Brigade José Martí

Die Brigade


Die Brigade bietet den Teilnehmer/innen die Möglichkeit, Kuba und seine Geschichte kennen zu lernen, Freundschaften mit Kubaner/innen und Menschen aus aller Welt - insbesondere Europa - zu schließen und sich über die Lebensbedingungen der jeweiligen Länder auszutauschen.

Instituto de Amistad con los Pueblos (ICAP)


47. Europäische Brigade "José Martí" Juni / Juli 2017




Teilnahmevoraussetzungen

Bereitschaft, in einem Kollektiv selbst organisiert und solidarisch zu leben, Bereitschaft, sich "international" in Worten oder mit "Händen und Füßen" zu verständigen. Gute Gesundheit. Mindestalter 16 Jahre, ein Höchstalter gibt es nicht. Teilnahme an einem Vorbereitungstreffen. Bezahlung des Teilnahmepreises bis vier Wochen vor Reisebeginn (Ratenzahlung möglich).

Brigada Europea José Martí

Organisation

Einlader und Organisator der internationalen Brigaden ist das "Instituto de Amistad con los Pueblos" (ICAP), auf deutsch: "Kubanisches Institut der Freundschaft zwischen den Völkern".

Anliegen des ICAP ist es, zwischen Kuba und anderen Nationen eine Brücke zu bauen sowie die Errungenschaften der kubanischen Revolution denjenigen Menschen näher zu bringen, die mit Kuba sympathisieren und das sozialistische Land unterstützen möchten.

Für die Vorbereitung der Brigade aus Deutschland ist die Freundschaftsgesellschaft BRD – Kuba e.V. zuständig. Anmeldung und Organisation erfolgt erfolgt ausschließlich über unsere Gesellschaft.

Unterkunft im Internationalen Campamento Julio Antonio Mella

Eingangsbereich des Internationalen
Campamento Julio Antonio Mella


Das Campamento Julio Antonio Mella (CJAM)

Die Teilnehmer/innen der Brigade "José Martí" sind im Campamento Julio Antonio Mella (CJAM) unter­gebracht.

Hier kommen für die Zeit der Brigade rund 100 Menschen aus vielen (west)europäischen Ländern zusammen. Verständigungsprobleme gibt es im Prinzip nicht – auch ohne Fremdsprachenkenntnisse können sich die Brigadista verständigen! Generationsprobleme gibt es übrigens auch nicht – ob 16 oder 70 Jahre alt, das Alter spielt keine Rolle. Wichtig sind Offenheit, Toleranz und die Bereitschaft, auch unter einfachen Bedingungen zu leben.



Das Camp liegt in der Nähe des Dorfes Caimito, etwas 40 km von der Hauptstadt Havanna entfernt. Es wurde in den siebziger Jahren aufgebaut und ist seitdem mehrmals modernisiert worden. Dennoch ist die Unterbringung für europäische Verhältnisse eher bescheiden. Wer sich für die Brigade entscheidet, verzichtet bewusst auf den Luxus eines Hotels oder sogar auf den einer modernen westeuropäischen Jugendherberge und lebt genauso einfach, wie die Kubaner/innen selbst.

Unterkunft im Internationalen Campamento Julio Antonio Mella

Eine der Unterkunftshäuschen im Internationalen Campamento Julio Antonio Mella


Gewohnt und gelebt wird unter Palmen im Freien und in Bungalows mit 8 Bett-Zimmern. Jede/r Brigadista hat ei­nen privaten Spind zur Verfügung. Die sanitären Einrichtungen sind Gemeinschaftsanlagen, in denen sich gelegentlich auch mal eine Eidechse oder ein Frosch umschaut. Die Mahlzeiten finden in einem gemeinsamen Essraum statt.

Beliebte Treffpunkte im Camp sind die Caféteria und die Bar. Außerdem gibt es einen Einkaufladen, Telefon und kostenlosen Internetzugang sowie für jede/n Teilnehmer/in einen Tresor für Dokumente und Wertgegenstände.




Arbeit und Freizeit

Brigade José Martí
Die Brigadista arbeiten auf Feldern in der Nähe des Campamento. Die Arbeit erfolgt unter Anleitung von kubanischen Facharbeiter/innen. Wie aus dem Programm zu ersehen ist, beginnt der Arbeitstag früh – er endet aber für die Brigadista auch schon am Mittag. Der frühe Arbeitseinsatz hat den Vorteil, dass die Sonne am Morgen noch nicht so unbarmherzig brennt.



