaurierung.
Das Zentrum verfügt über keinerlei Transportmöglichkeit, die es erlauben würde, die Behinderten in ihr familiäres Umfeld zu fahren, was für eine erfolgreiche Sozialisierung wichtig wäre. Eine erfolgreiche Therapie sieht vor, dass die stationär im Zentrum untergebrachten Behinderten das Wochenende zuhause verbringen, was aber wegen fehlender Transportmöglichkeiten, besonders bei Fällen aus weit entfernten Dörfern kaum machbar ist. Daher würde ein geeignetes Transportmittel dieses Problem lösen und die Verwirklichung der Projektziele fördern.
Weiterhin möchte man die Qualität der professionellen und technischen Hilfe, welche die Menschen mit schwerer geistiger Beeinträchtigung bekommen, verbessern. Zu diesem Zweck plant man Werkstätten und Fortbildungskurse, um das technische Niveau derer, die an der Rehabilitation der Behinderten beteiligt sind, zu vervollkommnen.

Ausführlichere Informationen: Behindertenzentrum "Gloria Cuadro de la Cruz"


Spenden bitte unter dem Stichwort "Behindertenzentrum Gloria Cuadro"
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Gesellschaft für motorisch Behinderte ACLIFIM


ACLIFIM Die Gesellschaft für motorisch Behinderte ACLIFIM (Asosiación Cubana de Limitados Físico-Motores) hat ca. 36.000 Mitglieder. Ein Hauptbestandteil der Arbeit ist die berufliche Ausbildung. Neben der Beschäftigung in staatlichen Betrieben gibt es 150 Werkstätten auf Kuba, wo sich vor allem Rollstuhlfahrer/-innen in verschiedenen Fachbereichen qualifizieren können. Das Zentrum wird von uns durch Geld- und Sachspenden (Rollstühle, Schienen, Gehhilfen, Ersatzteile) unterstützt. Insbesondere die Brigade José Martí ist hierbei seit Jahren stark engagiert.

ACLIFIM-Projekt mit neuem Schwung
Seit vielen Jahren unterstützt die Freundschaftsgesellschaft die 1980 gegründete Gesellschaft für motorisch Behinderte. Unsere Spenden wurden immer mit grosser Dankbarkeit aufgenommen und für die vielen Projekte der Organisation in ganz Cuba eingesetzt.

Computerlehrwerkstatt
Im nationalen Zentrum des ACLIFIM (CENCAP) wurde eine Computerlehrwerkstatt eingerichtet. Dort sollen Schüler aus allen Provinzen des Landes am Computer ausgebildet werden, um so Chancen auf eine qualifizierte Arbeitsstelle zu bekommen. Um eine erfolgreiche Ausbildung gewährleisten zu können, ist die Installation eines Netzes, das die einzelnen Computer miteinander und dem Computer des Lehrers verbindet, von grosser Notwendigkeit.

Schwerpunkte Transportpark
In Zukunft wird einer unserer Schwerpunkte in der Verbesserung und Erhaltung des Transportparks bestehen. Wie man sich leicht vorstellen kann, ist die Fortbewegungsmöglichkeit für motorisch Behinderte von enormer Wichtigkeit. Von einem Ort zum andern gelangen zu können, ist Voraussetzung einer erfolgreichen Integration. Im Augenblick würden ca. 53.000 Menschen eine behindertengerechte Transportmöglichkeit benötigen, aber dies kann die Organisation nicht leisten. Sie besitzt zwar einige Transportmöglichkeiten, aber die haben im Laufe der Jahre gelitten und sind teilweise nicht mehr einsetzbar. Sie bedürfen dringender Reparaturen und Ersatzteile.
Dazu benötigen wir Eure Hilfe. Es wäre schön, wenn es uns gelänge, vielen motorisch Behinderten die Bewegung zu ermöglichen, damit sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Weitere Informationen und Berichte: Gesellschaft für motorisch Behinderte ACLIFIM

Spenden bitte unter dem Stichwort Behinderten-Selbsthilfe ACLIFIM
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Wir helfen Cuba helfen

Spenden für die cubanische Ärztebrigade "Henry Reeve"


Erdbeben in Haiti
Schon seit 1998 leisten Ärzte und medizinisches Personal aus Cuba dem ärmsten Land Amerikas medizinische Hilfe.
Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba unterstützt seit dem verheerenden Erdbeben in Haiti im Jahr 2010, die weltweit in Katastrophengebieten eingesetzten kubanischen Ärztebrigaden.
Die letzten größeren Einsärztetze leistete die Ärzte-Brigade "Henry Reeves" in Haiti nach Ausbruch der Cholera, in Westafrika im Einsatz gegen den "Ebola-Virus&quto; und in Nepal nach dem verheerenden Erdbeben am 25. April 2015.

weitere Informationen, Schwerpunktbereiche und Einsatzgebiete:
Medizinischer Internationalismus - Ärztebrigaden im Einsatz

Spenden bitte unter dem Stichwort "Ärztebrigade"
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Krankenhaus Miguel Enriquez


Krankenhaus Miguel Enriquez

Unser ältestes Solidaritäts-Projekt:
Das Krankenhaus Miguel Enriquez wird attraktiver

Lange Zeit hat das große Krankenhaus in Havannas Stadtteil »10 de Octubre« vor sich hingedümpelt und aus vielerlei Gründen verschleppten sich die lange notwendigen Reparaturen.
01.08.2013: Cuba Libre


Das Universitätskrankenhaus "Miguel Enriquez" umfasst ein Einzugsgebiet von ca. 500.000 Menschen. Es ist spezialisiert auf die Behandlung von mehrfach traumatisierten Patienten und das Provinzzentrum für die chirurgische Behandlung von HIV-Positiven und AIDS-Kranken. Außerdem besitzt es eine Abteilung zur Behandlung von schweren Verbrennungen, eine neurochirurgische Abteilung und eine Dialysestation.

Zwischen 1980 und 1989 wurde das Krankenhaus renoviert und um drei Blöcke erweitert. In den Spezialabteilungen für Neurochirurgie, Verbrennungen und plastischer Chirurgie werden Patienten aus dem ganzen Land behandelt. Mit unseren Spenden versuchen wir das trotz aller Schwierigkeiten hervorragend arbeitende Krankenhaus zu unterstützen. Mit unserer letzten Spende ermöglichten wir den Kauf von PCs und die Vernetzung der Intensiv- und Wachstationen innerhalb des Krankenhauses aber auch zu den Computern des nationalen Gesundheitssystems. Dadurch kann in schwierigen Fällen sofort Beratung eingeholt und adäquat reagiert werden.

Auch zur Beschaffung von Verbrauchsmaterialien wie dringend erforderliche Reagenzien, Batterien und Ersatzteile braucht das Krankenhaus dauerhaft unsere Unterstützung.

Helfen Sie Sie uns bei der Finanzierung dieses Projekts. Helfen Sie Cuba bei der Aufrechterhaltung seines vorbildlichen Gesundheitssystems.

Spenden bitte unter dem Stichwort "Krankenhaus Miguel Enriquez"
Bank für Sozialwirtschaft, Köln
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Konto: 123 69 00, BLZ: 370 205 00
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Brigade José Martí
2. bis 24. Juli 2016


Schon seit den 60er Jahren, kurz nach dem legendären Sieg der kubanischen Revolution, verbringen viele junge und oft auch ältere Menschen aus allen Kontinenten einen Teil ihres Urlaubs in Kuba, um das Land solidarisch zu unterstützen – vor allem durch Einsätze in der Landwirtschaft. Sie arbeiten in Brigaden. Heute spricht man eher von "Workcamp" oder "Aktiv-Camp".

Die Brigade bietet den Teilnehmer/innen die Möglichkeit, Kuba und seine Geschichte kennen zu lernen, Freundschaften mit Kubaner/innen und Menschen aus aller Welt - insbesondere Europa - zu schließen und sich über die Lebensbedingungen der jeweiligen Länder auszutauschen.