Die Nachmittage und Abende bieten Zeit für Erholung, Gespräche, Sport und Spiel, Ausflüge sowie Kontakte mit anderen Brigadista und kubanischen Ansprechpartner/innen. Das von der ICAP organisierte Programm beinhaltet Besuche der Hauptstadt Havanna, einen mehrtägigen Aufenthalt in einer Provinz sowie Veranstaltungen und Treffen mit Repräsentanten der kubanischen Gesellschaft. Auch Besuche von Schulen, Sportstätten und Krankenhäusern sind vorgesehen. Näheres hierzu siehe Programm!

Gesundheit / Krankheit

Transparent der deutschen Brigadisten 2009

Transparent der deutschen Brigadisten 2009

Kuba hat für lateinamerikanische Verhältnisse ein hervorragendes Gesundheitssystem. Dennoch ist es mit den in Deutschland gewohnten Verhältnissen nicht zu vergleichen. Wer Vorsorge für die Krankheiten treffen will oder aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft Medikamente einnehmen muss, sollte die entsprechenden Medikamente in ausreichender Menge mitnehmen.

Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist obligatorisch und im Preis enthalten. Die Police wird mit allen Reiseunterlagen zugeschickt.

Für alle Fälle: Ein ärztlicher Notdienst ist über das Camp garantiert.

Währung

Die nationale Währung ist der kubanische Peso. Von Touristen erwartet man im Allgemeinen die Zahlung in "Peso Convertible" (CUC). Wir raten zur Mitnahme von Euro in Form von Bargeld und empfehlen, schon bei Ankunft im Flughafen Havanna Euro in CUC zu wechseln. Weitere Möglichkeiten des Umtauschs bestehen in Hotels und Banken in Havanna. Zahlungen in Dollar werden seit November 2004 nicht mehr akzeptiert, da der Dollar durch den CUC ersetzt wurde.

Vorbereitungstreffen

Sinn des Treffens ist das gegenseitige Kennenlernen aller Brigadeteilnehmer/innen sowie eine intensive Vorbereitung auf das Land Kuba und die Brigade selbst. Die Teilnahme ist verpflichtend.

Das Vorbereitungstreffen findet voraussichtlich am 11. und 12. Juni 2016 statt (Beginn Sa 10.00 Uhr, Ende So ca. 13.00 Uhr). Es wird von erfahrenen Brigadista durchgeführt. Der genaue Ort des Treffens wird rechtzeitig mitgeteilt.

Ein wichtiges Thema ist die "Ausrüstung" für die Brigade – was ist erforderlich bzw. nützlich? Hierzu gibt es umfangreiche Informationen und selbstverstündlich können alle Fragen gestellt werden.

Das Leben in der Brigade wird durch Erzählungen von ehemaligen Brigadista und durch Bilder anschaulich dargestellt.

Freiheit für die Fünf Kubaner

Ein Höhepunkt der Brigade wird das gemeinsame Kochen eines typischen Gerichtes der jeweiligen Nation sein. Auch das ist ein Thema des Vorbereitungstreffens: Was wollen wir – die Brigadista aus Deutschland – kulinarisch zur "Europäischen Nacht" (siehe Programm) beitragen? Welche Zutaten können vor Ort besorgt werden und welche sollten dafür von Deutschland aus mitgenommen werden?

Ein weiteres Thema wird die praktische Solidarität mit Cuba sein: Wie können die Brigadista hierzu beitragen?

Wir bieten für das Vorbereitungstreffen kostenlose Übernachtung mit Frühstück und privater Unterkunft an. Essen werden wir zu günstigen Preisen in einer "Kneipe um die Ecke". Fahrtkosten zum Vorbereitungstreffen müssen selbst getragen werden; bei der Organisation von Fahrgemeinschaften helfen wir aber gerne.

An- und Abreise:

Abflug von verschiedenen Flughäfen aus.

Die Organisation der Flüge erfolgt über die FG BRD – Kuba e.V. Individuell organisierte Flüge sind nur in nach vorheriger Absprache möglich, z.B. bei Anreise aus dem Ausland. Bitte bei Bedarf nachfragen.