Einlader und Organisator der internationalen Brigaden ist das "Instituto de Amistad con los Pueblos" (ICAP), auf deutsch: "Kubanisches Institut der Freundschaft zwischen den Völkern".
Anliegen des ICAP ist es, zwischen Kuba und anderen Nationen eine Brücke zu bauen sowie die Errungenschaften der kubanischen Revolution denjenigen Menschen näher zu bringen, die mit Kuba sympathisieren und das sozialistische Land unterstützen möchten. Zu den vielen Aktivitäten zur Verwirklichung dieses Anliegens gehört auch die Organisation von Brigaden.

Teilnahmevoraussetzungen
Bereitschaft, in einem Kollektiv selbst organisiert und solidarisch zu leben, Bereitschaft, sich "international" in Worten oder mit "Händen und Füßen" zu verständigen. Gute Gesundheit. Mindestalter 16 Jahre, ein Höchstalter gibt es nicht. Teilnahme an einem Vorbereitungstreffen. Bezahlung des Teilnahmepreises bis vier Wochen vor Reisebeginn (Ratenzahlung möglich).

Vorbereitungstreffen
Sinn des Treffens ist das gegenseitige Kennen Lernen aller Brigadeteilnehmer/innen sowie eine intensive Vorbereitung auf das Land Kuba und die Brigade selbst. Die Teilnahme ist verpflichtend.
Das Vorbereitungstreffen findet etwa 4 Wochen vor Brigadebeginn statt und wird von erfahrenen Brigadista durchgeführt. Genauer Termin und Ort des Treffens wird rechtzeitig mitgeteilt.

Preis und Leistungen
Im Preis von 1.690,00 Euro sind folgende Leistungen enthalten:
- Drei Wochen Unterkunft und Verpflegung im Campamento
- Flug von Deutschland nach Cuba und zurück einschl. Transfer zwischen Flughafen und Camp (gilt auch für individuelle Anreise)
- Gebühren für Touristenvisum
- Reisekrankenversicherung
- Kulturveranstaltungen im Camp, Begegnungen mit Repräsentanten Kubas
- Reise in eine Provinz mit Übernachtungen, Vollverpflegung und Kulturprogramm (siehe Programm im Einzelnen)
- Vorbereitungstreffen (inklusive Frühstück und Übernachtung, ausgenommen Anreise zum Ort des Treffens und Abendessen)
- Organisation durch die Geschäftsstelle der FG BRD – Kuba e.V.

weitere Informationen, Pressebericht und Videos: Brigade José Martí


Noch Fragen?
Wir sind für alle Fragen ansprechbar, einfach anrufen oder mailen.

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Maybachstr. 159, 50670 Köln
Tel.: 0221/2405120, Fax: 0221/6060080 info@fgbrdkuba.de



abgeschlossene Projekte



Cátedra Alexander von Humboldt


Cátedra Alexander von Humboldt Restauration, Renovierung, Wiedereröffnung

Tausende von Studentinnen und Studenten haben im Laufe der Jahre ihre ersten Deutschkenntnisse an der Cátedra Humboldt erworben. Dort besuchen sie die Seminare und bereiten sich in der gut ausgestatteten Bibliothek auf ihr Examen vor.

Die Cátedra macht regelmäßig Ausstellungen, die sich über regen Zulauf freuen können. Auch ihre Vorführabende deutscher Filme, ihre Literaturlesungen und Veranstaltung mit deutschen Kulturschaffenden werden über den Kreis der Germanistikstudenten hinaus geschätzt.
Im Augenblick gibt es 12 Kurse mit jeweils 25 Schülern pro Klasse, unter denen sich auch Studenten von technischen- oder Kunsthochschulen befinden. Den Schülern werden bald PCs mit interaktiven Sprachprogrammen zur Verfügung stehen, mit denen sie auch in ihrer Freizeit ihre Sprachkenntnisse perfektionieren können.
In absehbarer Zeit wird die Cátedra zusätzlich weitere Räumlichkeiten im dritten Stock des Convento San Geronimo im Herzen Alt-Havannas beziehen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit über den Universitätsbereich hinaus zu agieren.

Die Freundschaftsgesellschaft und eine Vertreterin der cubanischen Botschaft, stellvertretend für das Hochschulministerium der Republik Cuba und dem Rektorat der Universität Havanna haben den Vertrag über ein Kooperationsprojekt unterzeichnet.
Dieser erstreckt sich über den Ausbau der deutschsprachigen Präsenzbibliothek, die Teilnahme an Filmvorführungen und politisch-kulturellen Veranstaltungen, gemeinsames Auftreten bei der Buchmesse in Havanna, gemeinsame wissenschaftliche Projekte, wissenschaftlicher und kultureller Austausch zwischen beiden Ländern usw.
Im Jahre 2010 soll das 20 jährige Bestehen der Cátedra in einem großen Festakt begangen werden.

Aufgaben der Cátedra Humboldt:
- Unterstützung der Deutsch-InteressentInnen
- Deutschsprachige Präsenzbibliothek (Lexika, Literatur, Film, Zeitschriften
- Sprachkurse, Lehrwerke, Sprachprüfungen für Germanistik-StudentInnen an der FLEX (Fremdsprachliche Fakultät der Universität Havanna)
- Fortbildung und Betreuung der kubanischen Deutschlehrer an Schulen und Hochschulen
- Lesungen, Filmvorführungen, politisch-kulturelle Veranstaltungen zu Themen im deutschsprachigen Raum
- Vermittlung von EU/BRD-kritischer Literatur und Medien aller Art, etc.

FG-Kooperationspartner:
- Ministerio de Educación Superior der Republik Kuba
- Rektorat der Universidad de la Habana, Amt für Internationale Beziehungen




Gesundheitsprojekte / Flickzeug


Dieses Projekt ist eines, das ganz entsprechend ihrem Bedarf, allen Krankenhäusern in Kuba zugute kommt. Die dringend benötigten Materialien, chirurgische Fäden für die verschiedenen Einsatzgebiete, entsprechende Nadeln und sonstiges Zubehör können von uns zu einem sehr günstigen Preis von einer Spezialfirma bezogen und durch die Firma auch direkt nach Kuba transportiert werden. Das Problem dabei: der günstige Preis kann nur erzielt werden, wenn mindestens ein komplettes Sortiment - zusammengestellt entsprechend den Bedürfnissen der kubanischen Krankenhäuser - für jeweils ca. 10.000 DM abgenommen wird.
Oft können medizinisch notwendige Operationen erst verspätet durchgeführt werden, weil Nahtmaterial fehlt.
Alljährlich zum Jahreswechsel können die oben genannten, verbilligten Bestellungen aufgegeben werden. Daher bitten wir Euch: wenn vielleicht vom Urlaubsgeld noch etwas übriggeblieben ist oder wenn das Weihnachtsgeld kommt, an dieses Projekt zu denken!
Es wäre wirklich toll, wenn wir es gemeinsam schaffen, daß bald wieder eine Lieferung OP-Material in die kubanischen Krankenhäuser kommt ...




Kinder mit chronischer Niereninsuffizienz


Verbesserung des Gesundheitszustands bei Kindern mit chronischer Niereninsuffizienz, die auf ein Transplantat warten.
Neues Projekt in der Provinz Santiago de Cuba
Dieses Projekt steht auf der Prioritätenliste des Gesundheitsministeriums ganz oben. Die Nutznießer sind Kinder, die kurz vor einer Nierentransplantation stehen. Dafür müssen sie aber in einer einigermaßen guten körperlichen Verfassung sein, damit eine solche Transplantation Erfolg verspricht.
Die Kinder, die in dieser Einrichtung versorgt werden, kommen aus den östlichen Provinzen Guantánamo, Granma, Las Tunas, Holguín und Camagüey. Sie haben oft angeborenen Fehlbildungen, weisen Anzeichen von Mangelernährung auf oder sind anämisch. In ihrer Mehrheit stammen sie aus ländlichen Gebieten.
Zunächst wollen wir mit unseren Spenden dazu beitragen, dass die äußeren Bedingungen in dieser Einrichtung verbessert werden, damit den Kindern eine ganzheitlich bessere Versorgung zuteil wird.
Sie sollen außerdem auf die Eingliederung ins normale Schulsystem vorbereitet werden.
Wir wollen ferner die technischen Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Institution direkt an das nationale Transplantationsnetz angeschlossen werden kann.
Das in dieser Einrichtung arbeitende Hilfspersonal soll dahingehend ausgebildet werden, die kranken Kinder fachgerecht zu betreuen.
Das Projekt Niereninsuffizienz wurde von der cubanischen Regierung notgedrungenermaßen sofort übernommen, nachdem der Hurrikan alles zerstört hatte. Man konnte da nicht warten, bis wir das Geld zusammen hatten.
Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung. Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Bundesvorstand