Preis und Leistungen

Im Preis von 1.690,00 Euro sind folgende Leistungen enthalten:

- Drei Wochen Unterkunft und Verpflegung im Campamento
- Flug von Deutschland nach Cuba und zurück einschl. Transfer zwischen Flughafen und Camp (gilt auch für individuelle Anreise)
- Gebühren für Touristenvisum
- Reisekrankenversicherung
- Kulturveranstaltungen im Camp, Begegnungen mit Repräsentanten Kubas
- Reise in eine Provinz mit Übernachtungen, Vollverpflegung und Kulturprogramm (siehe Programm im Einzelnen)
- Vorbereitungstreffen (inklusive Frühstück und Übernachtung, ausgenommen Anreise zum Ort des Treffens und Abendessen)
- Organisation durch die Geschäftsstelle der FG BRD – Kuba e.V.

Teilnahmevoraussetzungen offiziell

Zur Einreise nach Cuba ist ein noch 6 Monate gültiger Reisepass erforderlich. Bitte rechtzeitig beantragen oder verlängern! Das erforderliche Visum wird mit den anderen Reisedokumenten zugestellt, es muss nicht selbst besorgt werden.

Mindestalter: 16 Jahre.

Brigade José Martí 2010

Für die Einreise nach Cuba ist der Abschluss einer Reisekrankenversicherung erforderlich. Diese Versicherung ist im Teilnahmepreis enthalten und wird – wenn nicht bereits eine Auslands-Reise-Krankenversicherung besteht – automatisch über das Reisebüro abgeschlossen.

Zahlung: Anzahlung in Höhe von 500,00 € unmittelbar nach Anmeldung / Rechnungsstellung durch die FG BRD – Kuba e.V., weitere Zahlungen je nach Anmeldezeitpunkt in Raten möglich. Zahlung des Gesamtbetrags bis spätestens vier Wochen vor Abflug.

Für den Teilnehmerausweis im Camp müssen zwei Passbilder mitgebracht werden.

Anmeldung

Die Anmeldung zur Brigade muss alle Angaben aus dem Reisepass genau enthalten (z.B. alle Vornamen) und ist nur mit persönlicher Unterschrift verbindlich.

Visum (Touristenkarte)

Das Visum wird nach verbindlicher Anmeldung zur Brigade durch die Freundschaftsgesellschaft BRD – Kuba e.V. besorgt und rechtzeitig vor Beginn der Reise per Einschreiben verschickt.

Reiserücktritt

Durch eine Reiserücktrittsversicherung sind die Kosten für den Flug im Falle von Krankheit (Vorlage eines ärztlichen Attestes erforderlich) oder plötzlicher Arbeitslosigkeit oder Wiedereinstellung nach Arbeitslosigkeit abgesichert. Der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung ist nicht obligatorisch und nicht im Brigadepreis enthalten. Sie kann mit der Anmeldung jedoch zusätzlich gebucht werden.

Verlängerung des Aufenthalts auf Cuba

Eine Verlängerung des Aufenthalts auf Kuba (unabhängig von der Brigade) ist möglich. Die maximale Aufenthaltsdauer auf Kuba mit einem Touristenvisum ist auf zwei Monate begrenzt.

Info-Flyer 2016: Brigade José Martí 2016
Flyer: Brigade José Martí


Noch Fragen?
Wir sind für alle Fragen ansprechbar, einfach anrufen oder mailen.

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Maybachstr. 159, 50670 Köln
Tel.: 0221/2405120, Fax: 0221/6060080 info@fgbrdkuba.de




Berichte, Presse, Fotogalerien:


Instituto de Amistad con los Pueblos (ICAP)
46. Europäische Brigade "José Martí" 2016

Einladung zur 46. Europäische Brigade "José Martí"

Programm: 2. bis 24. Juli 2016



Brigade José Martí 2015 – Ein Reisebericht

Die internationalen Arbeitsbrigaden haben in Kuba eine lange Tradition. Im Vordergrund steht die Solidarität mit dem kubanischen Volk. Schon seit Jahren interessierten wir uns für eine solche Reise. Wir wollten Kuba aus einer anderen Perspektive kennenlernen, fernab von den touristischen Klubferien in Varadero. Wir wollten die sozialpolitischen Errungenschaften Kubas kennenlernen. Die Geschichte der Revolution und die persönliche Wahrnehmung der Kubanerinnen und Kubaner selber hören.
08.09.2015: Kuba Infos

Brigada Europea de solidaridad ratifica apoyo a Cuba

cubainformacion.tv

07.07.2015: Cubainformación

Instituto de Amistad con los Pueblos (ICAP)