Solidaritätsprojekt Benita Presente


Am 29. März 2005 starb, erst 53jährig, unsere Compañera, Freundin und FG-Gründungsmitglied Benita Lederer. Als entschiedene Internationalistin und leidenschaftliche Pädagogin war es ihr Wunsch, ein Schulprojekt in Cuba zu unterstützen.
Gemeinsam mit der Familie Lederer hat die Regionalgruppe der Freundschaftsgesellschaft BRD-KUBA dieses Vermächtnis aufgegriffen und das Solidaritätsprojekt BENITA PRESENTE für die Komplettrenovierung der Landschule »Conrado Benitez« in Pipián, Kreis Madruga, Provinz Havanna initiiert

Die Ortschaft Pipián liegt im Kreis Madruga in der Provinz Havanna. Haupterwerbszweig ist seit ihrer Gründung die Landwirtschaft mit Obstanbau, Zuckerrohrplantagen und Kleintierzucht. Pipián erstreckt sich über eine Fläche von 107,2 km2 mit 2.771 Einwohnern. Davon sind 189 im schulfähigen Alter von 4 bis 12 Jahren, die in der Landschule "Conrado Benitez" unterrichtet werden. Die Schule befindet sich am Eingang der Ortschaft und ist seit 32 Jahren ununterbrochen in Betrieb. Sie hat 7 Klassenzimmer, eine Schulbibliothek, eine Küche, zwei WCs, zwei Lagerräume, einen Computerraum, eine Turnhalle und Direktionsräume. Täglich werden die Mahlzeiten für alle Schüler und Mitarbeiter/innen zubereitet.

An der Schule sind 152 Schüler/innen von der Vorschule bis zur 6. Klasse eingeschrieben. Der Unterricht ist selbstverständlich kostenlos. An Lehrpersonal arbeiten in dem Zentrum 23 Lehrkräfte und außerdem 17 Personen des technischen Personals.
Die Schule besuchen Schüler/innen aus der ländlichen Umgebung der Ortschaft. Sie ist das wichtigste kulturelle Zentrum, in dem Kinder und Erwachsene betreut werden. Sowohl für Kinder als auch für Erwachsene ist sie der Mittelpunkt in allen kulturellen, sportlichen, kreativen und politischen Aktivitäten, die am Ort stattfinden. Insgesamt sind 1.700 Personen Nutznießer der Einrichtung.

Bis zum 1. Januar 2006 konnten insgesamt 22.472,58 Euro für die Komplettrenovierung der Schule gesammelt werden. Hierfür erhielten wir aus Pipián detaillierte Verwendungsnachweise: In der Schule wurden 10 Klassenzimmer repariert, sowie ein Laboratorium, eine Bibliothek, die Schuldirektion, die Schulküche mit Speisesaal und der Lagerraum. 30 Innen- und Außentüren wurden ausgewechselt und 83 Holzfenster ersetzt durch Fenster mit Metallrahmen. Das Dach befand sich in einem sehr schlechten Zustand. Dort mußten 85 m2 Dachverschalung repariert werden. Außerdem wurden 75 m2 Wandfläche repariert. In der Küche wurde die Verwendung von Brennholz auf Gas umgestellt und 88 m2 Fließen verlegt. Die ganze Schule wurde außen und innen getüncht, so wurden etwa 1.470 m2 gestrichen.
Am 9. April 2006 fand die feierliche Eröffnung der renovierten Einrichtung in Anwesenheit von Herbert und Paul Lederer statt. Die sehr gut ausgestattete Bibliothek der Schule ist nach Benita benannt worden.

Vor Abschluß des Projekts waren einige weitere Baumaßnahmen (Errichtung einer Umfassungsmauer, Imprägnierung des durchlässigen Daches, Einzäunung der Spielfelder für Basket- und Volleyball sowie die Wasserinstallationen) erforderlich, für die wir eine Summe von weiteren 7.500,- Euro aufgebracht haben.

Weitere Informationen, Artikel, über das Solidaritätsprojekt Benita Presente, sowie Bilder und Briefe aus Pipián finden Sie auf der Sonderseite der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Regionalgruppe Essen




Rohstoffe zur Medikamentenherstellung, Aciclovir


Cuba ist nicht allein, Wir stehen an seiner Seite, auf vielfältige Weise. Zum Beispiel auch, indem wir dabei helfen, sein vorbildliches Gesundheitssystem zu unterstützen. Da nahezu alle pharmazeutischen Unternehmen der Welt US-Aktienbeteiligung aufweisen und viele Medikamente ein US-Patent haben, gestaltet sich die Beschaffung von Medikamenten für den cubanischen Staat jedes Mal zu einem neuen Abenteuer.
Daher ist es für Cuba günstig, so viele Medikamente wie möglich selber herstellen zu können. Außerdem schafft dies Arbeitsplätze in Forschung und Produktion.

Rohstoff Aciclovir
In Absprache mit dem Gesundheitsministerium und dem pharmazeutischen Unternehmen "Reinaldo Gutierrez" hat sich die Freundschaftsgesellschaft BRD-Cuba dazu verpflichtet, jedes Jahr 100 kg Aciclovir-Pulver als Rohstoff nach Cuba zu liefern. Es handelt sich dabei um ein höchst wirksames Mittel zur Behandlung des Herpes Simplex Virus und des Virus von Varicella Zoster. Es wird zur Behandlung bei der Entstehungsstufe des Genitalvirus Herpes und bei Rückfällen bei Patienten mit oder ohne Immunschwäche angewandt. Eine rechtzeitige Anwendung vermindert den heftigen Schmerz, der mit dieser Krankheit einhergeht.
Das Medikament wird auch bei AIDS Patienten und bei Patienten angewandt, die unter einer anderen Schwächung des Immunsystems leiden. Der Herpes-Virus kann viele Organe befallen. Aciclovir verhindert auch das Wiederauftreten von Augenherpes. Da das Medikament keine bekannten Nebenwirkungen hat, kann es auch zur Vorbeugung benutzt werden.
Benötigt wurden 100 kg Aciclovir-Pulver jährlich für den nationalen Bedarf (Druck Juni 2003). Daraus werden Tabletten in einer Dosis von 200 mg hergestellt. Um den Jahresbedarf Cubas an diesem Rohstoff zu decken und um zu gewährleisten, dass dieses Medikament den Patienten durchgängig zur Verfügung steht, war jährlich ein Betrag von ca. 7.000 Euro erforderlich.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung. Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Bundesvorstand




Aufruf zur Brillensammlung von Käthe Reichel


(...) Gestern hat mich die Cuba-Delegation gefragt, ob och "Schirmherrin" sein will für die Sammlung jener geschliffenen aber nicht mehr genutzten Brillengläser, die in Deutschland millionenhaft in den Ecken dunkler Schubladen herumliegen und vielen Augen wieder Licht und das Vergnügen bringen könnten, zu erfahren, was auf der Erde sich bewegt fernab von jenem großen, jenem gewaltigen Nachbarn, der sich auf dieser Insel seit 40 Jahren den Titel "SCHURKENSTAAT" "erkämpft" hat und ihn auch verdient. (...)
Aufruf: Glück ist Hilfe (pdf)



Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba

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