45. Europäische Brigade "José Martí" 2015

Programm: 4. bis 25. Juli 2015



Brigadistas '14

Kuba hautnah erleben:

Europäische Brigade »José Martí« vom 4. – 26. Juli 2015.
15.04.2015: Cuba Libre




Internationale Brigade José Martí 2014

Als Brigadista ein Teil der Revolution werden

Ein Erfahrungsbericht von Marcus Küster.
10.01.2015: Cuba Libre



Instituto de Amistad con los Pueblos (ICAP)

44. Europäische Brigade "José Martí" 2014

Programm: 5. bis 26. Juli 2014



Internationale Brigade José Martí 2013

Brigade-Bericht 2013

Gedanken und Eindrücke von der Teilnahme an der Brigade José Martí im Juni/Juli 2013 im Internationalen Campamento Julio Antonio Mella.
12.08.2013: Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba



Brigade José Martí 2012
Viele Eindrücke, neue Freundschaften, gelebte Solidarität

Internationale Brigade José Martí 2012
Es war wie immer – und doch wieder anders. Die José-Martí-Brigade macht neugierig auf mehr Kuba. Manche TeilnehmerInnen hatten bereits ein paar Tage für danach eingeplant, um auf eigene Faust die Insel zu erkunden.
CUBA LIBRE 1-2013: Brigade José Martí 2012


Unkraut jäten für die Revolution

Sonne, Palmen, Sozialismus. Was fällt jemandem da als erstes ein? Kuba natürlich! Die nur 140 km von den USA entfernte Insel ist DAS sozialistische Paradebeispiel.
17.08.2011: KJÖ

Aufruf: Brigade José Martí 2011 - Aufruf
Programm: Brigade José Martí - Programm 2011

Cuba Libre

José Martí Brigade 2010, Interview

In diesem Jahr nahmen zehn Brigadista aus der Bundesrepublik Deutschland an der europäischen Brigade im Juli teil. Eine bunt gemischte Gruppe zwischen 16 und 65 Jahren, jeweils fünf Compañeras und Compañeros.
CUBA LIBRE 4-2010: Interview

Cuba Libre

Kuba – einmal anders

Als Teilnehmer der europäischen Solidaritätsbrigade José Martí stellte ich mir anfangs die Frage, ob ich in diesem Artikel das Augenmerk hauptsächlich auf eine politische Betrachtung Kubas, oder meine "Urlaubs"-Erfahrungen richten sollte. Nach längerem Hin und Her kam ich zu dem Ergebnis, dass sich beides nicht voneinander trennen ließe, um meine Eindrücke akkurat wiedergeben zu können.
CUBA LIBRE 4-2010: Brigadebericht


Internationale Brigade José Martí 2010
Fotogalerie:
Internationale Brigade José Martí 2010

Brigade José Martí
2010


"Von Mangelwirtschaft ist nichts zu bemerken"

Bericht eines Brigadisten: Die Versorgungslage auf Kuba ist gut, junge Leute vermissen aber Konsumwaren, Gespräch mit Bernd Zimdahl.
16.08.2010: junge Welt

Schwitzen für den Sozialismus!
Mit der Europäischen Brigade "José Martí" zur freiwilligen Arbeit in Kuba

Im Juli fand, wie in jedem Jahr, die vom Cubanischen Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) organisierte Brigade "José Martí" statt, die ein gut zweiwöchiges Programm aus freiwilliger Arbeit, Kultur und Freizeit für Teilnehmer aus ganz Europa bietet.
Oktober 2009: CUBA LIBRE 4-09

Brigade José Martí 2009
Fotogalerie:
Brigade José Martí
Juli 2009

Brigade José Martí - Juli 2009


Auf Brigade in Cuba

Brigade, was ist das eigentlich? Gab es das nicht in der DDR, als Samstags manchmal freiwillige Extra-Arbeit geleistet wurde? Gibt’s das überhaupt noch? Wo denn? Was geht da ab? Wie kann ich mir das vorstellen?
Die Zahl der Cubafreunde und -freundinnen, die eigene Erfahrungen mit Arbeitsbrigaden haben, liegt weit unter der Anzahl der Pauschal- und Individual-, Rundreise- oder Tauch-TouristInnen. Aber: wer einmal dabei war, hat Cuba auf eine ganz besondere Weise kennen gelernt und meist unvergessliche Eindrücke mit zurück gebracht.
Oktober 2008: CUBA LIBRE 4-08